Wie man sich vor Enteignung nach der „Zypern-Methode“ schützen kann

Aus den Medien ist umfassend bekannt, wie Zyperns Bürger zwangsenteignet werden und mit ihren Sparguthaben die Staatspleite finanzieren sollen. Auch hierzulande steigt die Angst und mit ihr der Bedarf, Festgelder und Sparanlagen zu sichern und sich vor einem Zugriff des Staates zu schützen. Mit bis zu 90 Prozent droht der Staat Zypern seinen Sparern, könne er auf die Guthaben zugreifen. Ob das noch legitim und vor allem im Sinne der Staatsbürger ist bleibt anzuzweifeln und wirft europaweit heftige Debatten auf.

Jetzt umdenken und Gelder sichern
Auch wenn Zypern weit entfernt ist und die Probleme somit für deutsche Sparer bisher keine Konsequenzen nach sich ziehen, ist auch hier der Fall der Enteignung bekannt. Finanzielle Repression nennt sich das Ganze hierzulande und bedeutet für Sparer, das mit politischem Kalkül eine harte Enteignung möglich ist. Um sein Kapital zu schützen und es trotzdem zu vermehren gibt es aber Möglichkeiten, so dass Sparer ihr Geld nicht zu Hause horten und unsicher unter dem Kopfkissen aufbewahren müssen. Die Unsicherheit auf dem Kapitalmarkt führen zum Umdenken und zu neuen Überlegungen, wie man Geld sicher und trotzdem zinsbringend anlegen kann.

An der Börse investieren
Um mehr aus dem Geld zu machen und sich obendrein vor staatlichen Zugriffen auf die Sparanlagen gibt es nur eine Möglichkeit. Das Geld umschichten und trotzdem die Sicherheit behalten ist möglich, in dem Sie sich auf breit diversifizierte Investmentfonds mit defensiver Ausrichtung konzentrieren. Sie zählen als Sondervermögen auf welches der Staat keinen Zugriff hat. Als Sondervermögen sind sie strikt von den Vermögen ihrer Treuhänder getrennt. Fondsanleger sind somit wirtschaftlich nicht betroffen, sollte beispielsweise die Depotbank, die Verwaltungsgesellschaft oder der Fondsmanager insolvent werden.

Eine Übersicht interessanter Alternativen finden Sie hier.

 

Die expansive Geldpolitik fordert Tribut

Mit der lockeren Geldpolitik der Notenbanken ist es zunächst gelungen, eine Eindämmung der Krise zu erreichen. Doch diese Maßnahmen sind mit starken Kosten für die Notenbanken und für die Sparer verbunden.

Kosten der expansiven Geldpolitik
Spezialisten schreiben in ihrem aktuellen Berichten, dass die Periode seit Beginn der Finanzkrise geschichtsträchtig sein könnte, denn in dieser Zeit glaubten die Investoren und auch Politiker, dass alle wirtschaftlichen Probleme mit einer expansiven Geldpolitik zu lösen seien. De facto ist es jedoch den Notenbanken zu verdanken. Diese haben sich in der jüngsten Vergangenheit als verantwortliche Akteure bewiesen, die dafür Sorge trugen, dass die Krise nicht vehementer ausfiel. Doch die Maßnahmen der Zentralbanken werden nach den Expertenmeinungen nicht ohne Kosten bleiben, auch wenn zunächst alles danach aussehen mag.

Expansive Geldpolitik schwächt Signalfunktion der Preise
Kosten von großem Ausmaß könnten für die Anleger entstehen, die sich auf konservative Anlagen spezialisiert haben. Somit stehen diese Sparer auf der Minusseite dieser expansiven Geldpolitik.  Davon sind insbesondere die Sparer in Deutschland betroffen, denn in Deutschland ist der Anteil der konservativen Anlagen sehr hoch. Durch die expansive Geldpolitik werde auch die Signalfunktion der Preise geschwächt. Unserer Meinung nach besteht die Gefahr, dass die Risiken de facto weniger vergolten werden, wenn die expansive Geldpolitik länger betrieben wird. Die Folge dieser expansiven Geldpolitik könnte die Tatsache sein, dass  Anleger immer größere Risiken eingehen, die nicht tragbar sind und zu einer neuen künstlichen Blase am Finanzmarkt führen könnten. Verluste oder Einbußen wären die Folge dieser expansiven Lösung.

Wachstumspotential kann mittelfristig geschwächt werden
Die Zentralbanken tragen nach der  Beurteilung von Spezialisten und Experten zu einer Stützung der Realwirtschaft bei. Das ist eigentlich eine positive Folge der Geldpolitik: Mittelfristig jedoch kann das Wachstumspotential beeinträchtigt werden, was nicht ohne Nebenwirkungen bleiben wird. Die Zentralbanken tragen durch das günstige Geld dazu bei, dass der Status Quo lediglich kurzfristig erhalten wird. Mittelfristig und langfristig jedoch kann eine Verkrustung der Wirtschaftsstrukturen die Folge sein, so konstatieren die Experten. Die expansiven Kosten der Geldpolitik treffen auch die Notenbanken. Es ist zwar noch nicht festgeschrieben, dass die Unabhängigkeit der Notenbanken leidet, aber es ist abzusehen, dass das Ende der expansiven Geldpolitik Schaden verursachen kann.

Anlagetipps März 2013 – Aktienanlagen als vielversprechende Strategie

Das Wachstum der Weltwirtschaft steigt und der Unternehmenssektor generiert dadurch höhere Umsätze und Gewinne. Die Konjunktur hat sich weltweit verbessert, was sich positiv auf die Aktienmärkte ausgewirkt hat und zu Kursgewinnen führte. Die Performance der Anleihen zeigte sich positiver als die der Anleihen. Die rasante Entwicklung hat seit Februar nachgelassen und auch die Wahlen in Italien lösten eine vorübergehende Marktkorrektur aus. Die Unterstützung der Aktienmärkte ist derzeit nicht mehr ganz so fundamental wie zu Beginn des Jahres. Grund dafür ist auch die Wirtschaft der USA, die ein wenig Schwung einbüßt und die Wirtschaftsstabilisierung in der Eurozone ein wenig bremst.
Das Wirtschaftswachstum verspricht allerdings in der zweiten Jahreshälfte Verbesserungen, sodass die derzeitigen Rückgänge der Kurse eine gute Chance zum Kauf bieten.

Aktienanlagen bestimmen den Portfolioertrag
Aktienanlagen bieten eine interessante Anlagemöglichkeit, weil sie derzeit ein besseres Portfolio als die Anleihenmärkte bieten. Im Anlagenbereich bleiben die Unternehmensanleihen mit einer guten Bonität interessant. Hier bietet der Unternehmensanleihenfonds DWS Invest Euro Corporate Bonds LC einen vielversprechenden Ausblick. Der Invesco Emerging Markets Bond II (Emerging Markets Anleihen) und der Invesco Extra Income Bond (hochverzinste Unternehmensanleihen) bilden eine gute Ergänzung im Portfolio. Das aktuelle Potential der Rendite dieser Veranlagungen lässt allerdings nicht mehr das Wachstum der letzten drei bis fünf Jahre versprechen.

Europas Märkte dürften an Terrain gewinnen
Wenn sich die Wirtschaft in der Eurozone stabilisiert, dann ist zu erwarten, dass die europäischen Märkte (Fidelity European Growth oder Allianz Europe Equity Growth) sich im weiteren Jahresverlauf ihr Terrain sichern, wobei die regionale Aktienallokation eine gute Diversifizierung erwarten lässt. Das Wachstum in den Schwellenländern wird verifiziert mit Anlagen und Aktien in diesen Regionen. Aber auch global aufgestellte Qualitätstitel werden von dem Aufschwung in den Emerging Markets (DWS Top Dividende) profitieren.

Interessanter Fonds für Emerging Market Dividenden
Der Magna Emerging Markets Dividend Fund ist spezialisiert auf Dividendenrenditen aus den Schwellenländern. Die britische Fondsgesellschaft Charlemagne Capital (spezialisiert auf das Management der Emerging Market Aktienfonds) verwaltet diesen Fonds, der global in Emerging-Markets-Aktien investiert, die eine hohe Dividendenrendite ausweisen. Aus unserer Sichtweise verbindet sich die Möglichkeit aus regelmäßige Ausschüttungen (halbjährliche Ausschüttung: 2012 rund 4,5 % p.a.) mit dem Wachstumspotential der Emerging Markets. Diese globale Dividendenstrategie ergänzt sich gut mit dem Fidelity South East Asia Fonds.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 

Anlagekommentar März 2013 – Belastungen aus der restriktiven Fiskalpolitik in der Eurozone klingen langsam ab

Die neusten Konjunkturdaten der Eurozone bieten ein ungenaues und eher undefiniertes Bild, das an Eindeutigkeit mangeln lässt. Es ist jedoch eine Stabilisierung in der ersten Hälfte des Jahre zu erwarten und in der zweiten Jahreshälfte wird von einem moderaten Wachstum in der Eurozone ausgegangen, obwohl die Einkaufmanager-Indizes für den Monat Februar nicht die erwartete Verbesserung in der Eurozone hervorbrachten.

Positiver Einfluss der Fiskalpolitik auf die Konjunktur
Die Unsicherheiten in der Eurozone sind durch die Wahlen in Italien erhöht worden, was aber nur punktuell einen Einfluss auf die Märkte ausgeübt hat, sodass kein andauernder Einfluss zu erwarten ist. Hingegen dürfte die Fiskalpolitik einen positiven Einfluss auf die Konjunktur haben. Ein positiver Indikator für den Einfluss der Fiskalpolitik auf die Wirtschaftsleistung lässt sich aus der Tabelle entnehmen, die die jährlichen Veränderungen der zyklisch adjustierten Budgetsalden zeigt. In der Tabelle ist eine positive Zahl ein Indikator für eine Politik, die sich wirtschaftsfördernd und expandierend auswirkt.

Sukzessiver Abbau der Budgetdefizite seit 2010 bietet steigende Stabilität
Seit dem Jahre 2010, als die Finanzkrise für weltweit massive Fiskalimpulse gesorgt hat, wurde sukzessive begonnen, die Defizite der Budgets zu verringern. Das führte zu einem Anstieg der Stabilität in der Eurozone. An erster Stelle der belasteten Länder der Eurozone stand und steht natürlich Griechenland. Weiterhin waren und sind die Wirtschaften der Länder Portugal, Spanien und Italien in den Jahren 2012 und 2013 betroffen. Neben diesen Ländern zeigte aber auch Großbritannien eine Belastung in der Wirtschaft.

Wirtschaftsbelastungen haben den Höhepunkt hinter sich gelassen
Was sich positiv auf die Konjunktur der Eurozone auswirken dürfte, ist die Tatsache, dass die Wirtschaftsbelastungen, hervorgerufen durch die Staatsfinanzen, bereits im Jahre 2012 ihren Spitzenwert erreicht hat. Dabei ist davon auszugehen, dass die Belastung, die aus der restriktiven Fiskalpolitik resultiert, auch 2013 noch zu merken sein wird, aber ab dem Jahre 2014 wesentlich geringer werden wird.

Steueroptimiertes Sparen – so geht´s

An den Aktienmärkten, aber auch beim Fest- oder Tagesgeld sind Anleger stetig auf der Suche nach Renditen und das ist in den krisenreichen Zeiten meist schon schwer genug. Daher gibt es auch keinen Grund dafür, den Fiskus übermäßig an den erzielten Erträgen zu beteiligen. Trotz der der sogenannten Abgeltungssteuer sind das Sparkapital und die Investments nicht unbedingt komplett dem Finanzamt ausgeliefert. Drei Monate vor Ende des sogenannten Steuerjahres haben Anleger noch ausreichend Zeit, sich um die Steueroptimierung ihres Vermögens und ihrer Erträge zu beschäftigen.

Die Freistellungsaufträge überprüfen
Die Steueroptimierung beginnt schon im Bereich der Freistellungsaufträge für die Depot- und Bankverbindungen. Steuerfrei sind jährlich Dividenden, Kursgewinne und Zinsen auf Sparkonten bis zu einem Wert von 801 Euro. Für Verheiratete beläuft sich die Grenze auf 1602 Euro. Eine Umfrage der Royal Bank of Scotland hat nun aber bestätigt, dass nur jeder sechst einen Steuerfreistellungsantrag stellt. Und andere halten ihre Aufträge nicht aktuell und zahlen somit zu viel an Steuer und wissen gar nicht, dass sie unter dem Freibetrag liegen.

Die Verlustbescheinigung
Eine weitere Möglichkeit ist die Verlustbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung lassen sich beispielsweise Verluste aus dem einen Depot mit Gewinnen aus einem anderen Depot verrechnen. Diese Bescheinigung muss jedoch bis zum 15 Dezember bei der Depotbank beantragt werden. Diese Bescheinigung kann dann bei der Steuererklärung des abgelaufenen Jahres in der Anlage KAP angegeben werden.

Abgeltungssteuer– Die Verrechnung
Bei der Verrechnung muss jedoch beachtet werden, dass die Aktiengewinne mit allen angefallenen Verlusten verrechnet werden und zwar auch mit den Verlusten aus Anleihe- und Fondsverkäufen. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass Aktiengewinne auch nur mit Aktienverlusten verrechnet werden können. Daher sollte ein Anleger über das Depot, mit den Aktienverlusten auch weiterhin seine Aktiengeschäfte abwickeln.

Gewinne gegen Verluste laufen lassen
Verluste aus Fonds, Anleihen, Wertpapieren, Derivaten sowie aus Zertifikaten und Optionsscheinen können auch mit den Zinseinkünften aus Festgeld- oder Tagesgeldkonten verrechnet werden. Wer jedoch Sparbriefe oder Festgelder mit einer mehrjährigen Laufzeit besitzt, der sollte folgendes beachten: Bei diesen Anlageformen hat man die Möglichkeit eine jährliche Ausschüttung zu nutzen oder eine am Laufzeitende. Wer die Variante am Laufzeitende wählt, der sollte beachten, dass durch die einmalige Ausschüttung die Freibetragsgrenze überschritten wird und dann greift wiederum die Abgeltungssteuer ein.

Riester und Abgeltungssteuer
Um die Abgeltungssteuer zu umgehen, ist der Riester-Vertrag besonders beliebt, denn die Sparraten sowohl in einem Bank- als auch in einem Fondssparplan sind abgeltungssteuerfrei. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass die Riester-Rente im Alter komplett besteuert wird. Bei manchen Riester-Verträgen ist es auch möglich diese zu übersparen. Das bedeutet, dass man mehr als 4 Prozent vom Bruttoeinkommen einzahlen kann. Diese Verträge sind in der Ansparphase jedoch zunächst steuerfrei doch im Rentenalter erhöht sich dadurch natürlich die Besteuerung.

Anlagetipps Februar 2013 – Entwicklung der Anlagestrategien in 2013

Die Aktienmärkte zeigen eine positive Dynamik, die durch den fiskalischen Kompromiss und Brückenschlag in den USA unterstützt wurde. Die internationalen Aktienmärkte starteten mit einem starken Auftakt zum Jahresbeginn, obwohl die Kurs-Rallye der vergangenen Monate einen Kursrückschlag vermuten lies. Die Vergangenheit zeigte, dass die Märkte eine Korrektur vornehmen, wenn die fundamentalen Daten bei einer gleichzeitig guten Stimmung am Markt schwächer werden. Derzeit allerdings zeigt sich die Stimmung am Markt positiv (Kontra-Indikator). Zeitgleich ist durch die Steuererhöhungen der Lohnsteuer in den USA eine Belastung der Konjunktur zu erwarten. Faktisch sind die jüngsten Konjunkturdaten in Europa allerdings stärker als prognostiziert, sodass eine größere Korrektur verhindern scheint und die Märkte eine positive Entwicklung versprechen.

Erwartungen für das Jahr 2013
Die Notenbankzinsen zeigen auch auf absehbare Zeit ein Rekordtief. Zusätzlich bleibt das Wirtschaftswachstum unterdurchschnittlich und die Renditen der Staatsanleihen bewegen sich weiterhin am Rande des Rekordtiefs. Im Zuge der Fortschritte in der Schuldenkrise und dem sukzessiven Anzug des Wirtschaftswachstums ist allerdings eine Erhöhung der Renditen in Kerneuropa in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten. Das lässt positive Entwicklungen des Aktienmarktes erahnen.

Langfristiges Wachstum und gute Performance bei den Aktienanlagen
Anleihen zeigen zusehens weniger interessante Möglichkeiten, weshalb gerade die Aktienanlagen den größten Ertrag des Portfolios ausmachen dürften. Dabei bleibt die regionale Aktienallokation gut diversifiziert und die europäischen Märkte gewinnen erfahrungsgemäß zusätzliches Terrain.
Eine gute Veranlagungsmöglichkeit zeigt hier der Fidelity European Growth Fond, der die allgemein positive Erwartung wiederspiegelt. Das langfristige Wachstum der Schwellenländer zeigt sich bereits jetzt in den Anleihen und Aktien: So legten der Eastern Europe Stock, der Fidelity South East Asia, der Invesco Emerging Market Bond II und insbesondere die Unternehmensaktien der Industrieländern eine gute Performance an den Tag.

Unternehmensanleihen: Gute Performance
Unternehmensanleihen wie beispielsweise der Spängler Bond Corporate lassen in diesem Jahr eine bessere Performance als Staatsanleihen (Spängler IQAM Spar Trust M) erwarten. Geldmarktfonds  hingegen dürften sich langfristig weniger aussichtsreich zeigen, da deren Renditepotential derzeit weit unter der Inflation angesiedelt ist. Anleger, die eine kurzfristige Anlagestrategie bevorzugen, sollten hierbei bleiben.

Interessante Alternativen
Interessantere Alternativen bieten die breiter aufgestellten Mischveranlagungen wie zum Beispiel der Ethna-GLOBAL Dynamisch A und der eher defensiv ausgerichtete Ethna-GLOBAL Defensiv A. Einen guten Start ins neue Jahr hat der LOYS Global MH B hingelegt. Weiterhin dürfte der BGF World Energy Fonds (Energieaktien) nach der schwachen Kursentwicklung ein Erholungspotential und eine gute Performance bergen. Der Ölpreis wird sich weiterhin auf hohem Niveau halten, sodass Kurse mit wie der Invesco Global Health Care Fonds eine langfristig ertragreiche Depotmischung erwarten lassen.

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Anlagekommentar Februar 2013 – Präsidentschaftszyklus in den USA zeigt leichte Veränderungen

Die USA verzeichnet derzeit noch ein eher leichtes und verhaltenes Wachstum. Die schlimmsten Befürchtungen der so genannten „Fiskal-Klippe“ sind jedoch überwunden. Trotzdem sind es die höheren Steuern, die in den nächsten Monaten das Wachstum kurzfristig belasten werden.

Belastungen durch höhere Steuern in den USA
Insgesamt werden insgesamt 125 Milliarden mehr Steuern die USA belasten. Diese Steuerbelastungen resultieren vor allem durch die an der Quelle erhobene Lohnsteuer, die die Gehaltszahlungen und Lohnzahlungen belastet. Diese 125 Milliarden entsprechen ca. 1% des Konsums in den USA. Daher ist es zu erwarten, dass das globale Wirtschaftswachstum in der ersten Jahreshälfte schwächer ausfallen wird. In der zweiten Jahreshälfte hingegen wird der negative Konjunktureinfluss, resultierend aus den Steuererhöhungen und deren Konjunkturbelastungen, nachlassen. Auch die Konjunktur in Europa wird sich im Laufe der zweiten Jahreshälfte dann erholen und positivere Ergebnisse werden die Folge sein.

Präsidentschaftszyklus prognostiziert eine positive Aktienperformance für 2013
Der Präsidentschaftszyklus wirkt sich in einer gewissen Regelmäßigkeit auf die Aktienerträge in den USA aus. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade im ersten und auch zweiten Jahr einer Präsidentschaft ein positiver Ertrag geringer war. Im dritten und im vierten Jahr der Amtszeit wurden die Ergebnisse dann sukzessive besser als vorher.

Leichte Veränderungen prognostiziert bessere Performance
Die jüngere Vergangenheit, also die Zeit von 1985-2012, sorgte für eine leichte Veränderung dieses Schemas. In dieser Zeit zeigte gerade das erste Präsidentschaftsjahr positive Ergebnisse und eine gute Performance für die Anleger. Genau in dieser ersten Phase der Amtszeit Obamas befindet sich die USA derzeit. Aus diesem Grund sind die Chancen der Anleger auf eine gute Performance für das Jahr 2013 aussichtsreich. Zieht man die jüngste Vergangenheit (von 1985 bis heute) als Maßstab und als Indikator heran, so ist mit einer durchaus positiven Aktienperformance für das erste Amtsjahr Obamas zu rechnen. Die leichten Veränderungen im Präsidentenzyklus können sich auch in dieser Amtsperiode positiv auf die Performance der Anleger auswirken.

Regulierung und Geldschwemme unter Beobachtung

Die japanische Zentralbank gehört zu jenen Banken, welche die Geldschleusen mehr und mehr öffnen. Die Bank kündigte an, dass die Inflantionshöhe auf 2 Prozent angehoben wird und gleichzeitig die Staatsanleihen unbegrenzt aufgekauft werden können. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass der geplante Kauf der Anleihen sukzessive erfolgt und erweitert wird. Der Gegenfall trat ein und es bahnt sich der Weg einer aggressiven Abwehrpolitik in naher Zukunft an. Der Ursprung dahinter lag in der japanischen Regierung. Die Zentralbank könnte eine Abwertung lostreten, die den japanischen Yen auf Dauer schwächt. Bis heute konnte dies noch nicht festgestellt werden. Dabei befürchten unzählige Schwellenländer eine deutlich negative Auswirkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Zentralbanken regeln die Märkte?!
In der Regel geht man davon aus, dass die großen Zentralbanken, Maßnahmen setzen, die die Märkte wieder in ein positives Licht rücken sollen. In Spanien zum Beispiel ist die Staatsanleihenauktion mit einem positiven Ausgang festgestellt worden. Dieser Vorgang lief sehr gut. Nun bleibt zu hoffen, ob Spanien die große Krise überstanden hat und ob der Rettungsschirm im Laufe der Zeit weiterhin wirken kann, bzw. wird . Länder sollten sich jedoch nicht blind auf den EU-Rettungsschirm verlassen, der dann zu Trage kommt, sollte es schlecht um das gesamte Land stehen. Ein positive Blick richtet sich mehr und mehr an die sogenannten sicheren Häfen. Diese sind vor allem US-Bundesanleihen. Dor werden deutliche Rückgänge verzeichnet. Zusätzlich wird auch der Goldpreis oder andere starke Ausweichwährung wie die Norwegische Krone oder Schweizer Franken mit Rückgängen am Kurs belastet.

Positive Aktienaussichen prognostiziert!
Betrachtet man den Aktienmarkt genauer, so sieht es hier für die weitere Zukunft positiv aus. Dieser Markt befindet sich derzeit in einer sehr guten Saison. Derzeit verlangsamt sich der Kursanstieg zwar, jedoch bleibt die Tendenz weiterhin nach oben gerichtet. Aufstockungen oder Neuaufträge sollten deshalb mit gewisser Vorsicht getätigt werden. Es lohnt sich Korrekturen am Markt der Aktien abzuwarten und dem weiteren Verlauf folgen.

Kurse steigen und fallen: Doch die Börse überlebt die Crashs

Börsencrashs sind so alt wie die Börse selbst. Immer wieder haben die Kurse eine immense Talfahrt erlitten und sich dann trotzdem wieder erholt. Erfahrene Aktienhändler brechen deswegen nicht in Panik aus, sondern legen aus der Erfahrung, dass sich die Kurse wieder erholen wird, eine erstaunliche Ruhe an den Tag.

Schwarzer Montag und Freitag: Doch die Börse gibt es noch
Börsencrashs wie der am 19.10.1987 sorgen dafür, dass die Kurse angeblich aus heiterem Himmel ins Bodenlose fallen. Innerhalb kürzester Zeit brechen die Aktienkurse ein und die Welt hält die Luft an. Dieser Tag erinnerte an den „Schwarzen Freitag“ aus dem Jahre 1929. Doch gleich wie tief die Börsencrashs auch sein mögen: Die Kurse erholen sich wieder und wenn das tiefe Tal und die Baisse durchschritten ist, erholen sich auch die Nerven und die Aktionäre wieder.

Absehbare Börsencrashs
Viele der Börsencrashs waren durchaus abzusehen. Der erfahrene Banker Fidel Helmer (Privatbank Hauck und Aufhäuser), seit über 40 Jahren im Geschäft, erinnert sich an den schwarzen Montag von 1987. Fridel Helmer erinnert sich, dass zahlreiche Makler überfordert waren, denn die Verkaufsaufträge nahmen kein Ende. Seit fast 5 Jahren stiegen die Kurse stetig nach oben und stagnierende Unternehmensgewinne schlugen sich nicht auf den Aktienwert nieder. „Der Maßstab war verloren und die Leute sind damals einfach durchgedreht“, so der erfahrene Crash-Prophet. Im Vorfeld hatte sich das Szenario jedoch für erfahrene Makler bereits angekündigt: Die Euphorie-Blase musste einfach irgendwann platzen, denn der Markt war eindeutig gestört. Das konstatierte die bekannte US-Notenbank Fed dann auch im nachhinein. Die Zeit von 1982 bis 1987 war einfach nur von einem Maßstab geprägt: Der Gier. Der anschließende Börsencrash war also lediglich die Folge.

Börsencrashs mit Katalysatoreffekt
Damals fielen die Kurse an der Wallstreet im Sekundentakt und plötzlich war das Vertrauen in den Markt weg. Der „systematische Schock“ rückte vorher unbedachte Faktoren wie das US-Handelsdefizit und die Inflation in den Blickpunkt der Investoren. Insgesamt wurden 600 Millionen Aktien verkauft. Chris Lamoureux, US-Finanzprofessor und Zeitzeuge, erinnert sich an den Dominoeffekt der computergesteuerten Handelsprogramme, die wie ein Katalysator um die Welt gingen und zu den weltweiten Börsencrashs führten. Innerhalb von einem Tag büßte der Dow Jones damals 22,6 Prozent Verlust ein. Auch die japanische Börse und Sydney zogen innerhalb von 45 Minuten bereits 20 Prozent ihrer Werte ein. Hongkong schloss sogar für den Rest der Woche wegen der fallenden Kurse.
Doch die Börse überlebt und die Kurse erholen sich. Statt in Panik zu geraten, setzen die erfahrenen Makler auf die Devise: Aussitzen und den Anstieg abwarten.

Anlagetipps Januar 2013 – Gewisse Anlagerisiken sind durch Ertrag zu rechtfertigen

Im Anleihen-Bereich sind höhere Anlagerisiken einzugehen, wenn eine entsprechende Rendite erwirtschaftet werden soll. Gerade nach der rasanten Rallye der Anleihen sind die Chancen hier eher im schwindenden Renditebereich anzusiedeln. Wer trotzdem in diesem Segment investieren möchte, muss sich darüber bewusst sein, Anlagerisiken (hohe Verzinslichkeit, BBB-Bonitäten) in Kauf zu nehmen. Unternehmensanleihen, die eine gute Bonität vorweisen sollten aus diesem Grund im Anlagenbereich einen Schwerpunkt darstellen, auch wenn die zu erwartenden Renditen kurzfristig bis langfristig eher im niedrigen Bereich liegen.

Gewisse Anlagerisiken bei höheren Renditen
Die sicheren Anlagen wie zum Beispiel Geldmarktveranlagungen, diverse Sparformen und kürzerlaufende Staatsanleihen in Kernmärkten erwirtschaften eher niedrige Renditen. Um Renditen zu erlangen, die über dem Inflationsniveau angesiedelt sind, müssen Anleger gewisse Anlagerisiken in Kauf nehmen. Diese Risiken sind aber durch die zu erwartenden Ertragsperspektiven in den kommenden Jahren zu rechtfertigen. Interessante Unternehmensanleihen, die eine hohe Verzinsung versprechen, zeigen die Depotbeimischungen wie die Emergings Markets Anleihen (Invesco Emerging Markets Bond Fund II), die Investo Extra Income Bond Fonds und DWS Convertibles (Wandelanleihen). Bei der Auswahl der hochverzinsten Unternehmensanleihen sollten Spezialisten hinzugezogen werden, die auf eine breite Streuung des Risikos achten. Gegenüber einzelnen Titeln sind aus diesem Grund die Invesco Extra Income Bond Fonds als Fondsveranlagungen zu bevorzugen. Die restriktive Budgetpolitik in der Eurozone dürfte im Jahresverlauf nachlassen, womit die einschneidensten Belastungen überstanden sein sollten. Ab der zweiten Jahreshälfte ist mit einer Rückkehr in den moderaten Wirtschaftswachstum zu rechnen. Als positives Resultat ergeben sich daraus auch die Chancen der europäischen Anlagen, der Fidelity European Growth Fonds.

Hohe Cash Flows im Unternehmenssektor
In den USA als auch in Europa erwirtschaftet der Unternehmenssektor hohe Cash Flows. Dieser Effekt stützt die Aktienmärkte, weshalb ein verhalten positiver Ausblick für die Aktien prognostiziert werden kann. Bereits Ende des vergangenen Jahres war ein verhaltener positiver Ausblick möglich, denn die Kursavancen zum Jahreende hin zeigten positive Resultate. Anleger, die nach dem Abzug der Inflationsrate, einen realen positiven Ertrag erwirtschaften möchten, kommen um die Anlage auf dem Aktienmarkt schwerlich herum.

Aktienselektion und Fonds
Im Vordergrund bleiben bei der Aktienselektion die Preissetzungsmacht, die hohen Umsätze in den Schwellenländern und die hohe Verschuldung. Die bevorzugten Regionen in den Emerging Markets sind die asiatischen Märkte (Fidelity South East Asia Fonds), die beste Wachstumsperspektiven zeigen. Im Aktienbereich bleiben die DWS Top Dividende Aktienfonds als global investierendes Basisinvestment erfolgreich.

Rohstoffnachfrage und Schwellenländer als Indikatoren
In den Schwellenländern ist ein steigender Wohlstand zu verzeichnen. Dieser Wohlstand beinhaltet eine steigende Nachfrage an Rohstoffen. Aktien im Energie- und Rohstoffbereich sollten deshalb eine gute Performance liefern.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.