Anlagekommentar Februar 2017 – Was bringt der Brexit – Folgen für die EU und die Welt

Anlagetipp

Premierministerin Theresa May hat im Januar erstmalig über ihre Brexit Maßnahmen gesprochen und sich darüber geäußert, dass die institutionelle Verbindung zur EU beendet und stattdessen ein Freihandelsabkommen avisiert werden soll. Im Handel mit der restlichen Welt geht es um bilaterale Vereinbarungen und zahlreiche Formalitäten. Der in 2019 erfolgende EU Austritt beinhaltet zahlreiche Fallstricke und ist nicht einfach zu realisieren. Die EU reagiert und bisher sieht es so aus, dass die EU einen freien Zugang zum Gütermarkt, aber nur einen begrenzten restriktiven Zugang zu Dienstleistungen, vor allem in der Finanzbranche anbietet. Fakt ist, dass die Folgen des Brexit spürbar werden und mit einer Senkung der Wirtschaftsleistung von 1,0 bis 1,5 Prozent für Großbritannien einhergehen wird.

Einflüsse der Unsicherheit über die US-Wirtschaftspolitik
Die Inflation in der Eurozone steht im Zusammenhang mit den Ölpreisen, die im Dezember spürbar gestiegen sind und eine Gesamtinflation von 1,1 Prozent mit sich brachten. In den folgenden Monaten könnte sich diese Performance fortsetzen, auch wenn der Anstieg der Ölpreise im Frühjahr nachlassen sollte. Für Unsicherheit sorgt auch der neue Präsident, da deutliche und präzise Pläne zu Staatsausgaben, Unternehmenssteuern und vor allem den Außenhandel aktuell nicht erkennbar sind. Die Anlagepolitik bezieht sich daher nach wie vor auf vorliegende Trends, die mit einer positiven Performance aufwarten und mit einer hohen Konjunktur einhergehen. Die positive Tendenz der Unternehmensgewinne lässt an der aktuellen Anlagestrategie festhalten und bezieht sich damit weiter auf Aktien und gut bewertete Unternehmensanleihen. Was die Wirtschaft bringt und welche Veränderungen in diesem Jahr auf uns zukommen, wird sich im bevorstehenden Frühjahr und zum Sommerbeginn sicher vollumfänglich zeigen.

DAX Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Anleihen bleiben untergewichtet und der Fokus einer strategischen Investition bleibt ganz deutlich auf Aktien. Aktien zeigen sich auch in 2017 als Performance-Booster, wobei ein starker Anstieg der Börsen aktuell weiter nicht erkennbar ist. Bisher ist kein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und eine Veränderung der Risikowahrnehmung sollte daher weiter im Auge behalten werden. Zu den Risiken gehört weiter die US-Wirtschafts- und Handelspolitik, die bisher noch keine klare Linie erkennen lässt. Rückschläge müssen hingenommen und der Markt genau beobachtet werden, da sich ein Zukauf vor allem nach einem Rückschlag lohnen wird.

Dividendenwerte sorgen für eine gute Ertragsausschüttung. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Fondssparen – Gelassenheit und Geduld bringt Geld

Vermögensaufbau

Das Prinzip beim Fondssparen ist immer gleich. Der Sparer zahlt über einen längeren Zeitraum regelmäßig oder unregelmäßig einen bestimmten Betrag ein. Dabei richtet sich die Sparrate nach den individuellen Möglichkeiten oder der Summe, die am Ende zur Verfügung stehen soll. Von den Sparraten werden Fondsanteile gekauft und in einem Depot verwahrt.

Große Auswahl an Fonds für regelmäßiges Sparen
Ab einem Anlagebetrag von monatlich 25,00 Euro kann mit Fondssparplänen für das Alter vorgesorgt, Vermögen aufgebaut oder Kindern und Enkeln ein Kapitalpolster mitgegeben werden. Die Auswahl an möglichen Investmentfonds ist sehr groß und sollte sich immer nach dem persönlichen Risikoprofil des Sparers richten. Das Prinzip des Investmentfonds gibt es schon seit 1774 und es hat sich bis heute bewährt. Wer etwas Geduld und Gelassenheit mitbringt, kann auch Börsenkapriolen locker verkraften.

Durchschnittskaufmethode

Der Faktor Zeit ist der Wichtigste
Alle Vergleiche aus der Vergangenheit zeigen, dass man trotz diverser Rückschläge an den Kapitalmärkten langfristig mit Fondssparplänen immer gut gefahren ist. Denn in einem Investmentfonds vermehrt sich das Kapital nicht nur durch die Sparraten, sondern auch durch Erträge, wie wieder angelegte Ausschüttungen und durch die Durchschnittskaufmethode (Cost-Average-Effekt). Dabei werden durch die regelmäßige Sparrate zu Zeiten hoher Kurse weniger Fondsanteile und in Phasen niedriger Kurse vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft. Langfristig ergibt sich daraus ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis. Deshalb sind für den Fondssparer fällende Kapitalmärkte eine gute Gelegenheit die Rendite zu erhöhen.

Aktienfondsparläne und die Rendite über 10, 20 und 30 Jahre

Je länger die Spardauer ist, desto mehr werden auch heftige Aufs und Abs an der Börse novelliert. Dies ist völlig unabhängig davon, ob man nun monatlich 25,00 oder 500,00 Euro beiseite legt. Von 1990 bis heute machten Anleger, die 20 Jahre kontinuierlich in weltweit streuende Aktienfonds einzahlten, nicht ein einziges Mal Minus, wenn das Anlagevermögen verkauft worden wäre. Ein Aktienfondssparer mit einer Spardauer von 20 Jahren konnte rund 7 Prozent pro Jahr erzielen. Wer noch mehr Sparzeit mitbrachte und 30 Jahre lang globale Aktienfonds besparte, wurde seit 1990 mit einer ebenso hohen Durchschnittsrendite belohnt, das aber mit weit weniger großen Schwankungen. Hierbei ist nun nicht berücksichtigt, dass man mit einem kompetenten Berater zwischenzeitlich in Börsenhochzeiten Gewinne abgesichert hat und in Börsentiefzeiten günstig wieder investiert hat.

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Deutschland ist wieder Export-Weltmeister

Export und Import

Deutschland exportiert so viel wie noch nie. Damit ist es unangefochtener Export Weltmeister. Gründe für den jüngsten Anstieg gibt es mehrere. Zum einen stieg die Nachfrage in China. Und der niedrige Euro-Kurs sorgte ebenfalls für Aufwind. Das ist gut für heimische Unternehmen mit hoher Exportquote. Anleger dürfte das freuen, denn die Börsenkurse profitieren von zunehmenden Unternehmensgewinnen.

Deutschland hat bei seiner Exportleistung zugelegt
Dass Deutschland die Nummer eins der Exportnationen ist, oder zumindest zu der Spitzengruppe gehört, ist seit Langem keine Überraschung mehr. Dennoch überraschte die jüngsten Zahlen, die zeigen, dass Deutschland erneut den eigenen Rekord geknackt hat. Im November 2016 exportierte die heimische Wirtschaft mit 108,5 Milliarden Euro so viel wie noch nie. Das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum November 2015.

Deutsche Exporte und Importe nach Ländergruppen im Jahr 2015 (in Milliarden Euro)

Zwei Gründe sind hierfür Ausschlag gebend
Zum einen sorgt die Erholung insbesondere in China für einen Anstieg nach deutschen Industrieprodukten und somit für vollere Auftragsbücher. Zum anderen kurbelte der schwache Euro die Exporte an. Allein im November verlor er über 5 Prozent zum US-Dollar und schon seit mehreren Jahren ist die Gemeinschaftswährung auf Talfahrt. In den vergangenen drei Jahren verlor sie gegenüber dem USD rund 24 Prozent. Die Schwäche des Euro kurbelt insbesondere das US-Geschäft an. Es zeigt sich aber auch, dass die Exporte in die Länder der Euro-Zone zunehmen. Das ist ein Indiz dafür, dass die deutsche Industrie grundsätzlich exzellent aufgestellt ist. Neben den großen Unternehmen profitiert hier insbesondere der Mittelstand. Der niedrige Eurokurs wirkt wie eine Konjunkturspritze und sorgt zudem für eine Art Ausgleich für den Fall, dass Aufträge aus schwankungsanfälligen Schwellenländern zurückgehen. Zudem ist der deutsche Mittelstand ohnehin das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit genießen diese „Hidden Champions“ nicht nur einen hervorragenden Ruf. Sie belegen weltweit Spitzenplätze und sind häufig sogar Weltmarktführer in ihren Segmenten.

Geldanleger können sich über die guten Exportzahlen freuen. Die jüngsten Werte verdeutlichen die Stärke der deutschen Wirtschaft und lassen steigende Unternehmensgewinne erwarten. Dies sollten gute Vorzeichen für deutsche Aktien im Jahr 2017 sein.

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Fondsidee des Monats Januar 2017

Anlageideen

Infrastruktur wird in entwickelten Ländern als selbstverständlich angenommen, doch bei genauer Betrachtung ist eine gute Infrastruktur die Basis funktionierender Volkswirtschaften. Eine über Jahrzehnte angestaute Vernachlässigung hat einige unangenehme ökonomische Effekte. Verpasst man den Zeitpunkt von Reparatur der existierenden Infrastruktur, etwa um Sparziele zu erreichen, wachsen die notwendigen Kosten nachher schnell und steil an.

Dieses Problem hat beispielsweise der werdende US-Präsident Donald Trump zu seinem Wahlprogramm gemacht. Bis zu eine Billion Dollar sollen in Kern-Infrastruktur wie Brücken, Straßen und Schulen fließen. Durch das riesige Wahlversprechen konnten Aktien von Infrastruktur-Unternehmen aber auch Rohstoffaktien beträchtliche Gewinne erzielen.

Aufgrund des hohen Nachholbedarfs vieler Industrienationen in Puncto Infrastruktur möchten ich den Ve-RI Listed Infrastructure von der Fondsgesellschaft Veritas vorstellen.

Das Management hat sich auf Infrastruktur spezialisiert. Entsprechend bietet Veritas mit diesem Fonds Anlegern die Gelegenheit, langfristig an den Vorzügen dieser Anlageklasse zu partizipieren. Dabei geht dieser Asset Manager einen besonderen Weg: Im Fokus stehen Infrastrukturbetreiber, die mit ihren Projekten langfristig eine stabile Ertragserwartung haben. Das erhöht die Attraktivität, da ein solcher Baustein Portfolien mit langem Anlagehorizont sinnvoll diversifiziert. Die Titelauswahl beruht auf dem Veritas Quality-Value-Model, welches nur solche Börsen notierten Unternehmen zulässt, die eine hohe wirtschaftliche Qualität aufweisen. Ein Vorteil bei Infrastrukturinvestments ist die typischerweise geringe Korrelation mit konjunkturellen Entwicklungen, um auch in unruhigen Zeiten an der Börse eine relativ stabile Performance zu zeigen.

Die Wertentwicklung des Ve-RI Listed Infrastructure der letzten acht Jahre zeigt die folgende Grafik:

Ve-RI Listed Infrastructure

Der Ve-RI Listed Infrastructure ist ein fokussierter Aktienfonds und investiert in Infrastrukturaktien aus den Sektoren Energie, Transport, Wasser und Kommunikation. Der Fonds konzentriert sich dabei auf Aktien von Unternehmen der Klassifizierung „Kern-Infrastruktur“. Darunter versteht man die Bereitstellung und den Betrieb von Infrastrukturnetzwerken. Der Fonds investiert nicht in Unternehmen mit Schwerpunkt Energieproduktion („Utilities“) oder Unternehmen der Kategorie „Infrastruktur-Services“, die überwiegend Zulieferer sind oder Dienstleistungen anbieten, und auch nicht in „Soziale-Infrastruktur“, wie beispielsweise Krankenhäuser. Die Basis des systematisch prognosefreien Investmentprozesses ist das von Veritas entwickelte Quality-Value-Modell. Es selektiert unterbewertete Qualitätsaktien durch eine standardisierte Bewertung.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar Januar 2017 – Neue Richtung in US-Wirtschaftspolitik nach Machtwechsel im weißen Haus

Anlagetipp

Niedrigere Steuern und höhere Ausgaben in die Verteidigung und die US-amerikanische Infrastruktur sind die Richtung, in die Donald Trump die USA führen möchte. Dies sind die aktuellen Erkenntnisse zum Jahresbeginn, womit die Prognosen für die Wirtschaft in diesem Jahr mit einigen Unsicherheiten aufwarten. Die USA verfügen über nur wenig ungenutzte Kapazitäten und wenn die staatlichen Maßnahmen ein Wachstum von mehr als 0,5% beinhalten sollten, steigt auch die Inflation. Weiter ist von einem Budget-Defizit und der Zunahme der Staatsverschuldung die Rede, wobei es zu höheren Zinserhöhungen durch die FED kommen kann.

Auswirkungen des Richtungswechsels auf Europa
Der Einkaufsmanager-Indizes stieg zum Jahresende auf den höchsten Wert seit 2010 und spricht für eine verbesserte Konjunktur. Auch die Wachstumsängste Großbritanniens nach dem Brexit haben sich in den vergangenen Monaten verringert und es scheint zu erwarten, dass die wirtschaftliche Expansion der Eurozone wächst und ein konstanter Rückgang der Arbeitslosenquote folgt. Ein Wachstumsschub in den USA würde den Dollar stabilisieren und sich auf Exporteure aus Europa positiv auswirken. Eine Bremsung der wachsenden Wirtschaft innerhalb der Eurozone ist dennoch vorhanden, da Frankreichs und Italiens schwache Volkswirtschaften Einfluss nehmen. Zusätzlich steht uns die Wahl bevor, welche auch nicht spurlos am Finanzmarkt und der wirtschaftlichen Situation vorbeigeht.

DAX Entwicklung

 

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Anleihen werden untergewichtet und der Fokus einer strategischen Investition liegt ganz deutlich auf Aktien. Aktien zeigen sich auch in 2017 als Performance-Booster, wobei ein starker Anstieg der Börsen aktuell nicht erkennbar ist. Bisher ist kein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und eine Veränderung der Risikowahrnehmung daher im Auge zu behalten. Zu den Risiken gehören die US-Wirtschafts- und Handelspolitik, aber auch die Beziehungen zu und die Wahlen in China. Rückschläge müssen hingenommen und der Markt genau beobachtet werden, da sich ein Zukauf vor allem nach einem Rückschlag lohnen wird.

Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, sind die Unternehmensanleihen weiterhin eine bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

 

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Tech-Unternehmen als Wachstumsmotor

Anlegerinformation

Die Top Ten der wertvollsten Unternehmen der Welt verdeutlichen ein klares Bild: Tech-Unternehmen überholen im Wert die lange Zeit unanfechtbar geltenden Mineralölkonzerne. Während der Öl-Gigant Exxon Mobile 2010 noch auf Platz 2 der wertvollsten Unternehmen der Welt war, wurde die Firma jetzt von Tech- Unternehmen wie Google, Amazon und Apple aus der Spitze gedrängt. Obwohl Exxon immer noch zu den Top Fünf der Welt gehört, scheint alles klar: Altbekannte Öl-Konzerne werden im Zuge der technischen Neuerungen von modernen Tech Unternehmen verdrängt.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Das moderate weltweite Wirtschaftswachstum und die effizientere Nutzung von Rohstoffen führen tendenziell zu einer sinkenden Nachfrage nach dem schwarzen Gold. Dennoch folgen einige Öl-Unternehmen nicht dem Wandel der Zeit und fördern weiterhin mit teuren Methoden, was zusätzlich Kunden in erneuerbare Energien treibt und die Nachfrage nach Öl weiter schmälert.

Birgt die Digitalisierung Ihrer Meinung nach eher Risiken oder Chancen für den deutschen Mittelstand?

Tech-Unternehmen gehören mittlerweile zu den wertvollsten Unternehmen der Welt
Durch den digitalen Fortschritt sind Tech-Unternehmen hingegen einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, was deren Effizienz sowie die Förderung von Innovationen essentiell macht und die Tech-Unternehmen im Vergleich zu starren Mineralölkonzernen flexibel wirken lässt. Beim raschen Aufstieg der digitalen Riesen stellt sich jedoch die Frage, ob das Wachstum als nachhaltig bezeichnet werden kann und auf Dauer anhält. Bei der Betrachtung anderer traditioneller Branchen lässt sich erkennen, dass auch diese nach digitalen Aufstiegsmöglichkeiten greifen. Wie beispielsweise Tesla in der Automobilindustrie, erkennen auch andere Unternehmen, das ein Wandel eingesetzt hat und nutzen moderne Technologien, um sich im wahrscheinlich noch verschärfenden Wettbewerb weiter behaupten zu können.

Die Digitalisierung bietet weiterhin Wachstumschancen
Der harte Wettbewerb fördert zum einen die Innovationen sowie Qualität der angebotenen Produkte, welche unser Leben bereichern und vereinfachen können. Zum anderen können Anleger in dem umkämpften Tech-Markt weiterhin hohe Renditen erzielen und ein aktiver Förderer des Fortschritts werden. Die Digitalisierung bietet auch in den nächsten Jahren enorme Wachstumschancen. Damit man als Anleger nicht auf Einzelwerte setzen muss, kann mit interessanten Fondslösungen aus dem Bereich breit differenziert werden.

  1. DNB Technology (WKN: A0MWAN) – Aktienfonds mit Fokus auf Technologieunternehmen
  2. QE Social Media & Technology Fonds (WKN A1154T) – offensiver Mischfonds mit Schwerpunkt Social Media, Technology und Robotic
  3. Pictet Robotics (WKN: A141RC) – Aktienfonds der primär in Firmen aus der Branche Robotics investiert

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Fondsidee des Monats Dezember 2016

Anlageideen

Cat-Bonds, für viele ein unbekannter Begriff, mit dem nicht zunächst Wertpapiere verbunden werden. Cat-Bonds bezeichnen grob gesagt Katastrophenanleihen von Rückversicherern, um sich gegen hohe Schadenszahlungen abzusichern. Versicherer greifen auf Rückversicherer zurück, die Versicherungen gegen Schäden von Wirbelstürmen, Erdbeben, Hochwasser und Vulkanausbrüchen versichern.

Rückversicherer sind daher Versicherer der Versicherer. Seit den verheerenden Katastrophen wie dem Hurrikan Katrina 2005 in den USA oder dem Erdbeben 2011 in Japan gefolgt von der Katastrophe in Fukushima ist klar, was für gewaltige Risiken in Milliardenhöhe eingegangen werden, welche im Schadensfall selbst finanzstarke Rückversicherer überfordern können. Zum Wappnen gegen mögliche Schäden geben die großen Rückversicherer Katastrophenanleihen raus, die an vorher festgelegte Schäden gekoppelt sind, wodurch das Risiko an Kapitalanleger weitergeben wird.

Die Anleger gehen eine Wette auf das Nichteintreten eines Schadenfalls ein und werden für die Annahme des Risikos in Form von einem Zins sowie einer Risikoprämie kompensiert. Anleger, die Cat-Bonds besitzen, hoffen daher auf keine oder nur geringe Schäden, um am Ende der Laufzeit die volle Auszahlung plus Zinsen und Risikoprämie zu erhalten. Das Risiko solch verheerender Katastrophen ist verhältnismäßig gering, aber im Falle des Eintretens eines festgelegten Schadens kann es zum Aufschub oder sogar zum Totalausfall der Anleihe kommen.

Ein weiterer Vorteil dieser Art von Anleihen ist die geringe Korrelation zu den Märkten. Mit Cat-Bonds kann daher Ruhe in das Portfolio gebracht werden. Für private Anleger gestaltet sich das direkte Erwerben von Cat-Bonds jedoch schwierig, da Rückversicherer die Papiere nur in großen Stückelungen anbieten und somit hauptsächlich institutionelle Investoren ansprechen. Die Katastrophenanleihen sind deshalb häufig OTC-Geschäfte (Over the Counter) und werden in der Regel an der Börse vorbei gehandelt. Käufer sind demnach Pensionskassen und Fonds. Auf letztere können Anleger frei zurückgreifen, um ihr Portfolio gezielt mit Cat-Bonds zu diversifizieren. Auch bei den Fonds wird Diversifikation groß geschrieben und in die unterschiedlichsten Cat-Bonds sowie Cat-Bonds nahe Fonds und Wertpapiere investiert, weshalb von mittelgroßen Katastrophen kaum etwas gespürt wird.

Vergleicht man die Cat-Bonds-Fonds mit vergleichbaren Investments auf der Verlustseite, wird eine höhere Stetigkeit, die mit geringeren Verlusten einhergeht, deutlich. Speziell in den Jahren 2015 und 2016 sind die großen Katastrophen ausgeblieben, weshalb Cat-Bonds-Fonds hohe Renditen erzielen konnten. Auch die diesjährige und mittlerweile beendete Hurrikansaison in Amerika hat keine hohen Ausfälle von Cat-Bonds mit sich gebracht. Wenn man als Anleger an marktunabhängigen Renditen interessiert ist, die von dem unwahrscheinlichen Eintreffen von Katastrophenschäden abhängig sind, dann kann von der Fondsgesellschaft CAIAC Fund Management AG die folgende Fondsempfehlung Plenum CAT Bond Fund R interessant sein.

Die Wertentwicklung des Plenum CAT Bond Fund R EUR der letzten knapp fünf Jahre zeigt die folgende Grafik:

Plenum CAT Bond Fund R EUR

Die Rendite des Fonds ist abhängig von dem Eintreffen oder nicht Eintreffen eines Katastrophenereignisses, z. B. eines Erdbebens. Wertpapiere werden von Versicherungen ausgegeben, um beim Eintritt eines vorher definierten Katastrophen-Ereignisses über ausreichend liquide Mittel zu verfügen. Der Anleger steht also keinem Emittentenrisiko gegenüber, sondern der Eintrittswahrscheinlichkeit der vorher definierten Katastrophe. Beim Nichteintritt des Ereignisses werden die Anleihen plus Risikoprämie und Zinsen zurückgezahlt. Kommt es zum Eintritt, kann es zum Aufschub oder Ausfall der Kapitalrückzahlung kommen. Durch die geringe Korrelation zum Markt und die spezielle Allokation eignet sich der Fonds als attraktive defensive Beimischung.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar Dezember 2016 – Trumps Wahl bewegt die Aktienmärkte

Anlagetipp

Der Monat November hat an den Finanzmärkten für Turbulenzen gesorgt. Wie die internationalen Börsen von politischen und ökonomischen Faktoren verändert werden, hat Trumps Wahlsieg gezeigt und dabei Einflüsse der vergangenen Jahre deutlich in den Schatten gestellt. Vor der Wahl galt der neue US-Präsident bei der angelsächsischen Finanzaristokratie als immenses Übel für den Welthandel und die Kapitalmärkte. Nach der Wahl nahm die Gesinnung eine ganz andere Richtung ein. Aktuell spricht man von Trump in Form einer fiskalischen Stimulation und einem Synonym für die Deregulierung. Verantwortlich dafür sind die Kursbewegungen, die Hoffnung geben und die neue Legislaturperiode in einem ganz anderen Licht betrachten lassen. Ob sich die Hoffnung bestätigt oder ob es sich um ein kurzes Strohfeuer nach der Wahl handelte, werden die nächsten Wochen und Monate sowie de Zeit nach Trumps Amtsantritt zeigen.

Dividendenstarke Qualitätsaktien fahren Verluste ein
Die einzelnen Sektoren an den Aktienmärkten wurden von extremen Bewegungen geprägt und entwickelten sich mit unterschiedlichen Indexständen. Dividendenstarke Werte waren dem Ausverkauf preisgegeben, was sich vor allem in den Bereichen Pharma, Telekommunikation sowie Immobilien und Nahrungsmittel zeigte. Hingegen erlebten manche zyklischen Werte und Banken eine spürbare Aufwärtsdynamik in einem sehr kurzen und eigentlich für unwahrscheinlich gehaltenen Zeitraum. In den vergangenen Jahren hatten genau diese Aktien Kurseinbußen aufgezeigt und daher mit der Gegenbewegung besonders überrascht und für Aufmerksamkeit gesorgt.

DAX Entwicklung

Aufwirbelung der Zinsmärkte und dennoch keine Zinswende im Fokus
Nicht nur die Turbulenzen an den Börsen, sondern auch die Wahl Donalds Trumps zum mächtigsten Mann der Welt hat die Zinsmärkte aufgewirbelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Renditen in den USA und in Europa angestiegen, doch ein leichter Abwärtstrend in den kommenden Monaten wird die Folge sein. Von einer nachhaltigen Zinswende ist anhand der privaten und öffentlichen Verschuldung nicht die Rede und die realen Zinsen zeigen sich größtenteils im negativen Bereich.

Ausblick:
Die Finanzmärkte richten sich weiterhin auf einen verbesserten Wachstumsausblick ein. Dieser wird getragen von besser ausgefallenen Wirtschaftsdaten, sowie von erwarteten Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen der neuen US-Regierung. Es bleiben dennoch beachtliche Unwägbarkeiten, wenn es um die Politik des neuen Präsidenten geht. An den Finanzmärkten ist seit Sommer 2016 ein Trend zum Umschichten in zyklische Aktienanlagen zu beobachten. Der japanische Aktienmarkt bietet für eine passende Anlagestrategie die Möglichkeit, sich taktisch zyklisch auszurichten.

Anlagemärkte Entwicklung

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Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
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Der Durchschnittskosteneffekt
Investmentsteuerreformgesetzes 2018 – Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Ohne Nachjustieren geht nichts

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Mit Konsum das Portfolio stärken

Ertrag

Für eine sinnvolle Diversifizierung des Anlageportfolios sind Konsumgüter als Beimischung in Betracht zu ziehen. Konsumgüter bringen einen besonderen Charme mit, denn auch in schwierigen Zeiten wird konsumiert. Und der wachsende Wohlstand der Emerging Markets lässt dort den Konsum jährlich zweistellig wachsen.

Junge und Ältere Menschen haben Ihre Marken
Sportschuhe von Adidas, Mobiltelefon von Apple und ein regelmäßiger Besuch bei McDonalds – so ließe sich die Konsumwelt der heutigen Jugend plakativ beschreiben. Bei Älteren Menschen ist es dann beispielsweise eher der Porsche oder der Samsung-Fernseher, der im Fokus der Konsumausgaben steht. Den Einzelhandel freut das. Insbesondere die Vorweihnachtszeit steht im Fokus, werden doch hier rund 25 Prozent des Jahresumsatzes erzielt.

Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland

So gibt jeder Deutsche aktuell 300,00 Euro im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke aus und die Tendenz ist steigend. Aber unabhängig von der Jahreszeit sollten Anleger den Konsumsektor nicht außer Acht lassen. Das hat mehrere gute Gründe.

  1. Aktien von Herstellern von Konsumgütern unterliegen in der Regel geringeren Schwankungen, zumindest dann wenn es sich um nichtzyklische Konsumgüter handelt. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittel, denn gegessen wird immer – auch in Krisenzeiten. Und in solchen Zeiten legen beispielsweise Hersteller von Convenience Food zu. Wer sich einen Restaurantbesuch nicht (mehr) leisten kann, kauft eine tiefgefrorene Pizza – Aktionäre von Kraft Foods werden sich sehr darüber freuen.
  2. Zyklische Konsumgüter unterliegen zwar deutlicheren Schwankungen, da ihr Konsum stark von der Einkommenssituation abhängt. Das bedeutet aber nicht, dass ihr Absatz in wirtschaftlich schweren Zeiten gänzlich gegen Null geht. Läuft beispielsweise der Handyvertrag aus, wird in der Regel ein neues Telefon gekauft.
  3. Der Aufstieg der Schwellenländer. Dank neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten steigt der private Konsum hier seit Jahren mehr als deutlich. Mehr Menschen können sich Konsumgüter leisten und tun dies auch. Ein Ende ist nicht abzusehen. So besitzt nach wie vor nur ein Bruchteil der chinesischen Bevölkerung beispielsweise einen Kühlschrank, der Aufholprozess ist hier in vollem Gange. Aber auch auf der Luxusseite ist hier seit Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
  4. Die Marken spielen eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben. Wer einmal eine Coke trinkt, wird selten zu einem Noname Produkt wechseln. Wer die Vorzüge eines Apple Produktes kennen gelernt hat, wird auch im weiteren Leben dessen Produkte nachkaufen. Und wer einmal Porsche gefahren ist, wird später nur ungern auf dieses Fahrgefühl verzichten wollen. Das wissen die Hersteller und setzen alles daran, sich insbesondere in Märkten mit hoher bzw. steigender Kaufkraft zu positionieren und ihre Umsätze dauerhaft zu erhöhen.

Zwar weisen Investmentfonds mit einem Schwerpunkt auf Konsumgüter auch ein paar Risiken auf, wie beispielsweise in puncto Ausrichtung oder Marktrisiken, dennoch sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, langfristig von den Wachstumschancen dieses Sektors zu profitieren. Im Rahmen einer Depotoptimierung können diese Fonds Risiko und Ertrag verbessern.

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Anlageideen

Der Fonds BlackRock Multi Manager Alternative der Fondsgesellschaft BlackRock Investment Management (UK) Limited strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Für Anleger sind Hedgefonds sehr attraktiv, da sie neben einer breiten Diversifikation in verschiedene Sektoren eine geringe Korrelation zum Gesamtmarkt aufweisen. Gerade ein geringes Beta ist in Zeiten wie diesen wichtig, denn die früher als gegeben angenommene Korrelationen, z.B. die negative Korrelation zwischen Anleihen und Aktien, ist nicht mehr vorhanden.

Die Suche nach konstanten unkorrelierten Erträgen ist schon lange eröffnet und abhängig von Erfahrung in der Analyse und Selektion von Investments. Hier setzen Hedgefonds an, die Ihren Anlegern genau das versuchen zu bieten. Für Privatanleger ist es jedoch nicht unbedingt einfach in einzelne Hedgefonds zu investieren, da speziell in Deutschland die Annahme von Fremdkapital durch Hedgefonds beschränkt ist.

Die Wertentwicklung des BlackRock Multi Manager Alternative der letzten neun Monate zeigt die folgende Grafik:

BlackRock Multi-Manager Alternative Strategies Fund A4 USD

Hier vermag der „BlackRock Multi Manager Alternative Strategies Fund“ anzusetzen. Der Fonds strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Aus einem riesigen Hedgefonds-Manager-Universum selektiert BlackRock Manager und Strategien aus, die in die Fondsstrategie integriert werden und den UCITS-Richtlinien entsprechen. BlackRock pflegt jahrelange Geschäftsbeziehungen zu den Hedgefonds Managern und engagiert sich aktiv, um Einblick in die Investments Kompetenz sowie die Struktur zu erlangen und die Entwicklung aktiv zu beeinflussen. Das im BlackRock Multi Manager Alternative erstellte Portfolio weist geringe Korrelationen zu den Aktien, Anleihen und Rohstoffen auf, was unabhängige Rendite für Anleger ermöglicht sowie mittels einer breiten Diversifikation Risiken verringert. Anleger haben mit dem BlackRock Multi Manager Alternative eine Komplettlösung für ein diversifiziertes Portfolio mit attraktiven alternativen Strategien als Beimischung.

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