Investmentfonds und Steuern – Ihre Gebrauchsanweisung für 2018

Steuerinformationen für

Anleger haben auch häufig steuerliche Fragen rund um die gewählten Investmentfonds. Durch die Investmentsteuerreform zum 1. Januar 2018 ergeben sich zusätzlich zahlreiche Neuerungen bei der Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds. Es spielt beispielsweise durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen oder inländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Deshalb sollte sich jeder Anleger auch mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema „Investmentfonds und Steuern 2018″ für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Funktionsweise von Investmentfonds

Dort finden Sie interessante Informationen zu:

  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Der Übergang auf das neue Investmentsteuerrecht
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2017
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2017 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC

Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen

Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

Die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen hängt von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Für Einzelfragen, insbesondere unter Berücksichtigung
seiner individuellen steuerlichen Situation, sollte man sich an seinen persönlichen Steuerberater
wenden. Bei einer Anlageentscheidung ist auch die persönliche außersteuerliche Situation des Anlegers
zu berücksichtigen.

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Künstliche Intelligenz erobert die Anlageprodukte

Ertrag

Die Börsianer haben das Thema „künstliche Intelligenz“ schon lange als Investment für sich entdeckt. Die Finanzbranche geht hier jedoch noch einen Schritt weiter. Erste Fonds setzen die künstliche Intelligenz im Rahmen ihrer Investitions- und Selektionsentscheidungen ein. Mithilfe intelligenter Software – beispielsweise selbstlernenden Neuronalen Netzen – soll der Unsicherheitsfaktor Mensch minimiert werden, mit dem Ziel eine höhere Rendite zu erzielen.

KI – über künstliche Intelligenz wird viel berichtet, doch was verbirgt sich dahinter
Ob Automobilbranche, Medizin oder sogar Polizeiarbeit – in vielen Bereichen hat künstliche Intelligenz Einzug gehalten. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Vereinfacht gesprochen handelt es sich beim Thema künstliche Intelligenz um ein System, welches aus der Fülle von Informationen Muster erkennen, daraus Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen kann. Das System ist also lernfähig. So sind selbstfahrende Autos hier ein aktuelles Beispiel dafür, wie Mensch und Maschine sich nicht nur gegenseitig sinnvoll ergänzen sondern voneinander lernen. Unternehmen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, sind bei Investoren heiß begehrt. Denn sie liefern Lösungen, mit denen andere Unternehmen effektiver, kreativer aber vor allem kostengünstiger werden und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Experten gehen davon aus, dass künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft zehn Mal schneller und 3000 Mal stärker verändern wird. Zum Vergleich: Lag der Umsatz 2016 bei Unternehmen mit Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz noch bei rund 650 Millionen USD weltweit, wird er 2025 auf rund 40 Milliarden USD hochgehen. Tendenz steigend.

Künstliche Intelligenz im Aufwärtstrend

In Anlageprodukten soll die künstliche Intelligenz Fehlentscheidungen minimieren
Auch Investmentfonds haben dieses Thema für sich entdeckt. Nicht nur als Investment sondern als Chance, ihre Anlageentscheidungen und –Prozesse noch besser zu optimieren. Üblicherweise ist es der Manager der darüber entscheidet, wie das Anlagevermögen zu investieren ist. Diese Aufgabe wird jedoch immer schwieriger, denn Märkte werden komplexer und die Datenmengen immer größer. Für Fondsmanager ist das kein leichtes Unterfangen, die Gefahr von Fehlentscheidungen steigt. Genau hier setzt künstliche Intelligenz an. Zwar existieren bereits regelbasierte, quantitative Modelle die dem Manager Handlungsempfehlungen geben. Sie liefern jedoch nur unbefriedigende Ergebnisse und sind vergleichsweise primitiv. Mit künstlicher Intelligenz, der sogenannten „artificial intelligence“, gehen Investmentfonds einen deutlichen Schritt weiter. Mithilfe hochkomplexer, selbst lernender Systeme soll der Unsicherheitsfaktor Mensch minimiert werden. Nicht nur das Erkennen von Mustern im unüberschaubaren Börsenleben wird eben diesen Systemen überlassen. Sie sind es auch, die daraus eigenständig ihre Schlüsse ziehen, dazu lernen und Investitionsentscheidungen treffen.

Das Ziel ist klar: Mit künstlicher Intelligenz sollen nicht nur Anlageprozesse optimiert werden. Sie soll helfen, bessere Renditen und somit einen Mehrwert zu klassischen Anlagestrategien zu erzielen und dies sicher auch zur Freude der Anleger.

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Anlagekommentar September 2018 – Kurserholung trotz eskalierenden Handelsstreits

Anlagetipp

Im Reich der Mitte droht beim Außenhandel echtes Ungemach. Donald Trump hat den Worten Taten folgen lassen und weitere US-Importe aus China im Wert von 200 Mrd. USD zunächst mit 10 Prozent besteuert. Rund die Hälfte aller chinesischen Ausfuhren in die USA ist somit inzwischen deutlich belastet. Hinzu kommen in den USA neue Entwicklungen in der Russland-Affäre, die für Donald Trump durchaus gefährlich werden können. Und dann sind da noch die Sorgen, dass die Ausstiegsverhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union scheitern könnten.

Entwicklung der Anlagemärkte
Die schwelende Krise in den Schwellenländern hatte die weltweiten Aktien- und Rentenmärkte fest im Griff. Einige von ihnen stemmen sich nun gegen den Wertverfall ihrer Währungen. In den USA ist dagegen ein gemischtes Bild vorhanden. Der Empire State-Index verzeichnete mit einem Wert von 25 ebenso ein überzeugendes Ergebnis wie die der Zuwachs der Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat. Mit einem Anstieg von 0,5 Prozent konnten die Erwartungen von 0,1 Prozent hier deutlich übertroffen werden. Dagegen gab es bei der Industrieproduktion einen leichten Dämpfer, als mit einem Anstieg von 0,1 Prozent der Konsensus von 0,3 Prozent nicht erreicht wurde. Obwohl damit die makroökonomischen Daten schwächer ausfielen und der politische Druck auf US-Präsident Donald Trump aus seinem eigenen Lager zunahm, konnte der S&P 500 Index mit 3,0 Prozent ein kräftiges Kursplus verzeichnen.

Die Aktienmärkte in Europa mussten dagegen heftige Kursrückgänge verkraften. Ursache dafür waren unteranderem schwache Fundamentaldaten und die steigende Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten Ausstiegs Großbritanniens aus der EU. Auch die Streitigkeiten um den italienischen Haushalt und der Handelskonflikt mit den USA sorgten dafür, dass der Euro STOXX 50 um 3,8 Prozent und der DAX um 3,5 Prozent verloren. Der italienischen MIB-Index gab um 8,8 Prozent nach, da es Befürchtungen gibt, dass durch den Haushaltsentwurf der neuen italienischen Regierung für das kommende Jahr und die Finanzplanung der nächsten drei Jahre die EU-Regeln eklatant verletzt werden und auf eine Konfrontation mit der EU-Kommission zugesteuert wird.

DAX Entwicklung

Die Staatsanleihen und der US-Dollar konnten von diesem unsicheren Umfeld profitieren. Die Rendite zehnjähriger US-Titel sank um zehn Basispunkte auf 2,86 Prozent und die deutschen Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit rentierten zum Monatsende 0,12 Prozent niedriger mit 0,33 Prozent. Da sich die Kreditaufschläge leicht erhöhten, konnten Unternehmensanleihen mit dem Kursanstieg der sicheren Bonds nicht mitziehen und notierten weitgehend unverändert. Anleihen mit kurzer Duration schnitten dabei leicht besser ab. Hochzinsanleihen mussten wie Hart- und Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern ebenfalls einen Wertrückgang verkraften.

Währungsentwicklung einiger Schwellenländer sorgt Investoren
Die Währungen von Argentinien, Brasilien, der Türkei und Russland sind in diesem Jahr stank unter Druck geraten. Dies hatte zur Folge, dass sich die Kapitalabflüsse aus den Emerging Markets insgesamt verstärkten und auch die Währungen von Ländern, die mit soliden Wirtschaftsindikatoren aufwarten, verloren an Wert. Bei genauerer Betrachtung ist erkennbar, dass Argentinien und die Türkei hohe Risiken bei Inflation und Leistungsbilanz aufweisen, während die Staatsfinanzen Brasiliens nicht nachhaltig sind. Allerdings sind die meisten Schwellenländer für die Weltwirtschaft nicht von großer Bedeutung. Eine Ausnahme dabei ist China. Jedoch wird man von der chinesischen Regierung weiterhin eine stabilitätsorientierte Wirtschaftspolitik erwarten können.

Die Türkei mit einem Welt-BIP-Anteil von rund 1 Prozent ist ein aufstrebendes „Middle-Income“ Land mit positiven demographischen Trends und einem immer noch hohen Anteil der Beschäftigung im Agrarsektor. Die Türkei exportiert hauptsächlich Produkte mit geringer Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit ist schwach. Dies und das Spardefizit des Privatsektors bewirken, dass das Land ein strukturelles Handelsdefizit aufweist und laufend auf neues ausländisches Kapital angewiesen ist. Die Inflation ist strukturell vergleichswiese hoch, und es fehlt an Vertrauen in die Unabhängigkeit der Geldpolitik. Somit bleibt die Türkei gefordert, die strukturellen Ungleichgewichte abzubauen.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass in der aktuellen Situation Aktien und Unternehmensanleihen meist besser als Staatsanleihen und Kontokorrentguthaben abschneiden, wenn die Wirtschaft in den USA und in Europa wächst und die Arbeitslosenquote sinkt. Darüber hinaus zeigt eine Betrachtung vorangegangener Episoden von Fed-Zinserhöhungen, dass die Finanzmarktrisiken in diesen Phasen nicht überdurchschnittlich hoch waren. Auch wenn diese Einschätzung eine hohe Gewichtung von Risikoanlagen, wie Aktien und Unternehmensanleihen nahelegen würde, ist derzeit eine neutrale Allokation sinnvoll. Dies ist solange sinnvoll, wie es unklar bleibt, inwieweit die USA ihren Kreuzzug gegen den globalen Handel ausweiten und sich die Risiken insbesondere weiterer Zollerhöhungen oder ein Ende der NAFTA-Mitgliedschaft der USA auswirken.

Diese Risiken sind jedoch nicht so ausreichend hoch, um zu einer deutlich defensiven Vermögensallokation überzugehen. Zudem kann das Risiko einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch bei weiteren Einschränkungen im Handel als begrenzt angesehen werden, da China bereit ist, sowohl mittels einer gelockerten Geldpolitik als auch mit steigenden Staatsausgaben dagegen zusteuern. Andererseits sollte man aufgrund des fortgeschrittene Stadiums des Finanzmarkt-Zyklus, die Aktienanlagen in dieser Phase nicht erheblich erhöhen.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte bleiben weiterhin als Beimischung interessant. Hierbei gilt weiterhin Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Mit dem Portfolio für ein gutes Klima sorgen

ökologische Investments

Das Klima ändert sich bereits heute spürbar und es wird sich auch in der Zukunft weiter wandeln. Für Anleger ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten. Denn das Thema Klimawandel wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Zukunftstrend.

Die Fakten sprechen für sich:
Ein großer Teil der beobachteten und vorhergesagten Veränderungen ist das Resultat des Ausstoßes von Treibhausengasen durch Menschen. Die Folgen lassen sich an den Durchschnittstemperaturen ablesen. Sie steigen langsam aber stetig an. Und auch Extremwetterereignisse wie Stürme, Dürren oder Hitzesommer nehmen zu. Hinzu kommt der in der Öffentlichkeit stark diskutierte Anstieg des Meeresspiegels. Zu den Leidtragenden gehört beispielsweise die Landwirtschaft. Vegetationsperioden verschieben sich – mit Folgen für die Produktion. Ein weiteres Beispiel ist die Energieproduktion. Kraftwerke entnehmen häufig Kühlwasser aus Flüssen. Ist dieses zu warm, oder hat der Fluss Niedrigwasser, kann es im Extremfall zum Ausfall führen.

Wie schätzen Sie das Problem des Klimawandels ein?

Die Beispiele zeigen, wie sehr sich der Klimawandel auf unsere Gesellschaft auswirkt, auch wenn dies nicht immer sofort sichtbar ist. Daher gehört es zu den großen Herausforderungen, diesen negativen Auswirkungen entgegenzutreten. Das tangiert auch Anleger, denn das Thema Klimawandel wird mit großer Wahrscheinlichkeit einer der großen Zukunftstrends werden.

Eine Möglichkeit in diesem Bereich zu investieren bieten aktiv gemanagte Investmentfonds
Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Strategie besteht aus der Selektion von Unternehmen, die besonders ökologisch wirtschaften. Im Fokus ihres Handelns steht die ökologische Komponente. Das zeigt sich beispielsweise dadurch, dass sie ihre Ressourceneffizienz optimieren und nachhaltig agieren.
Einen neuen und vielversprechenden Ansatz verfolgen jene Unternehmen, deren Kernkompetenz in der Bereitstellung von Klima schonenden Technologien besteht. Vor dem Hintergrund, dass die Nachfrage nach solchen Technologien in Zukunft deutlich zunehmen wird, sind diese Unternehmen besonders interessant. Und auch hier können Anleger auf aktiv gemanagte Fonds zurückgreifen. Diese fokussieren sich auf die vielversprechendsten Kandidaten – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Fazit:
Vor dem Hintergrund des sich verändernden Klimas haben Anleger die Möglichkeit, von diesem Zukunftstrends zu profitieren. Insbesondere aktiv gemanagte Investmentfonds mit Fokus auf Unternehmen, die in diesem Bereich wegweisende Technologien produzieren, bieten einen deutlichen Mehrwert. Im Rahmen einer Depotoptimierung ergibt sich dadurch eine signifikante Verbesserung des Risiko/Ertrag-Profils.

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Anlagekommentar August 2018 – Globale Aktienmärkte befinden sich auf deutlichem Erholungskurs

Anlagetipp

Durch eine positive US-Berichtssaison und starke Fundamentaldaten auf beiden Seiten des Atlantiks wurden die Aktienbörsen beflügelt und haben die Handelskonflikte in den Hintergrund gerückt. Keine Entspannung gab es dagegen beim Streit zwischen den USA und seinen weiteren großen Handelspartnern, der im Juli eher weiter eskalierte. Der US-Präsident drohte mehrfach anderen Staaten und sorgte damit für Verunsicherung bei den Investoren. Zu seinen Gedankenspielen, die mit Zöllen belegten chinesischen Importe auf 500 Mrd. US-Dollar zu vervielfachen und den Strafzollsatz auf 25 Prozent zu erhöhen, gab es umgehend Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung. Die Volksrepublik China, belegte ihrerseits 545 US-Importwaren im Wert von 34 Mrd. Dollar mit Gegenzöllen, verschärfte die Rhetorik und suchte den Schulterschluss mit der Europäischen Union. Auch Kanada reagierte mit Zöllen auf amerikanische Güter in Höhe von mehr als zwölf Milliarden US-Dollar.

Entwicklung der Anlagemärkte
Die guten Konjunkturdaten aus der westlichen Welt konnten die Sorgen um den Handelskonflikt jedoch in den Hintergrund drängen. Die Stimmung der Unternehmen als auch die Arbeitsmarktdaten haben sich in den USA besser als erwartet entwickelt. Die Industrieproduktion, Auftragseingänge und Einzelhandelsumsätze stiegen deutlich. Getragen von robusten Konsum- und Unternehmensausgaben wuchs die US-Wirtschaft im zweiten Quartal um 4,1 Prozent, so schnell wie seit dem Jahr 2014 nicht mehr. Auch die Eurozone konnte mit guten Fundamentaldaten überzeugen, was hauptsächlich an den Wirtschaftsindikatoren aus Deutschland lag, denn diese fielen besser als erwartet aus. So konnte der globale Aktienindex der entwickelten Länder um 3,0 Prozent zulegen, während das Pendant der Schwellenländer nur einen Zuwachs von 1,7 Prozent erreichte. So war es nicht verwunderlich, dass sich exportlastige europäische Indizes wie der Schweizer SMI mit plus 6,6 Prozent oder der DAX mit plus 4,1 Prozent an die Spitze setzen konnten. Die Annäherung in den Handelsfragen zwischen US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker bildet sicher die Grundlage für die gute Wertentwicklung europäischer Aktien. Denn die Europäische Union will sich beispielsweise für den Verzicht auf neue US-Zölle auf Automobilimporte bereiterklären, mehr Sojabohnen und Erdgas aus den USA zu importieren.

Der positive Wirtschaftsausblick des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell und die stärkeren Inflationszahlen in den USA, gaben der Fed-Ankündigung für vier Zinsschritte in diesem Jahr neue Nahrung. Die Aussagen sorgten dafür, dass die Renditen an den Bondmärkten zu legten. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen rentierten dadurch um zehn Basispunkte höher. Die Rendite langlaufender Auch bei den deutschen Staatsanleihen zog die Rendite von langlaufenden Papieren um 0,14 Prozent an, nachdem EZB-Präsident Draghi eine optimistischere Haltung zur Wirtschafts- und Preisentwicklung in der Eurozone darlegte. Dagegen konnten sich Unternehmensanleihen dem Zinstrend entziehen und Kursaufschläge verbuchen, da sich die Kreditprämien verbesserten.

DAX Entwicklung

Eine Analyse zu den Anleihen-Renditeaufschlägen
Die Hauptfaktoren zur Erklärung der Renditeaufschläge (sogenannte „Credit Spreads“ bzw. „Spreads“) von Anleihen von Unternehmen sind die Konjunkturdaten wie beispielsweise die Arbeitslosenquote oder die Einkaufsmanager-Indizes, die Inflation und vor allem auch die Volatilität der Aktienmärkte. Weiterhin hängen die Spreads von Anleihen in Euro auch von den Renditedifferenzen 10-jähriger Staatsanleihen in Italien gegenüber Deutschland ab, einem Indikator für Stress im Euroraum. Umgekehrt kann aber keine Auswirkung der quantitativen Lockerung auf die europäischen Anleihen-Spreads, obwohl die EZB auch Unternehmensanleihen kauft, festgestellt werden. Aus den beiden folgenden Grafiken kann die historische Entwicklung der Spreads von Unternehmensanleihen mit sogenannter „Investment Grade“ Anlagequalität (linke Grafik) und von hochverzinsten Unternehmensanleihen sogenannte „High Yield Bonds“ schlechterer Bonität (rechte Grafik) abgelesen werden. Der diesjährige Anstieg der Credit Spreads von Unternehmensanleihen lässt sich daher mit der allgemeinen Zunahme der globalen Risiken, sowie mit der steigenden Aktienvolatilität im ersten Halbjahr erklären. Da im weiteren Jahresverlauf die Unsicherheiten am Markt voraussichtlich nachlassen werden, steigen die Chancen bei Unternehmensanleihen und Hartwährungsanleihen von Schuldnern aus Schwellenländern.

Unternehmensanleihen Spreads Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Die USA haben im Warenhandel weiterhin mit allen wichtigen Regionen der Welt ein Defizit. Die Dienstleistungsbilanz ist jedoch positiv. Die USA erzielen darüber hinaus signifikante Erträge aus ihren ausländischen Direktinvestitionen – insbesondere aus Europa. Zwar haben die USA mit Mexiko ihren Streit über das Freihandelsabkommen Nafta beigelegt und einen neuen Handelsvertrag geschlossen, allerdings kommen die Gespräche mit Canada über einen Nachfolger für den Nafta-Vertrag nicht voran. Deshalb gibt es durchaus Risiken für die Finanzmarkte (z.B. weitere Zollerhöhungen der USA, der Währungsverfall in der Türkei und Ansteckungsgefahren in anderen Schwellenländern), doch reichen diese aus derzeitiger Sicht nicht aus, um zu einer insgesamt defensiven Anlagepolitik überzugehen. Angesichts des Umfangs der drohenden US-Zölle sollte die Aktienallokation derzeit neutral sein, mit dem Ziel, Aktien erneut höher zu gewichten, sobald mehr Klarheit über das Vorgehen der USA in der Handelspolitik besteht. Andererseits sollte man aufgrund des fortgeschrittene Stadiums des Finanzmarkt-Zyklus, die Aktienanlagen in dieser Phase nicht erheblich erhöhen.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte bleiben weiterhin als Beimischung interessant. Hierbei gilt weiterhin Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Geldanlagen im 2. Quartal 2018 – Der Zollstreit perlt an den Finanzmärkten weitgehend ab
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Fondsidee des Monats August 2018

Anlageideen

Deutschland ist nicht nur die mit Abstand größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union (EU), sondern auch die viertgrößte der Welt. Als ein treibenden Faktor für diesen Erfolg ist der Export zu nennen. Deutschland war zwischen 2003 und 2008 sechs Mal in Folge „Exportweltmeister“ und der Anteil am gesamten Welthandel lag im Jahr 2009 bei rund neun Prozent. Damit wird das Wachstum in Deutschland auf Grund einer breit diversifizierten Basis geschaffen. Deutschland genießt zudem dank seiner gut ausgebildeten Fachkräfte und der hohen Innovationskraft eine führende Weltmarktstellung in den wichtigen Industrien wie Automobil, Chemie und Maschinenbau.

Mit dem UBAM – Dr. Ehrhardt German Equity der Fondsgesellschaft DJE Kapital AG kann man als Anleger an der Entwicklung und Dynamik deutscher Unternehmen teilnehmen. Es wird dabei sowohl auf bekannte Titel als auch auf kleinere Unternehmen gesetzt, da nicht nur die im DAX notierten Großunternehmen das Fundament für die internationale Wettbewerbsfähigkeit bilden, sondern auch die kleineren und mittelständischen Firmen.

Den Anlageschwerpunkt des Fonds bilden deutsche Aktien aus allen Segmenten. Überwiegend wird dabei in substanzstarke deutsche Standardwerte investiert. Ausgewählte Aktien kleinerer und mittlerer Unternehmen dienen zur Beimischung. Hierbei wird besonderen Wert auf einen intensiven Kontakt mit den Unternehmen gelegt. Darüber hinaus können bis zu 10% des Fondsvermögens außerhalb Deutschlands investiert werden. Der Fonds wird aktiv gemanagt und kann je nach Marktlage die Barreserven dynamisch steuern.

Die Wertentwicklung des UBAM – Dr. Ehrhardt German Equity der letzten 20 Jahre zeigt die folgende Grafik:

UBAM - Dr. Ehrhardt German Equity AC

 

Ziel der Anlagestrategie des UBAM – Dr. Ehrhardt German Equity ist es, vorwiegend mittels Anlage in Aktien von großen deutschen Unternehmen mit starker Bilanz und bewährten Verwaltungsteams ein Kapitalwachstum zu erzielen und Erträge zu generieren. Das relativ konzentrierte Portfolio setzt sich aus hauptsächlich auf Euro lautenden Aktien zusammen und wird aktiv verwaltet. Der Fonds legt in Aktien an, die nach der Meinung des Fondsmanagements langfristig eine Wertsteigerung erfahren werden. Der Fonds kann Barmittel und Derivate zum Zweck der Werterhaltung bei fallenden Märkten einsetzen. Dies bringt das Risiko mit sich, dass die Wertentwicklung des Fonds schlechter ist als jene des Marktes, wenn der Wert des Marktes steigt. Wer seit 20 Jahren investiert ist, steht allerdings gut da. In dieser Zeit war der UBAM Dr. Ehrhardt German Equity der erfolg­reichste deutsche Aktienfonds und er punktet auch mit vergleichsweise niedrigen Schwan­kungen.

Im Rahmen einer Portfoliooptimierung stellt dieser Fonds einen Stabilitätsbaustein mit einer aktiven Renditekomponente dar. Er eignet sich als Basisinvestment für wachstumsorientiert ausgerichtete Anleger mit einem mindestens mittelfristigen Anlagehorizont. Vor einer Anlage muss vom Anleger geprüft werden, ob seine Risikobereitschaft dem Risikoprofil dieses Fonds entspricht.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Quelle: DJE Kapital AG

Geldanlagen im 2. Quartal 2018 – Der Zollstreit perlt an den Finanzmärkten weitgehend ab

Kursschwankungen

Die Börsen konnten sich trotz des von der USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits im zweiten Quartal gut behaupten. Durch die robuste Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Finanzmärkten nur kurzseitig zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Trumps „America First“ lässt die Börsen kalt
Donald Trump hat erneut deutlich gemacht, dass er seine „America First“-Politik unbeirrt fortsetzen wird. Fast wöchentlich kam es daher zu neuen verbalen Spannungen, die zwar die Stimmung belasteten, aber die Aktienmärkte wenig beeindruckten. Der DAX legte mit 1,7 Prozent zu und der S&P 500 mit 2,9 Prozent. Der Nikkei 225 stieg mit rund 4 Prozent sogar noch deutlicher. Der Wert des Euro zum US-Dollar gab hingegen nach. Aktuell notiert die europäische Währung bei 1,17 US-Dollar.

Ausgewählte Märkte im Überblick

Euroland trotzt den Misstönen aus Italien
Für deutsche Unternehmen sind die fundamentalen Rahmenbedingungen unverändert gut. Prognosen für die Unternehmensgewinne wurden sogar wieder leicht erhöht. Für kurzfristige Verstimmung sorgte zwar die Wahl in Italien. Nichtsdestotrotz zeigten sich die Börsen davon nur wenig beeindruckt. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die Eurozone nach wie vor auf dem Wachstumspfad. Aber: Ob sich die äußerst gute Entwicklung von 2017 wiederholt, bleibt abzuwarten. Dennoch erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute ein deutlich positives BIP-Wachstum von 1,7 bis 1,9 Prozent in den nächsten 12 Monaten.

USA: Weiter gute Konjunkturdaten
Auch wenn diese Maßnahmen in erster Linie auf China abzielen, hat es die US-Regierung geschafft, mit ihrer „America First“-Politik global für Verstimmung zu sorgen. Wie auch immer dies ausgehen wird – auf der volkswirtschaftlichen Ebene stehen die USA derzeit sehr gut dar. Dies hat auch die Fed in ihrer Begründung zur jüngsten Leitzinserhöhung dargelegt. Die US-Wirtschaft befindet sich nach ihren Angaben nach wie vor auf einem guten und stabilen Weg. Der Arbeitsmarktbericht fiel – zum wiederholten Mal – gut aus. Auch die wichtigsten Stimmungsindikatoren sind nach wie vor auf hohem Niveau. Für 2019 sind daher bis zu zwei weitere Zinsanhebungen denkbar.

Die Schwellenländer bleiben stabil und der Ölpreis geht hoch
Bei den Schwellenländern hat der drohende Handelskrieg ebenfalls zu keinen Erdbeben geführt. China als wichtigster Markt droht den USA naturgemäß mit Gegenmaßnahmen, ist aber an einer Verhandlungslösung interessiert. Vom Handelsstreit spüren die chinesischen Unternehmen nur wenig. Der Anstieg inländischer Aufträge scheint etwaige Außenhandelseinbußen wettzumachen.
Der Erdölpreis hat im dritten Quartal zugelegt. So liegt aktuell ein Barrel der Sorte Brent bei 79,32 US-Dollar. Grund: Einige Länder wie Venezuela und Iran waren nicht in der Lage, die ihnen zugeteilten Förderquoten zu erhöhen. Folgerichtig hat die OPEC in ihrer jüngsten Entscheidung klar gemacht, dass sie diese Ausfälle durch höhere Förderquoten ausgleichen will, womit sich der Preis wieder relativieren dürfte.

Ölpreisentwicklung

Grundsätzlich stellt der aktuell hohe Ölpreis für die Weltkonjunktur kein Risiko dar. Die Weltbank beispielsweise argumentiert, dass das aktuelle Preisniveau immer noch weit entfernt von historischen Höchstständen ist und somit keine direkte Gefahr für die Weltwirtschaft bestehe.

Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen
Nach den Wahlen in Italien gab es zeitweise Ängste vor einer neuen Eurokrise. Mit seiner angekündigten Ausgabenerhöhung ging Italien auf Konfrontationskurs zur stabilitätsorientierten EU-Kommission. Einen offenen Konflikt wird jedoch keiner riskieren. Nichtsdestotrotz gerieten Anleihen aus dem Bankensektor und insbesondere italienischen Unternehmen unter Druck. Zudem sorgt die Aussicht auf ein Ende der Anleihenkäufe seitens der EZB dafür, dass einige Investoren umschichten. Dennoch: Hervorragende Unternehmensgewinne im europäischen Sektor sind nach wie vor die Hauptstütze.

Fazit
Politischen Unwettern ist man nicht hilflos ausgesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass am Ende doch fast immer die wirtschaftliche Vernunft siegt. So unangenehm das Säbelrasseln einzelner Akteure auch sein mag: Sowohl die Risiken eines offenen Handelskrieges wie auch die Sorgen um italienische Eskapaden lassen sich durch Diplomatie und Kompromissbereitschaft minimieren. Auch die Weltbank rechnet nach wie vor mit einem Wachstum der Weltkonjunktur. Selbst wenn politische Gewitter über den Sommer das Kursthermometer hin und wieder ausschlagen lassen: Für größere Sorgen gibt es mittel- bis langfristig keine ausreichende Grundlage.

Quartalsbericht Q2 2018

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Fondsidee des Monats Juli 2018

Anlageideen

Von Marktphasen profitieren: Lang­ oder kurzfristige Trends an den Märkten beeinflussen die Rentabilität von Anlageklassen wie beispielsweise die Jahre andauernde Hochphase von Anleihen oder auch fallende bzw. steigende Aktien- oder Rohstoffpreise. Trifft man in diesen Phasen die richtigen Investitionsentscheidungen, z.B. dem vorherrschenden Anlagetrend folgen oder bei einem drohenden Boom frühzeitig aus einem Markt aussteigen, können zusätzliche Erträge erzielt werden. Detaillierte Recherche und langjährige Erfahrung sind die Voraussetzung dafür, Marktphasen zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mit dem Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 50 der Fondsgesellschaft Allianz Global Investors können Sie in einem positiven Marktumfeld von Chancen profitieren und in schwierigen Zeiten die Risiken aktiv mindern.

Neben der breiten Anlageklassenabdeckung nutzt der Fonds einen aktiven Ansatz zur Steuerung der Anlageklassengewichte mit großer Bandbreite, um konsequentes Risikomanagement und aktiv Titelselektion zu erreichen. Ziel dieses Ansatzes ist es, verstärkt an der Wertentwicklung von Anlageklassen mit positivem Verlauf zu partizipieren und solche Anlageklassen unter zu gewichten, die eine negative Wertentwicklung aufweisen. Die Strategie soll über einen Marktzyklus hinweg einen Mehrertrag gegenüber einem statischen Portfolio bestehend aus 50 Prozent globalen Aktien und 50 Prozent Euro­-Anleihen und Risikominderung in schwachen Märkten führen.

Flexibilität, Rendite und Sicherheit: Diese drei Aspekte zu vereinen, hat sich das Investmenthaus Allianz Global Investors zum Ziel gesetzt. Im Gegensatz zu klassischen Mischfonds agiert hier nicht ein einzelner Fondsmanager. Vielmehr werden die Erkenntnisse der Experten der jeweiligen Investmentbereiche des Hauses zusammengeführt, und daraus eine aktive vermögensverwaltende Gesamtlösung erstellt. Anleger profitieren hier doppelt. Von der ausgewiesenen Expertise des Hauses Allianz Global Investors und von der flexiblen Anlagestrategie, die zudem anstrebt, Verlustrisiken in extremen Marktphasen deutlich zu mindern. Im mittel- bis langfristigen Anlagehorizont kann dieser Fonds die Rolle eines Kerninvestments im Portfolio übernehmen.

Die Wertentwicklung des Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 50 der letzten 9 Jahre zeigt die folgende Grafik:

Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 50 - A - EUR

Ein breites Anlagespektrum über unterschiedliche Anlageklassen und hoher Diversifikation, in Kombination mit hoher Flexibilität durch aktive Steuerung der Anlageklassengewichte (Aktive Asset Allokation) mit großen Bandbreiten, konsequentes Risikomanagement und Einzeltitelselektion sind die Erfolgsfaktoren des Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 50.

Im Rahmen einer Portfoliooptimierung stellt dieser Fonds einen Stabilitätsbaustein mit einer aktiven Renditekomponente dar. Er eignet sich als Basisinvestment für wachstumsorientiert ausgerichtete Anleger mit einem mindestens mittelfristigen Anlagehorizont. Vor einer Anlage muss vom Anleger geprüft werden, ob seine Risikobereitschaft dem Risikoprofil dieses Fonds entspricht.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar Juli 2018 – Handelskonflikte und Kursverfall in China sorgen für unruhige Kapitalmärkte

Anlagetipp

Der Konflikt zwischen den USA und seinen Handelspartnern stand erneut im Mittelpunkt der Anleger und sorgte für unruhige Kapitalmärkte. Flankiert wurde dies von einer zunehmenden Eskalation durch die kräftige Abwertung der chinesischen Währung, schwächeren europäischen und asiatischen Konjunkturdaten, einer erneuten Zinserhöhung der US-Notenbank sowie politischer Unsicherheit in der Eurozone. Das G7-Treffen in Kanada endete mit einem Eklat und bildete den Start für eine Reihe wechselseitiger Zolldrohungen der führenden Wirtschaftsnationen. China, Kanada, Mexiko und die Europäische Union wollen ab Juli mit Gegenzöllen auf den amerikanischen Protektionismus reagieren.

Entwicklung der Anlagemärkte
Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, im Juli zusätzliche Strafzölle von 25 Prozent auf 800 chinesische Importprodukte im Wert von insgesamt 50 Mrd. US-Dollar zu erheben, gab es von China mit der Annullierung aller bisher gegebenen Zusagen im Handelskonflikt und Gegenzöllen in gleichem Ausmaß auf fast 650 amerikanische Produkte eine Gegenreaktion. Donald Trump drohte darauf hin mit einer Ausdehnung der Importzölle auf 250 Mrd. US-Dollar. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte der Konflikt mit der Ankündigung der US-Regierung, dass chinesische Investitionen in US-Technologieunternehmen erheblich erschwert werden sollen. Diese Spirale von immer neuen Drohungen beschleunigte die Abwärtsbewegung am chinesischen Aktienmarkt. Der Shanghai Composite fiel im Juni um 8,0 Prozent und markierte ein Zwei-Jahrestief. Die Europäer wurden ebenfalls von diesem Trend erwischt. Nachdem die EU als Reaktion auf die Strafzölle für Stahl- und Aluminiumprodukte mit Gegenzöllen auf amerikanische Güter reagierte, drohte der US-Präsident mit Importzöllen von 20 Prozent auf Autoimporte aus der Europäischen Union. Daraufhin gingen deutsche Autoaktien auf Talfahrt und bescherten dem DAX einen Monatsverlust von 2,4 Prozent. Für den breit aufgestellten STOXX-600 Index sah das Ergebnis mit minus 0,8 % etwas besser aus.

Beim S&P-500 Index gab es einen dagegen einen Aufwärtstrend und er konnte 0,5 Prozent, der Technologieindex NASDAQ Composite sogar 0,9 Prozent zulegen. Hochkapitalisierte amerikanische Technologieaktien wie Facebook, Amazon, Alphabet oder Apple waren die Treiber der Kurse. Bei der US-Konjunktur sind bislang keine Anzeichen einer Abschwächung durch den Handelskonflikt zu erkennen. Beim Arbeitsmarkt gab es einen hohen Stellenzuwachs und er glänzte mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit 18 Jahren. Während die Stimmung der Unternehmen im Rest der Welt abflaut, gab es dagegen in den USA eine Verbesserung. Folglich erhöhte die US-Notenbank den Leitzins ein zweites Mal in diesem Jahr auf 1,75 bis 2,0 Prozent und stellte zwei weitere Zinsschritte bis Jahresende in Aussicht.

DAX Entwicklung

Schwellenländer werden durch die US-Zinserhöhung unter Druck gesetzt und Sonderfaktoren halten den Ölpreis auf einem hohem Niveau
Die US-Zinserhöhung blieben in mehreren Schwellenländern nicht ohne Wirkung. Die Notenbanken in Mexiko, der Türkei und Indien mussten um eine stärkere Abwertung der nationalen Devisen zu vermeiden, die Leitzinsen erhöhten. Bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen blieb in der Folge der Unsicherheiten die Rendite unverändert. Die deutschen Staatsanleihen konnten leichte Kursgewinne verzeichnen, ganz im Gegensatz zu Unternehmensanleihen, welche mit steigenden Kreditaufschlägen zu kämpfen hatten. Obwohl die OPEC-Länder eine moderate Erhöhung ihrer Fördermenge um eine Millionen Fass beschlossen haben, legte der Ölpreis leicht zu . Die Sorgen um Venezuelas Ölexporte durch die Unruhen und Finanzierungsengpässen und der Versuch der USA, den Erwerb iranischen Öls durch Drittstaaten ab Wiederaufnahme der Sanktionen im November zu unterbinden, sorgten für einen stabilen Preis.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Die USA haben im Warenhandel mit allen wichtigen Regionen der Welt ein Defizit. Die Dienstleistungsbilanz ist jedoch positiv. Die USA erzielen darüber hinaus signifikante Erträge aus ihren ausländischen Direktinvestitionen – insbesondere aus Europa. Die USA beschlossen im Juni 2018, Zölle auf Metalleinfuhren aus der EU, Kanada und Mexiko zu erheben. Deshalb gibt es durchaus Risiken für die Finanzmarkte (z.B. die Beendigung der NAFTA-Mitgliedschaft der USA, weitere Zollerhöhungen der USA, Ansteckungsgefahren aus den Schwellenländern, Italien), doch reichen diese aus derzeitiger Sicht nicht aus, um zu einer insgesamt defensiven Anlagepolitik überzugehen. Angesichts des Umfangs der drohenden US-Zölle sollte die Aktienallokation derzeit neutral sein, mit dem Ziel, Aktien erneut höher zu gewichten, sobald mehr Klarheit über das Vorgehen der USA in der Handelspolitik besteht. Andererseits sollte man aufgrund des fortgeschrittene Stadiums des Finanzmarkt-Zyklus, die Aktienanlagen in dieser Phase nicht erheblich erhöhen.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte bleiben weiterhin als Beimischung interessant. Hierbei gilt weiterhin Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Small und Mid Caps – mit kleineren Werten zum Erfolg

kurswert und nennwert

Bei Anlegern stehen Small– und Mid Caps Werte seltener im Fokus als beispielsweise große Konzerne. Dabei bieten Kleinere Unternehmen bieten dabei jenseits der klassischen Mainstream-Indizes durchaus viele Chancen und können das Rendite-Potenzial eines Depots deutlich verbessern.

Die Börsennachrichten drehen sich meistens um große Aktienunternehmen
Ob VW, Siemens, Facebook oder beispielsweise Apple: Die Börsenberichterstattung wird in der Regel von großen Aktien bestimmt. Sie sind es, die im Mittelpunkt und folglich auch bei Anlegern in der Gunst stehen. Wer aber einen Blick jenseits des DAX- bzw. Standardwerte wagt, wird belohnt: Zahlreiche Unternehmen bringen aussichtsreiche Geschäftsperspektiven mit und stellen damit hohe Kursgewinne in Aussicht. Der Grund liegt auf der Hand. So gibt es in diesem Bereich viele Unternehmen, die auf ihrem Gebiet hochspezialisiert sind und Schlüsselpositionen im Markt belegen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der deutsche Mittelstand. Hier sind Unternehmen zu finden, die Weltmarktführer sind und eine hohe Expertise genießen. Zu verdanken ist das unter anderem der Tatsache, dass kleinere Unternehmen wesentlich flexibler und innovationsstärker als ihre großen Pendants sind.

SDAX-Entwicklung

Nebenwerte bringen eine Diversifikation ins Depot
Und es gibt noch mehr Gründe: Nebenwerte sind im Gegensatz zu Large Caps nicht so stark von internationalen Trends abhängig, so dass sie die Diversifikation eines Depots verbessern. Auch zeigen viele Untersuchungen, dass Small Caps auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. Zu begründen ist das damit, dass sich viele kleinere Unternehmen in der Wachstumsphase ihres Lebenszyklus befinden. Daher steigen Gewinne schneller als bei reifen Large Caps.

MDAX - Entwicklung

Bei Small Caps zahlt sich aktives Fondsmanagement aus
Großkonzerne haben zwar den vermeintlichen Vorteil, für alle Anleger gleichermaßen transparent zu sein. Bei Small und Mid Caps ist das nicht immer im gleichen Umfang der Fall. Je kleiner und spezieller ein Unternehmen ist, desto weniger wird es von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Investmentfonds mit Schwerpunkt Small und Mid Caps setzen genau hier an. Durch aktives Management suchen sie nach Ineffizienzen und verschaffen durch einen Informationsvorsprung auch einen Renditevorteil für Anleger.

Fazit:
Small und Mid Caps sind ein interessanter Portfoliobaustein. Mit Ihnen können Anleger eine bessere Diversifikation in ihrem Depot erreichen und langfristig eine höhere Rendite erzielen. Wer über einen aktiv gemanagten Investmentfonds geht hat zudem den Vorteil, dass die typischen Risiken kleinkapitalisierter Unternehmen minimiert werden.

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