Fondsidee des Monats April 2017

Anlageideen

Das Zinsumfeld macht Anleihen weiterhin zu schaffen. Zwar ist die FED mittlerweile den zweiten Zinsschritt seit der Finanzkrise gegangen, jedoch ist das aktuelle Zinsniveau mit dem Blick auf die Vergangenheit noch sehr niedrig. Die Zinsentwicklung in der Eurozone wird kurzfristig wohl nicht dem amerikanischen Beispiel folgen, weil die strukturellen Unterschiede in der Eurozone noch zu weit auseinander liegen. Große Sprünge werden bei der Zinsentwicklung erstmal ausbleiben.

Damit bieten Anlageklassiker wie Staatsanleihen keine attraktive Anlageform mehr. Da lohnt ein Blick auf internationale Unternehmensanleihen. Die sogenannten „Fallen Angels“ (Unternehmensanleihen mit BB- und BBB-Rating, die kurz vor Investment-Grade-Rating stehen) bieten hier attraktive Risiko-Rendite-Profile insbesondere im Vergleich zu Anleihen mit höherer Bonität. Um „Fallen Angels“ zu identifizieren und gleichzeitig das mit ihnen einhergehende erhöhte Ausfallrisiko zu reduzieren, ist eine umfassende Kreditanalyse entscheidend.

Die globale Kreditanalyseplattform von HSBC Global Asset Management zählt weltweit zu den größten. Von dieser Expertise profitiert der mehrfach u. a. als bester Fonds in der Kategorie Renten Globale Währungen von FERI EuroRating Awards ausgezeichnete HSBC GIF Global High Income Bond. Die über 1.000 enthaltenen Titel ermöglichen eine breite Diversifikation und wirken zusätzlich risikomindernd. Auf diese Weise bietet der Fonds defensiv ausgerichteten Anlegern attraktive risikoadjustierte Erträge. Speziell im Wahljahr 2017 ist der Fonds ein attraktives Investment, um gegen erhöhte Marktschwankungen defensiv und diversifiziert aufgestellt zu sein.

Die Wertentwicklung des HSBC GIF Global High Income Bond der letzten fünf Jahre zeigt die folgende Grafik:

HSBC GIF Global High Income Bond

Rendite durch Mischung. Das Fondsmanagement setzt auf die aktive Mischung von Anleihen mit niedriger und hoher Bonität. Dadurch soll defensiv ausgerichteten Anlegern ein deutlicher Mehrwert gegenüber einem klassischen Anleihenfonds geboten werden. Das Management verfolgt eine globale Strategie ohne Fokussierung auf einzelne Währungen. Ausfall- und Zinsrisiken werden dabei durch umfangreiches Credit-Research aktiv gesteuert, bei dem die Wertbeständigkeit der Anleihen im Vordergrund steht.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar April 2017 – Globale Konjunkturverbesserung trotz Schocks und Hiobsbotschaften

Anlagetipp

Seit dem vergangenen Sommer hat die Konjunktur kräftig zugelegt. Dies gilt nicht allein für Europa und die USA, sondern betrifft den gesamten Weltmarkt. Neben der Konjunkturstärkung im Bereich Dienstleistungen erlebte auch die Industrie einen Aufschwung, der sich deutlich von den kleinen Einflüssen der letzten Jahre abhebt. Der laufende Zyklus musste eine Reihe von Schocksituationen verkraften. Vor allem die Schuldenkrise in der Eurozone und der Kollaps beim Ölpreis haben in Schwellenländern Spuren hinterlassen. Somit konnte die Weltwirtschaft nicht das gesamte vorhandene Potenzial entfalten. Das wirkt sich jetzt aus – und zwar positiv. Die Rückschritte dank zahlreicher Hindernisse lassen das Weltwachstum nun größer erscheinen. Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass trotz 3% Zulage lediglich 1% mehr als Wachstum als in früheren Zyklen erzielt wurde.

Wenig Positiveinflüsse im verarbeitenden Gewerbe erkennbar
Vor allem das verarbeitende Gewerbe befindet sich derzeit auf einer Durststrecke. Die nur marginale Zulage äußerte sich in geringeren Investitionen im Industriesektor, welche sich von vergangenen Aufschwüngen in den letzten Jahren unterschied. Der Crash beim Ölpreis hat sich vor allem in 2015 und 2016 auf den Energiesektor ausgewirkt. Demzufolge lässt sich der derzeitige Aufschwung der Industrie zum Teil auf die Ölpreis- und Rohstoffpreis Erhöhung schieben und ist kein wirklicher Aufschwung, der auf Wachstum basiert. Dennoch hellt er die Stimmung maßgeblich auf, was sich im gesamten Unternehmenssektor zeigt. Alle in allem ist die Konjunktur aktuell besser als in den vergangenen Jahren. Auch die Unternehmensgewinne haben zugelegt und zeigen weiter positive Trends auf. Das fundamentale Umfeld spricht dabei für Risikoanlagen, die sich besonders bei Aktien und Unternehmensanleihen zeigen.

DAX Entwicklung

Korrekturrisiken benötigen Beachtung
Die Korrekturrisiken haben trotz guter Marktperformance zugenommen. Rückschläge können als gute Kaufgelegenheit gesehen werden, da die Marktbewertungen aktuell hoch sind. Dem gegenüber sind Kursgewinne aus Aktien und Renditeaufschläge von Anleihen marginal. Bei Marktverschlechterung steigen die Korrekturrisiken leider an.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Die Gemengelage an den Märkten hat derzeit durchaus das Potential, für eine größere Korrektur zu sorgen und die Liste der Unwägbarkeiten wird derzeit immer länger: Wie schneidet Marine Le Pen in den Umfragen zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich ab? Kann US-Präsident Donald Trump sein Wahlversprechen einer Unternehmenssteuerreform umsetzen? Wie tief verstricken sich die USA in die Wirren des syrischen Bürgerkriegs? Welche Kollateralschäden verursachen die Brexit-Verhandlungen? Beantworten kann die Frage nach dem nächsten Crash niemand mit Gewissheit. Sicher ist: Irgendwann wird er zwangsläufig kommen. Der Crash gehört zur Börse wie die Hausse. Doch es spricht noch immer viel für Aktien, vor allem fehlen die Alternativen in Zeiten von Nullzinsen. Aktien mögen nicht mehr ganz billig sein, aber im Vergleich zu Anleihen auch nicht überteuert. Insbesondere in volatilen Zeiten sollten Anleger ihre Disziplin wahren.

Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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F-A-N-G Aktien – Die Rendite der Tech-Giganten

kurswert und nennwert

FANG-Aktien: So werden die Werte von Facebook, Apple, Netflix und Google verkürzt genannt. Beim Börsengang von Facebook lag der Ausgabepreis der Aktie noch bei 38 USD, ihr Wert ist bis heute um 350 Prozent gestiegen. Alphabet (ehemals Google) konnte in den letzten 10 Jahren eine Wertsteigerung von 300 Prozent verzeichnen. Der Kurs der Netflix Aktie ist seit IPO um 125 USD gestiegen. Seit der ersten Präsentation des iphone Anfang 2007 hat sich die Apple Aktie mehr als verzwölffacht.

Vier Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley
Sie alle haben durch neue bahnbrechende Technologien und Erfindungen unser Alltagsleben komplett verändert und revolutioniert. Heutzutage kommunizieren wir über Messenger Dienste wie WhatsApp und teilen unser Leben auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram. Ohne Smartphone gehen viele Menschen nicht mehr aus dem Haus. Über Streaming Angebote bestimmen wir selber was im Fernsehen läuft, statt etwas im Lexikon nachzuschlagen, wird kurzerhand gegoogelt und auch intelligente autonome Autos sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Dabei ist die Digitalisierung der modernen Welt noch im vollen Gange und diese Top-Unternehmen der Branche profitieren davon.

Dauer bis zum Tiefststand wesentlicher Finanzmarktkrisen am deutschen Aktienmarkt (in Monaten)

Facebook
2012 schaffte Facebook den bis dahin größten Börsengang eines Internetunternehmens mit Einnahmen von 16 Milliarden Dollar. Heutzutage ist Facebook mit derzeit 1.8 Milliarden monatlichen Nutzern (Dezember 2016) das größte und erfolgreichste soziale Netzwerk. Zum Unternehmen Facebook Inc. gehören auch andere große Namen wie WhatsApp und Instagram, welche den Marktanteil steigern und zugleich den Börsenkurs kräftigen. In den vergangenen 3 Jahren konnte die Facebook-Aktie einen Anstieg von ca. 163% auf derzeit 136 USD verzeichnen (Stand März 2017).

Apple
Als Hersteller der ersten Personal Computer ist Apple maßgeblich für deren Entwicklung und Massenproduktion verantwortlich. Durch die Einführung des iPods (2001) und des iPhones (2007) gelang es Steve Jobs, revolutionäre Technologien in Kombination mit abgestimmter Hard- und Software in von Designern entworfenen Endgeräten zu produzieren und durch geniales Marketing eines der größten Unternehmen der Welt aufzubauen.

Netflix
Der Marktführer der Internet-TV-Branche hat mit seinem Firmennamen „Netflix“ ein weltweites Synonym für gestreamte Filme und Serien geschaffen. In den USA verfügen inzwischen mehr als die Hälfte der Haushalte über einen Netflix Zugang. Da personalisiertes Fernsehen immer mehr nachgefragt wird, das Unternehmen nachhaltig in erfolgreiche Eigenproduktionen und in die Entwicklung des Virtual Reality Segments investiert, ist ein Ende des Aufwärtstrends nicht in Sicht.

ALPHABET – (Google Konzern)
Google hat mit der Gründung von Alphabet den wohl mächtigsten Konzern der Welt geschaffen. Neben der Suchmaschine Google, der meistbesuchten Seite im Netz, und den dazugehörigen Datendiensten gehört auch das berühmte Betriebssystem Android, große Namen wie beispielsweise YouTube, Waymo (autonome Autos), Google Fiber und viele weitere erfolgreiche Firmen zu dem diversifizierten Portfolio von Alphabet, welches sich über nahezu alle Branchen erstreckt.

Was man als Anleger beachten sollte
Das Ziel eines Anlegers sollte es sein, über ein diversifiziertes Portfolio das Risiko möglichst gering zu halten, da nur so auch nachhaltig Renditen erzielt werden können. Es ist also nicht ratsam in nur einige wenige Technologie-Firmen zu investieren. Anleger können daher über Investmentfonds Ihre Anlage deutlich breiter streuen und somit zusätzlich Länder- und Währungsrisiken reduzieren, da beispielsweise die FANG Unternehmen ausschließlich in der USA beheimatet sind und in USD geführt werden. Darüber hinaus können Anleger über Investmentfonds auch deutlich geringere Anlagesummen einzahlen, meist bereits ab 500 € einmalig oder 25 € monatlich. Die Anlage in einzelne Unternehmensaktien hingegen ist meist erst ab einigen hundert Euro sinnvoll, da die Transaktionskosten dann nicht so stark ins Gewicht fallen.

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Fondsidee des Monats März 2017

Anlageideen

Wer als Anleger erfolgreich sein möchte, sollte bei seinen Auswahlkriterien für eine ertragreiche Geldanlage, den Fokus nicht nur auf die Rendite legen. Denn sie allein sagt nichts darüber aus, auf welche Weise die Gewinne erzielt wurden. Es ist nicht sinnvoll alles auf eine Karte zu setzten. Anleger sollten ihr Vermögen möglichst breit, am besten über mehrere Anlageklassen streuen, um Risiko und Rendite ins Gleichgewicht zu bringen.

Da in traditionellen Mischportfolios gewöhnlich das Aktienrisiko dominiert, möchten ich Ihnen den Invesco Balanced-Risk Allocation Fund von der Fondsgesellschaft Invesco vorstellen.

Der Fonds basiert auf einem Risk-Parity Ansatz, der die Risiken der Anlageklassen so gewichtet, dass ihr jeweiliger Beitrag zum Gesamtrisiko des Fonds über die Zeit etwa gleich hoch ist. Zur Diversifikation investiert der Fonds global in Aktien, Anleihen und Rohstoffe. Durch die taktische Allokation im Fonds kann die Strategie an Veränderungen des Marktumfeldes angepasst werden. Ziel ist es, das Portfolio so zu konstruieren, dass es in verschiedenen Marktszenarien – Rezession, inflationäres und nicht-inflationäres Wachstum – mit unterdurchschnittlichem Risiko gut abschneidet. Ein weiteres positives Kennzeichen des Fonds ist die recht geringe Korrelation (<0.7), die er zu anderen Klassikern aufweist (Carmignac Patrimoine A EUR ACC, Ethna-AKTIV A, FvS SICAV Multiple Opportunities R), weswegen er sich gut zur Glättung eines Portfolios eignet.

Die Wertentwicklung des Invesco Balanced-Risk Allocation Fund der letzten sieben Jahre zeigt die folgende Grafik:

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund A

Der Invesco Balanced-Risk Allocation Fund strebt eine positive Gesamtrendite über einen kompletten Marktzyklus an und möchte Investoren gegen unvermeidliche und oft unerwartete Veränderungen im Wirtschaftszyklus absichern. Er konnte seit Auflegung eine jährliche Wertentwicklung von 6,56% bei einer Wertschwankung von 7,12% erzielen. Der Fonds bietet Anlegern ein global breit diversifiziertes Portfolio, was ein idealen Baustein für ein effizientes Portfoliomanagement darstellt. Ziel ist es, von günstigen Marktphasen zu profitieren und gleichzeitig das Verlustrisiko zu begrenzen. Die Anlagedauer sollte ein Zeitraum von mindestens 5 Jahre eingeplant werden.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Value Investing – Investieren mit Wert

Vermögensaufbau

Mit der Value Investing Strategie setzen Anleger nicht nur auf erfolgreiche Werte, sondern auch auf den inneren Wert von Unternehmen. Sie setzen auf Wertbeständigkeit, denn die Manager solcher Strategien kaufen Unternehmen, die eine niedrige Bewertung aufweisen. Wer dann frühzeitig eingestiegen ist, profitiert von überproportional hohen Kursgewinnen. Bereits 1930 erkannte der amerikanische Investor Benjamin Graham die daraus resultierenden Vorteile.

Benjamin Graham – Der Urvater der Wertpapier-Analyse
Benjamin Graham entwickelt 1930 eine sogenannte Value Investing-Strategie und ahnt nicht, wie erfolgreich er damit sein wird. Tatsächlich entwickelt sich diese Strategie äußerst positiv und gehört heute zu den beliebtesten Anlagestrategien. Die Gründe liegen auf der Hand, denn Value Investing fokussiert sich auf werthaltiges Investieren. Das bedeutet, dass der reale Wert eines Unternehmens im Fokus steht und nicht der an der Börse gehandelte Kurs. Oder vereinfacht gesagt: Jedes Unternehmen hat seinen „inneren“ Wert, der sich teilweise deutlich vom Börsenwert unterscheidet. Der innere Wert hängt von der Qualität des Unternehmens ab, z.B. von seiner Marktpositionierung, seiner Wirtschaftskraft, seiner Innovation, dem Kundenstamm und weiteren Faktoren. Der Value Investor sucht nach genau solchen Unternehmen, deren innerer Wert deutlich vom Börsenwert abweicht – und zwar nach oben.

Templeton Growth Fund USD - Beispiel für einen alten Klassiker internationaler Value-Fonds

Theorie klingt einfach, die Praxis ist umfangreich
Was sich in der Theorie einfach anhört, erfordert in der Praxis umfangreiche Recherchearbeit. Manager erfolgreicher Value-Fonds investieren viel Zeit und Geld, um diese Unternehmen zu finden, denn der Blick allein auf gängige Bewertungskennzahlen (wie z.B. KGV) reicht bei Weitem nicht aus. Für Anleger bringt das entscheidende Vorteile, denn solche Unternehmen weisen in der Regel ein geringeres Kursrisiko aus. Hinzu kommt, dass sich der reale Preis unterbewerteter Unternehmen irgendwann an der Börse korrigieren und somit steigen wird. Auch können Anleger davon ausgehen, dass seitens der Fondsmanager eine ausgiebige Prüfung der tatsächlichen Gegebenheiten eines Unternehmens stattfindet.

Fazit:
Wer auf werthaltige Unternehmen setzen möchte, um langfristig Stabilität und Ruhe in seinem Aktienportfolio zu bringen, hat mit Value-Fonds eine sehr gute Option. Im Gegensatz zu klassischen Anlagestrategien fokussieren sich diese auf den tatsächlichen Wert eines Unternehmens und nicht auf etwaige Erwartungen. Der amerikanische Investor Warren Buffet folgt seit Jahrzehnten der Idee des Value Investing und hat es mit dieser Strategie zum Milliardär gebracht.

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Anlagekommentar März 2017 – Wahlen und politische Entscheidungen sind Einflüsse auf den Finanzmarkt

Anlagetipp

Westeuropa kann sich aktuell über einen Aufschwung und den deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote freuen. Auch der Beschäftigungsanstieg, die Erhöhung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens und der höhere Konsum sind klare Indizien für ein Wachstum, die derzeit ein erhöhtes Risiko auf dem Finanzmarkt ausschließen. Anders verhält es sich mit den in Europa getroffenen politischen Entscheidungen und den Einflüssen der Wahlen, die in den Niederlanden, in Frankreich und in Italien sowie in Deutschland bereits anstanden oder im Verlauf des Jahres anstehen werden. Von Sicherheit und dem Moment des Aufatmens kann in der Eurozone dennoch keine Rede sein, da gerade die Wahlen und politische Einflüsse maßgeblich auf den Finanzsektor einwirken und Spuren hinterlassen.

Wachstum und Risikofaktoren fokussiert auf fundamentale Trends
Die US-amerikanischen Einkaufsmanager Indizes sind im Wachstumsbereich angesiedelt und auch die Anzahl neuer Stellen präsentiert sich mit ca. 200.000 pro Monat solide. Kapazitätsengpässe sind derzeit nicht erkennbar und auch die Löhne zeigen sich mit allein 2,5 Prozent im Januar moderat. Das Wachstumspotenzial ist ersichtlich und es verwundert, dass die neue US-Regierung um Donald Trump derzeit noch keine Details zu Fiskal-Planungen bekanntgab. Ein höheres Budgetdefizit wird weiterhin nur im begrenzten Spielraum vorherrschen und der Fokus liegt deutlich auf dem 2018er Haushalt. Im aktuellen Jahr sind nur noch wenig „Trumponomics“ spürbar, was nicht zuletzt mit der Erholung der globalen Konjunktur in den vergangenen Monaten zusammenhängt. Sowohl in der Industrie wie im Bereich Dienstleistungen sind die Einkaufsmanager-Indizes gestiegen und erreichten ihren Höchststand seit 2011.

DAX Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Die Unternehmensgewinne bleiben weiterhin positiv und unterstützen Risikoanlagen auf dem Aktien- und Unternehmensanleihenmarkt. Auch wenn die Korrektur-Risiken in den letzten Wochen wieder gestiegen sind und noch einige Wahlen bevorstehen, sind keine neuen Trends erkennbar. Die US-Wirtschafts- und Handelspolitik bleibt weiterhin ein Risikofaktor, da bisher noch keine klare Linie zu erkennen ist. Die anstehenden Wahlen in Europa sorgen weiter für politische Unwägbarkeiten, wobei der Ausgang der Wahl in den Niederlanden für eine gewisse Entspannung gesorgt hat. Die Zinserhöhung der FED war erwartet worden und hat sich positiv für den Aktienmarkt ausgewirkt. Vielmehr liegt der Fokus weiter auf fundamentalen Maßnahmen und kommt mit einem überschaubaren Risiko, das weitgehend unabhängig von aktuell politischen Entscheidungen ist.

Dividendenwerte sorgen für eine gute Ertragsausschüttung. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Investmentfonds und Steuern – Ihre Gebrauchsanweisung für 2017

Informationen für Privatanleger

Häufig haben Anleger auch steuerliche Fragen rund um die gewählten Investmentfonds. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema „Investmentfonds und Steuern 2017″ für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Funktionsweise von Investmentfonds

Dort finden Sie interessante Informationen zu:

  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2016
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2016 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Reform der Investmentbesteuerung
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC

Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen

Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

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Investmentsteuerreformgesetzes 2018 – Die wichtigsten Änderungen im Überblick
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Fondsidee des Monats Februar 2017

Anlageideen

Die Zinsentwicklungen der großen Zentralbanken werden mit Argusaugen betrachtet, jedoch ist mit großen Sprüngen in naher Zukunft nicht zu rechnen. Die FED strebt dieses Jahr zwar mindestens eine Zinsanhebung an, aber ob und wieviel es letztendlich geben wird, hängt von der konjunkturellen Entwicklung ab.

Die EZB hingegen wird sehr wahrscheinlich auf dem extrem niedrigen Zinsniveau bleiben, um der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone weiterhin unter die Arme zu greifen. Für regelmäßige Erträge im Niedrigzinsumfeld ist eine breite Diversifikation über Anleihen und Dividendentitel essentiell. Im Zusammenhang damit ist DJE – Zins & Dividende der Fondsgesellschaft DJE Kapital AG ein passendes Anlageprodukt.

Der DJE – Zins & Dividende ist ein weltweit unabhängig von Benchmark-Vorgaben anlegender Mischfonds. Der Fonds verfolgt den Absolute-Return-Gedanken, mit dem Ziel, Verluste weitestgehend zu vermeiden. Durch differenzierte Gewichtung der Assetklassen Anleihen und dividenden- und substanzstarke Aktien, sollen einerseits regelmäßige Zinseinkünfte generiert sowie andererseits eine möglichst nachhaltige positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität erzielt werden. Der flexible Investmentansatz des Fonds ermöglicht eine schnelle Anpassung an die sich stetig verändernden Marktgegebenheiten. Zur Verringerung des Risikos von Kapitalschwankungen sind mindestens 50% des Fondsvermögens dauerhaft in Anleihen angelegt. Das Aktienengagement ist auf maximal 50% begrenzt. Währungsrisiken werden je nach Marktlage abgesichert.

Die Wertentwicklung des DJE – Zins & Dividende der letzten sieben Jahre zeigt die folgende Grafik:

DJE - Zins & Dividende

Der Investitionsschwerpunkt des DJE – Zins & Dividende liegt in der Erwirtschaftung eines absoluten stetigen Ertrags – unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte. Auf der Anleihenseite werden dabei vom hausinternen Research selektiv aus allen Segmenten des Anleihenmarktes die aussichtsreichsten Anlageideen herausgefiltert. Dabei investiert der Fonds vornehmlich in Schuldtitel von öffentlichen Emittenten und Unternehmen mit sehr guter bis guter Bonität.

Auf der Aktienseite wird auf die bereits etablierte DJE-Dividendenstrategie gesetzt, die auf der Erkenntnis beruht, dass auch bedingt durch den Zinseszinseffekt, mit zunehmenden Zeithorizont, Dividenden umso wichtiger für den Beitrag zur Wertentwicklung werden. So kamen seit dem Start des DAX im Jahr 1988 bis heute 60 Prozent des Gewinns durch Kurssteigerungen zu Stande, 40 Prozent sind auf Dividendeneffekte zurückzuführen. Mit Blick auf die attraktiven Dividendenrenditen und nicht zuletzt aufgrund der guten Gewinnperspektiven verfügen Konzerne über Spielraum für weitere zukünftige Dividendenerhöhungen. Überlegungen wie diese, in Kombination mit der absolut-orientierten Anlagepolitik des DJE – Zins & Dividende, sollten sich positiv auf das Chance/Risiko-Verhältnis auswirken, das durch die variable Steuerung der Aktienquote auch unter volatileren Marktbedingungen erhalten bleibt. Der Fonds eignet sich für Anleger mit einem mittel- bis langfristigem Anlagehorizont.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Leseempfehlungen

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Fondssparen – Gelassenheit und Geduld bringt Geld
Deutsche Anleger legen bei der Geldanlage wieder mehr Wert auf Sicherheit
Ohne Nachjustieren geht nichts

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Anlagekommentar Februar 2017 – Was bringt der Brexit – Folgen für die EU und die Welt

Anlagetipp

Premierministerin Theresa May hat im Januar erstmalig über ihre Brexit Maßnahmen gesprochen und sich darüber geäußert, dass die institutionelle Verbindung zur EU beendet und stattdessen ein Freihandelsabkommen avisiert werden soll. Im Handel mit der restlichen Welt geht es um bilaterale Vereinbarungen und zahlreiche Formalitäten. Der in 2019 erfolgende EU Austritt beinhaltet zahlreiche Fallstricke und ist nicht einfach zu realisieren. Die EU reagiert und bisher sieht es so aus, dass die EU einen freien Zugang zum Gütermarkt, aber nur einen begrenzten restriktiven Zugang zu Dienstleistungen, vor allem in der Finanzbranche anbietet. Fakt ist, dass die Folgen des Brexit spürbar werden und mit einer Senkung der Wirtschaftsleistung von 1,0 bis 1,5 Prozent für Großbritannien einhergehen wird.

Einflüsse der Unsicherheit über die US-Wirtschaftspolitik
Die Inflation in der Eurozone steht im Zusammenhang mit den Ölpreisen, die im Dezember spürbar gestiegen sind und eine Gesamtinflation von 1,1 Prozent mit sich brachten. In den folgenden Monaten könnte sich diese Performance fortsetzen, auch wenn der Anstieg der Ölpreise im Frühjahr nachlassen sollte. Für Unsicherheit sorgt auch der neue Präsident, da deutliche und präzise Pläne zu Staatsausgaben, Unternehmenssteuern und vor allem den Außenhandel aktuell nicht erkennbar sind. Die Anlagepolitik bezieht sich daher nach wie vor auf vorliegende Trends, die mit einer positiven Performance aufwarten und mit einer hohen Konjunktur einhergehen. Die positive Tendenz der Unternehmensgewinne lässt an der aktuellen Anlagestrategie festhalten und bezieht sich damit weiter auf Aktien und gut bewertete Unternehmensanleihen. Was die Wirtschaft bringt und welche Veränderungen in diesem Jahr auf uns zukommen, wird sich im bevorstehenden Frühjahr und zum Sommerbeginn sicher vollumfänglich zeigen.

DAX Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Anleihen bleiben untergewichtet und der Fokus einer strategischen Investition bleibt ganz deutlich auf Aktien. Aktien zeigen sich auch in 2017 als Performance-Booster, wobei ein starker Anstieg der Börsen aktuell weiter nicht erkennbar ist. Bisher ist kein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und eine Veränderung der Risikowahrnehmung sollte daher weiter im Auge behalten werden. Zu den Risiken gehört weiter die US-Wirtschafts- und Handelspolitik, die bisher noch keine klare Linie erkennen lässt. Rückschläge müssen hingenommen und der Markt genau beobachtet werden, da sich ein Zukauf vor allem nach einem Rückschlag lohnen wird.

Dividendenwerte sorgen für eine gute Ertragsausschüttung. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Fondssparen – Gelassenheit und Geduld bringt Geld

Vermögensaufbau

Das Prinzip beim Fondssparen ist immer gleich. Der Sparer zahlt über einen längeren Zeitraum regelmäßig oder unregelmäßig einen bestimmten Betrag ein. Dabei richtet sich die Sparrate nach den individuellen Möglichkeiten oder der Summe, die am Ende zur Verfügung stehen soll. Von den Sparraten werden Fondsanteile gekauft und in einem Depot verwahrt.

Große Auswahl an Fonds für regelmäßiges Sparen
Ab einem Anlagebetrag von monatlich 25,00 Euro kann mit Fondssparplänen für das Alter vorgesorgt, Vermögen aufgebaut oder Kindern und Enkeln ein Kapitalpolster mitgegeben werden. Die Auswahl an möglichen Investmentfonds ist sehr groß und sollte sich immer nach dem persönlichen Risikoprofil des Sparers richten. Das Prinzip des Investmentfonds gibt es schon seit 1774 und es hat sich bis heute bewährt. Wer etwas Geduld und Gelassenheit mitbringt, kann auch Börsenkapriolen locker verkraften.

Durchschnittskaufmethode

Der Faktor Zeit ist der Wichtigste
Alle Vergleiche aus der Vergangenheit zeigen, dass man trotz diverser Rückschläge an den Kapitalmärkten langfristig mit Fondssparplänen immer gut gefahren ist. Denn in einem Investmentfonds vermehrt sich das Kapital nicht nur durch die Sparraten, sondern auch durch Erträge, wie wieder angelegte Ausschüttungen und durch die Durchschnittskaufmethode (Cost-Average-Effekt). Dabei werden durch die regelmäßige Sparrate zu Zeiten hoher Kurse weniger Fondsanteile und in Phasen niedriger Kurse vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft. Langfristig ergibt sich daraus ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis. Deshalb sind für den Fondssparer fällende Kapitalmärkte eine gute Gelegenheit die Rendite zu erhöhen.

Aktienfondsparläne und die Rendite über 10, 20 und 30 Jahre

Je länger die Spardauer ist, desto mehr werden auch heftige Aufs und Abs an der Börse novelliert. Dies ist völlig unabhängig davon, ob man nun monatlich 25,00 oder 500,00 Euro beiseite legt. Von 1990 bis heute machten Anleger, die 20 Jahre kontinuierlich in weltweit streuende Aktienfonds einzahlten, nicht ein einziges Mal Minus, wenn das Anlagevermögen verkauft worden wäre. Ein Aktienfondssparer mit einer Spardauer von 20 Jahren konnte rund 7 Prozent pro Jahr erzielen. Wer noch mehr Sparzeit mitbrachte und 30 Jahre lang globale Aktienfonds besparte, wurde seit 1990 mit einer ebenso hohen Durchschnittsrendite belohnt, das aber mit weit weniger großen Schwankungen. Hierbei ist nun nicht berücksichtigt, dass man mit einem kompetenten Berater zwischenzeitlich in Börsenhochzeiten Gewinne abgesichert hat und in Börsentiefzeiten günstig wieder investiert hat.

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