Value Investing – Investieren mit Wert

Vermögensaufbau

Mit der Value Investing Strategie setzen Anleger nicht nur auf erfolgreiche Werte, sondern auch auf den inneren Wert von Unternehmen. Sie setzen auf Wertbeständigkeit, denn die Manager solcher Strategien kaufen Unternehmen, die eine niedrige Bewertung aufweisen. Wer dann frühzeitig eingestiegen ist, profitiert von überproportional hohen Kursgewinnen. Bereits 1930 erkannte der amerikanische Investor Benjamin Graham die daraus resultierenden Vorteile.

Benjamin Graham – Der Urvater der Wertpapier-Analyse
Benjamin Graham entwickelt 1930 eine sogenannte Value Investing-Strategie und ahnt nicht, wie erfolgreich er damit sein wird. Tatsächlich entwickelt sich diese Strategie äußerst positiv und gehört heute zu den beliebtesten Anlagestrategien. Die Gründe liegen auf der Hand, denn Value Investing fokussiert sich auf werthaltiges Investieren. Das bedeutet, dass der reale Wert eines Unternehmens im Fokus steht und nicht der an der Börse gehandelte Kurs. Oder vereinfacht gesagt: Jedes Unternehmen hat seinen „inneren“ Wert, der sich teilweise deutlich vom Börsenwert unterscheidet. Der innere Wert hängt von der Qualität des Unternehmens ab, z.B. von seiner Marktpositionierung, seiner Wirtschaftskraft, seiner Innovation, dem Kundenstamm und weiteren Faktoren. Der Value Investor sucht nach genau solchen Unternehmen, deren innerer Wert deutlich vom Börsenwert abweicht – und zwar nach oben.

Templeton Growth Fund USD - Beispiel für einen alten Klassiker internationaler Value-Fonds

Theorie klingt einfach, die Praxis ist umfangreich
Was sich in der Theorie einfach anhört, erfordert in der Praxis umfangreiche Recherchearbeit. Manager erfolgreicher Value-Fonds investieren viel Zeit und Geld, um diese Unternehmen zu finden, denn der Blick allein auf gängige Bewertungskennzahlen (wie z.B. KGV) reicht bei Weitem nicht aus. Für Anleger bringt das entscheidende Vorteile, denn solche Unternehmen weisen in der Regel ein geringeres Kursrisiko aus. Hinzu kommt, dass sich der reale Preis unterbewerteter Unternehmen irgendwann an der Börse korrigieren und somit steigen wird. Auch können Anleger davon ausgehen, dass seitens der Fondsmanager eine ausgiebige Prüfung der tatsächlichen Gegebenheiten eines Unternehmens stattfindet.

Fazit:
Wer auf werthaltige Unternehmen setzen möchte, um langfristig Stabilität und Ruhe in seinem Aktienportfolio zu bringen, hat mit Value-Fonds eine sehr gute Option. Im Gegensatz zu klassischen Anlagestrategien fokussieren sich diese auf den tatsächlichen Wert eines Unternehmens und nicht auf etwaige Erwartungen. Der amerikanische Investor Warren Buffet folgt seit Jahrzehnten der Idee des Value Investing und hat es mit dieser Strategie zum Milliardär gebracht.

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Anlagekommentar März 2017 – Wahlen und politische Entscheidungen sind Einflüsse auf den Finanzmarkt

Anlagetipp

Westeuropa kann sich aktuell über einen Aufschwung und den deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote freuen. Auch der Beschäftigungsanstieg, die Erhöhung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens und der höhere Konsum sind klare Indizien für ein Wachstum, die derzeit ein erhöhtes Risiko auf dem Finanzmarkt ausschließen. Anders verhält es sich mit den in Europa getroffenen politischen Entscheidungen und den Einflüssen der Wahlen, die in den Niederlanden, in Frankreich und in Italien sowie in Deutschland bereits anstanden oder im Verlauf des Jahres anstehen werden. Von Sicherheit und dem Moment des Aufatmens kann in der Eurozone dennoch keine Rede sein, da gerade die Wahlen und politische Einflüsse maßgeblich auf den Finanzsektor einwirken und Spuren hinterlassen.

Wachstum und Risikofaktoren fokussiert auf fundamentale Trends
Die US-amerikanischen Einkaufsmanager Indizes sind im Wachstumsbereich angesiedelt und auch die Anzahl neuer Stellen präsentiert sich mit ca. 200.000 pro Monat solide. Kapazitätsengpässe sind derzeit nicht erkennbar und auch die Löhne zeigen sich mit allein 2,5 Prozent im Januar moderat. Das Wachstumspotenzial ist ersichtlich und es verwundert, dass die neue US-Regierung um Donald Trump derzeit noch keine Details zu Fiskal-Planungen bekanntgab. Ein höheres Budgetdefizit wird weiterhin nur im begrenzten Spielraum vorherrschen und der Fokus liegt deutlich auf dem 2018er Haushalt. Im aktuellen Jahr sind nur noch wenig „Trumponomics“ spürbar, was nicht zuletzt mit der Erholung der globalen Konjunktur in den vergangenen Monaten zusammenhängt. Sowohl in der Industrie wie im Bereich Dienstleistungen sind die Einkaufsmanager-Indizes gestiegen und erreichten ihren Höchststand seit 2011.

DAX Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Die Unternehmensgewinne bleiben weiterhin positiv und unterstützen Risikoanlagen auf dem Aktien- und Unternehmensanleihenmarkt. Auch wenn die Korrektur-Risiken in den letzten Wochen wieder gestiegen sind und noch einige Wahlen bevorstehen, sind keine neuen Trends erkennbar. Die US-Wirtschafts- und Handelspolitik bleibt weiterhin ein Risikofaktor, da bisher noch keine klare Linie zu erkennen ist. Die anstehenden Wahlen in Europa sorgen weiter für politische Unwägbarkeiten, wobei der Ausgang der Wahl in den Niederlanden für eine gewisse Entspannung gesorgt hat. Die Zinserhöhung der FED war erwartet worden und hat sich positiv für den Aktienmarkt ausgewirkt. Vielmehr liegt der Fokus weiter auf fundamentalen Maßnahmen und kommt mit einem überschaubaren Risiko, das weitgehend unabhängig von aktuell politischen Entscheidungen ist.

Dividendenwerte sorgen für eine gute Ertragsausschüttung. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
Anlagekommentar als eBook herunterladen

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Investmentfonds und Steuern – Ihre Gebrauchsanweisung für 2017

Informationen für Privatanleger

Häufig haben Anleger auch steuerliche Fragen rund um die gewählten Investmentfonds. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema „Investmentfonds und Steuern 2017″ für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Funktionsweise von Investmentfonds

Dort finden Sie interessante Informationen zu:

  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2016
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2016 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Reform der Investmentbesteuerung
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC

Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen

Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

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Fondsidee des Monats Februar 2017

Anlageideen

Die Zinsentwicklungen der großen Zentralbanken werden mit Argusaugen betrachtet, jedoch ist mit großen Sprüngen in naher Zukunft nicht zu rechnen. Die FED strebt dieses Jahr zwar mindestens eine Zinsanhebung an, aber ob und wieviel es letztendlich geben wird, hängt von der konjunkturellen Entwicklung ab.

Die EZB hingegen wird sehr wahrscheinlich auf dem extrem niedrigen Zinsniveau bleiben, um der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone weiterhin unter die Arme zu greifen. Für regelmäßige Erträge im Niedrigzinsumfeld ist eine breite Diversifikation über Anleihen und Dividendentitel essentiell. Im Zusammenhang damit ist DJE – Zins & Dividende der Fondsgesellschaft DJE Kapital AG ein passendes Anlageprodukt.

Der DJE – Zins & Dividende ist ein weltweit unabhängig von Benchmark-Vorgaben anlegender Mischfonds. Der Fonds verfolgt den Absolute-Return-Gedanken, mit dem Ziel, Verluste weitestgehend zu vermeiden. Durch differenzierte Gewichtung der Assetklassen Anleihen und dividenden- und substanzstarke Aktien, sollen einerseits regelmäßige Zinseinkünfte generiert sowie andererseits eine möglichst nachhaltige positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität erzielt werden. Der flexible Investmentansatz des Fonds ermöglicht eine schnelle Anpassung an die sich stetig verändernden Marktgegebenheiten. Zur Verringerung des Risikos von Kapitalschwankungen sind mindestens 50% des Fondsvermögens dauerhaft in Anleihen angelegt. Das Aktienengagement ist auf maximal 50% begrenzt. Währungsrisiken werden je nach Marktlage abgesichert.

Die Wertentwicklung des DJE – Zins & Dividende der letzten sieben Jahre zeigt die folgende Grafik:

DJE - Zins & Dividende

Der Investitionsschwerpunkt des DJE – Zins & Dividende liegt in der Erwirtschaftung eines absoluten stetigen Ertrags – unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte. Auf der Anleihenseite werden dabei vom hausinternen Research selektiv aus allen Segmenten des Anleihenmarktes die aussichtsreichsten Anlageideen herausgefiltert. Dabei investiert der Fonds vornehmlich in Schuldtitel von öffentlichen Emittenten und Unternehmen mit sehr guter bis guter Bonität.

Auf der Aktienseite wird auf die bereits etablierte DJE-Dividendenstrategie gesetzt, die auf der Erkenntnis beruht, dass auch bedingt durch den Zinseszinseffekt, mit zunehmenden Zeithorizont, Dividenden umso wichtiger für den Beitrag zur Wertentwicklung werden. So kamen seit dem Start des DAX im Jahr 1988 bis heute 60 Prozent des Gewinns durch Kurssteigerungen zu Stande, 40 Prozent sind auf Dividendeneffekte zurückzuführen. Mit Blick auf die attraktiven Dividendenrenditen und nicht zuletzt aufgrund der guten Gewinnperspektiven verfügen Konzerne über Spielraum für weitere zukünftige Dividendenerhöhungen. Überlegungen wie diese, in Kombination mit der absolut-orientierten Anlagepolitik des DJE – Zins & Dividende, sollten sich positiv auf das Chance/Risiko-Verhältnis auswirken, das durch die variable Steuerung der Aktienquote auch unter volatileren Marktbedingungen erhalten bleibt. Der Fonds eignet sich für Anleger mit einem mittel- bis langfristigem Anlagehorizont.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar Februar 2017 – Was bringt der Brexit – Folgen für die EU und die Welt

Anlagetipp

Premierministerin Theresa May hat im Januar erstmalig über ihre Brexit Maßnahmen gesprochen und sich darüber geäußert, dass die institutionelle Verbindung zur EU beendet und stattdessen ein Freihandelsabkommen avisiert werden soll. Im Handel mit der restlichen Welt geht es um bilaterale Vereinbarungen und zahlreiche Formalitäten. Der in 2019 erfolgende EU Austritt beinhaltet zahlreiche Fallstricke und ist nicht einfach zu realisieren. Die EU reagiert und bisher sieht es so aus, dass die EU einen freien Zugang zum Gütermarkt, aber nur einen begrenzten restriktiven Zugang zu Dienstleistungen, vor allem in der Finanzbranche anbietet. Fakt ist, dass die Folgen des Brexit spürbar werden und mit einer Senkung der Wirtschaftsleistung von 1,0 bis 1,5 Prozent für Großbritannien einhergehen wird.

Einflüsse der Unsicherheit über die US-Wirtschaftspolitik
Die Inflation in der Eurozone steht im Zusammenhang mit den Ölpreisen, die im Dezember spürbar gestiegen sind und eine Gesamtinflation von 1,1 Prozent mit sich brachten. In den folgenden Monaten könnte sich diese Performance fortsetzen, auch wenn der Anstieg der Ölpreise im Frühjahr nachlassen sollte. Für Unsicherheit sorgt auch der neue Präsident, da deutliche und präzise Pläne zu Staatsausgaben, Unternehmenssteuern und vor allem den Außenhandel aktuell nicht erkennbar sind. Die Anlagepolitik bezieht sich daher nach wie vor auf vorliegende Trends, die mit einer positiven Performance aufwarten und mit einer hohen Konjunktur einhergehen. Die positive Tendenz der Unternehmensgewinne lässt an der aktuellen Anlagestrategie festhalten und bezieht sich damit weiter auf Aktien und gut bewertete Unternehmensanleihen. Was die Wirtschaft bringt und welche Veränderungen in diesem Jahr auf uns zukommen, wird sich im bevorstehenden Frühjahr und zum Sommerbeginn sicher vollumfänglich zeigen.

DAX Entwicklung

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Anleihen bleiben untergewichtet und der Fokus einer strategischen Investition bleibt ganz deutlich auf Aktien. Aktien zeigen sich auch in 2017 als Performance-Booster, wobei ein starker Anstieg der Börsen aktuell weiter nicht erkennbar ist. Bisher ist kein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und eine Veränderung der Risikowahrnehmung sollte daher weiter im Auge behalten werden. Zu den Risiken gehört weiter die US-Wirtschafts- und Handelspolitik, die bisher noch keine klare Linie erkennen lässt. Rückschläge müssen hingenommen und der Markt genau beobachtet werden, da sich ein Zukauf vor allem nach einem Rückschlag lohnen wird.

Dividendenwerte sorgen für eine gute Ertragsausschüttung. Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Nach einer markanten relativen Schwäche im Jahr 2015 konnten sich die Schwellenländermärkte in 2016 teilweise wieder erholen. Als Risikofaktor bleibt aber weiterhin die hohe Fremdwährungsverschuldung (vorwiegend in US-Dollar). Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. Wegen der weiter auseinanderstrebenden Notenbankpolitik Europas und der USA, kann eine temporäre Beimischung von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen guter Bonität sinnvoll sein.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
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Fondssparen – Gelassenheit und Geduld bringt Geld

Vermögensaufbau

Das Prinzip beim Fondssparen ist immer gleich. Der Sparer zahlt über einen längeren Zeitraum regelmäßig oder unregelmäßig einen bestimmten Betrag ein. Dabei richtet sich die Sparrate nach den individuellen Möglichkeiten oder der Summe, die am Ende zur Verfügung stehen soll. Von den Sparraten werden Fondsanteile gekauft und in einem Depot verwahrt.

Große Auswahl an Fonds für regelmäßiges Sparen
Ab einem Anlagebetrag von monatlich 25,00 Euro kann mit Fondssparplänen für das Alter vorgesorgt, Vermögen aufgebaut oder Kindern und Enkeln ein Kapitalpolster mitgegeben werden. Die Auswahl an möglichen Investmentfonds ist sehr groß und sollte sich immer nach dem persönlichen Risikoprofil des Sparers richten. Das Prinzip des Investmentfonds gibt es schon seit 1774 und es hat sich bis heute bewährt. Wer etwas Geduld und Gelassenheit mitbringt, kann auch Börsenkapriolen locker verkraften.

Durchschnittskaufmethode

Der Faktor Zeit ist der Wichtigste
Alle Vergleiche aus der Vergangenheit zeigen, dass man trotz diverser Rückschläge an den Kapitalmärkten langfristig mit Fondssparplänen immer gut gefahren ist. Denn in einem Investmentfonds vermehrt sich das Kapital nicht nur durch die Sparraten, sondern auch durch Erträge, wie wieder angelegte Ausschüttungen und durch die Durchschnittskaufmethode (Cost-Average-Effekt). Dabei werden durch die regelmäßige Sparrate zu Zeiten hoher Kurse weniger Fondsanteile und in Phasen niedriger Kurse vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft. Langfristig ergibt sich daraus ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis. Deshalb sind für den Fondssparer fällende Kapitalmärkte eine gute Gelegenheit die Rendite zu erhöhen.

Aktienfondsparläne und die Rendite über 10, 20 und 30 Jahre

Je länger die Spardauer ist, desto mehr werden auch heftige Aufs und Abs an der Börse novelliert. Dies ist völlig unabhängig davon, ob man nun monatlich 25,00 oder 500,00 Euro beiseite legt. Von 1990 bis heute machten Anleger, die 20 Jahre kontinuierlich in weltweit streuende Aktienfonds einzahlten, nicht ein einziges Mal Minus, wenn das Anlagevermögen verkauft worden wäre. Ein Aktienfondssparer mit einer Spardauer von 20 Jahren konnte rund 7 Prozent pro Jahr erzielen. Wer noch mehr Sparzeit mitbrachte und 30 Jahre lang globale Aktienfonds besparte, wurde seit 1990 mit einer ebenso hohen Durchschnittsrendite belohnt, das aber mit weit weniger großen Schwankungen. Hierbei ist nun nicht berücksichtigt, dass man mit einem kompetenten Berater zwischenzeitlich in Börsenhochzeiten Gewinne abgesichert hat und in Börsentiefzeiten günstig wieder investiert hat.

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Der Durchschnittskosteneffekt
Pauschale Anlageregeln taugen nichts
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Deutschland ist wieder Export-Weltmeister

Export und Import

Deutschland exportiert so viel wie noch nie. Damit ist es unangefochtener Export Weltmeister. Gründe für den jüngsten Anstieg gibt es mehrere. Zum einen stieg die Nachfrage in China. Und der niedrige Euro-Kurs sorgte ebenfalls für Aufwind. Das ist gut für heimische Unternehmen mit hoher Exportquote. Anleger dürfte das freuen, denn die Börsenkurse profitieren von zunehmenden Unternehmensgewinnen.

Deutschland hat bei seiner Exportleistung zugelegt
Dass Deutschland die Nummer eins der Exportnationen ist, oder zumindest zu der Spitzengruppe gehört, ist seit Langem keine Überraschung mehr. Dennoch überraschte die jüngsten Zahlen, die zeigen, dass Deutschland erneut den eigenen Rekord geknackt hat. Im November 2016 exportierte die heimische Wirtschaft mit 108,5 Milliarden Euro so viel wie noch nie. Das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum November 2015.

Deutsche Exporte und Importe nach Ländergruppen im Jahr 2015 (in Milliarden Euro)

Zwei Gründe sind hierfür Ausschlag gebend
Zum einen sorgt die Erholung insbesondere in China für einen Anstieg nach deutschen Industrieprodukten und somit für vollere Auftragsbücher. Zum anderen kurbelte der schwache Euro die Exporte an. Allein im November verlor er über 5 Prozent zum US-Dollar und schon seit mehreren Jahren ist die Gemeinschaftswährung auf Talfahrt. In den vergangenen drei Jahren verlor sie gegenüber dem USD rund 24 Prozent. Die Schwäche des Euro kurbelt insbesondere das US-Geschäft an. Es zeigt sich aber auch, dass die Exporte in die Länder der Euro-Zone zunehmen. Das ist ein Indiz dafür, dass die deutsche Industrie grundsätzlich exzellent aufgestellt ist. Neben den großen Unternehmen profitiert hier insbesondere der Mittelstand. Der niedrige Eurokurs wirkt wie eine Konjunkturspritze und sorgt zudem für eine Art Ausgleich für den Fall, dass Aufträge aus schwankungsanfälligen Schwellenländern zurückgehen. Zudem ist der deutsche Mittelstand ohnehin das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit genießen diese „Hidden Champions“ nicht nur einen hervorragenden Ruf. Sie belegen weltweit Spitzenplätze und sind häufig sogar Weltmarktführer in ihren Segmenten.

Geldanleger können sich über die guten Exportzahlen freuen. Die jüngsten Werte verdeutlichen die Stärke der deutschen Wirtschaft und lassen steigende Unternehmensgewinne erwarten. Dies sollten gute Vorzeichen für deutsche Aktien im Jahr 2017 sein.

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Fondsidee des Monats Januar 2017

Anlageideen

Infrastruktur wird in entwickelten Ländern als selbstverständlich angenommen, doch bei genauer Betrachtung ist eine gute Infrastruktur die Basis funktionierender Volkswirtschaften. Eine über Jahrzehnte angestaute Vernachlässigung hat einige unangenehme ökonomische Effekte. Verpasst man den Zeitpunkt von Reparatur der existierenden Infrastruktur, etwa um Sparziele zu erreichen, wachsen die notwendigen Kosten nachher schnell und steil an.

Dieses Problem hat beispielsweise der werdende US-Präsident Donald Trump zu seinem Wahlprogramm gemacht. Bis zu eine Billion Dollar sollen in Kern-Infrastruktur wie Brücken, Straßen und Schulen fließen. Durch das riesige Wahlversprechen konnten Aktien von Infrastruktur-Unternehmen aber auch Rohstoffaktien beträchtliche Gewinne erzielen.

Aufgrund des hohen Nachholbedarfs vieler Industrienationen in Puncto Infrastruktur möchten ich den Ve-RI Listed Infrastructure von der Fondsgesellschaft Veritas vorstellen.

Das Management hat sich auf Infrastruktur spezialisiert. Entsprechend bietet Veritas mit diesem Fonds Anlegern die Gelegenheit, langfristig an den Vorzügen dieser Anlageklasse zu partizipieren. Dabei geht dieser Asset Manager einen besonderen Weg: Im Fokus stehen Infrastrukturbetreiber, die mit ihren Projekten langfristig eine stabile Ertragserwartung haben. Das erhöht die Attraktivität, da ein solcher Baustein Portfolien mit langem Anlagehorizont sinnvoll diversifiziert. Die Titelauswahl beruht auf dem Veritas Quality-Value-Model, welches nur solche Börsen notierten Unternehmen zulässt, die eine hohe wirtschaftliche Qualität aufweisen. Ein Vorteil bei Infrastrukturinvestments ist die typischerweise geringe Korrelation mit konjunkturellen Entwicklungen, um auch in unruhigen Zeiten an der Börse eine relativ stabile Performance zu zeigen.

Die Wertentwicklung des Ve-RI Listed Infrastructure der letzten acht Jahre zeigt die folgende Grafik:

Ve-RI Listed Infrastructure

Der Ve-RI Listed Infrastructure ist ein fokussierter Aktienfonds und investiert in Infrastrukturaktien aus den Sektoren Energie, Transport, Wasser und Kommunikation. Der Fonds konzentriert sich dabei auf Aktien von Unternehmen der Klassifizierung „Kern-Infrastruktur“. Darunter versteht man die Bereitstellung und den Betrieb von Infrastrukturnetzwerken. Der Fonds investiert nicht in Unternehmen mit Schwerpunkt Energieproduktion („Utilities“) oder Unternehmen der Kategorie „Infrastruktur-Services“, die überwiegend Zulieferer sind oder Dienstleistungen anbieten, und auch nicht in „Soziale-Infrastruktur“, wie beispielsweise Krankenhäuser. Die Basis des systematisch prognosefreien Investmentprozesses ist das von Veritas entwickelte Quality-Value-Modell. Es selektiert unterbewertete Qualitätsaktien durch eine standardisierte Bewertung.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Leseempfehlungen

Lesen Sie doch auch diese Artikel rund um das Thema Finanzen, wofür sich auch andere Leser interessierten:

Dividendenfonds – Ein attraktives Investment im Niedrigzinsumfeld
Bei guten Vorsätzen auch an die Finanzen denken
Sicher ist sicher. Wirklich?

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Anlagekommentar Januar 2017 – Neue Richtung in US-Wirtschaftspolitik nach Machtwechsel im weißen Haus

Anlagetipp

Niedrigere Steuern und höhere Ausgaben in die Verteidigung und die US-amerikanische Infrastruktur sind die Richtung, in die Donald Trump die USA führen möchte. Dies sind die aktuellen Erkenntnisse zum Jahresbeginn, womit die Prognosen für die Wirtschaft in diesem Jahr mit einigen Unsicherheiten aufwarten. Die USA verfügen über nur wenig ungenutzte Kapazitäten und wenn die staatlichen Maßnahmen ein Wachstum von mehr als 0,5% beinhalten sollten, steigt auch die Inflation. Weiter ist von einem Budget-Defizit und der Zunahme der Staatsverschuldung die Rede, wobei es zu höheren Zinserhöhungen durch die FED kommen kann.

Auswirkungen des Richtungswechsels auf Europa
Der Einkaufsmanager-Indizes stieg zum Jahresende auf den höchsten Wert seit 2010 und spricht für eine verbesserte Konjunktur. Auch die Wachstumsängste Großbritanniens nach dem Brexit haben sich in den vergangenen Monaten verringert und es scheint zu erwarten, dass die wirtschaftliche Expansion der Eurozone wächst und ein konstanter Rückgang der Arbeitslosenquote folgt. Ein Wachstumsschub in den USA würde den Dollar stabilisieren und sich auf Exporteure aus Europa positiv auswirken. Eine Bremsung der wachsenden Wirtschaft innerhalb der Eurozone ist dennoch vorhanden, da Frankreichs und Italiens schwache Volkswirtschaften Einfluss nehmen. Zusätzlich steht uns die Wahl bevor, welche auch nicht spurlos am Finanzmarkt und der wirtschaftlichen Situation vorbeigeht.

DAX Entwicklung

 

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Anleihen werden untergewichtet und der Fokus einer strategischen Investition liegt ganz deutlich auf Aktien. Aktien zeigen sich auch in 2017 als Performance-Booster, wobei ein starker Anstieg der Börsen aktuell nicht erkennbar ist. Bisher ist kein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und eine Veränderung der Risikowahrnehmung daher im Auge zu behalten. Zu den Risiken gehören die US-Wirtschafts- und Handelspolitik, aber auch die Beziehungen zu und die Wahlen in China. Rückschläge müssen hingenommen und der Markt genau beobachtet werden, da sich ein Zukauf vor allem nach einem Rückschlag lohnen wird.

Der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt auf Europa und den USA, aber auch die Schwellenländermärkte bleiben als Beimischung interessant. Hierbei gilt Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region, wo ein langfristiges positives Ertrags-Risikoverhältnis erwartet werden kann. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, sind die Unternehmensanleihen weiterhin eine bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

 

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Tech-Unternehmen als Wachstumsmotor

Anlegerinformation

Die Top Ten der wertvollsten Unternehmen der Welt verdeutlichen ein klares Bild: Tech-Unternehmen überholen im Wert die lange Zeit unanfechtbar geltenden Mineralölkonzerne. Während der Öl-Gigant Exxon Mobile 2010 noch auf Platz 2 der wertvollsten Unternehmen der Welt war, wurde die Firma jetzt von Tech- Unternehmen wie Google, Amazon und Apple aus der Spitze gedrängt. Obwohl Exxon immer noch zu den Top Fünf der Welt gehört, scheint alles klar: Altbekannte Öl-Konzerne werden im Zuge der technischen Neuerungen von modernen Tech Unternehmen verdrängt.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Das moderate weltweite Wirtschaftswachstum und die effizientere Nutzung von Rohstoffen führen tendenziell zu einer sinkenden Nachfrage nach dem schwarzen Gold. Dennoch folgen einige Öl-Unternehmen nicht dem Wandel der Zeit und fördern weiterhin mit teuren Methoden, was zusätzlich Kunden in erneuerbare Energien treibt und die Nachfrage nach Öl weiter schmälert.

Birgt die Digitalisierung Ihrer Meinung nach eher Risiken oder Chancen für den deutschen Mittelstand?

Tech-Unternehmen gehören mittlerweile zu den wertvollsten Unternehmen der Welt
Durch den digitalen Fortschritt sind Tech-Unternehmen hingegen einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, was deren Effizienz sowie die Förderung von Innovationen essentiell macht und die Tech-Unternehmen im Vergleich zu starren Mineralölkonzernen flexibel wirken lässt. Beim raschen Aufstieg der digitalen Riesen stellt sich jedoch die Frage, ob das Wachstum als nachhaltig bezeichnet werden kann und auf Dauer anhält. Bei der Betrachtung anderer traditioneller Branchen lässt sich erkennen, dass auch diese nach digitalen Aufstiegsmöglichkeiten greifen. Wie beispielsweise Tesla in der Automobilindustrie, erkennen auch andere Unternehmen, das ein Wandel eingesetzt hat und nutzen moderne Technologien, um sich im wahrscheinlich noch verschärfenden Wettbewerb weiter behaupten zu können.

Die Digitalisierung bietet weiterhin Wachstumschancen
Der harte Wettbewerb fördert zum einen die Innovationen sowie Qualität der angebotenen Produkte, welche unser Leben bereichern und vereinfachen können. Zum anderen können Anleger in dem umkämpften Tech-Markt weiterhin hohe Renditen erzielen und ein aktiver Förderer des Fortschritts werden. Die Digitalisierung bietet auch in den nächsten Jahren enorme Wachstumschancen. Damit man als Anleger nicht auf Einzelwerte setzen muss, kann mit interessanten Fondslösungen aus dem Bereich breit differenziert werden.

  1. DNB Technology (WKN: A0MWAN) – Aktienfonds mit Fokus auf Technologieunternehmen
  2. QE Social Media & Technology Fonds (WKN A1154T) – offensiver Mischfonds mit Schwerpunkt Social Media, Technology und Robotic
  3. Pictet Robotics (WKN: A141RC) – Aktienfonds der primär in Firmen aus der Branche Robotics investiert

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