China ist auf dem Weg zur größten Volkswirtschaft

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Wohin steuert die chinesische Wirtschaft? Der Handelsstreit mit den USA hat zwar für Nervosität an den Märkten gesorgt. Dennoch ist eine Einigung nicht nur wünschenswert sondern auch absehbar. Und: Grundsätzlich ist und bleibt das Reich der Mitte ein Zugpferd der globalen Wirtschaft – mit zunehmender Tendenz. Denn China ist auf dem Weg, die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden. Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen sowie der Handelskonflikt mit den USA haben die Märkte zwar verunsichert. Dennoch bleibt das Land der Mitte weiterhin deutlich auf Expansionskurs. Das sollten Anleger zukünftig berücksichtigen.

Donald Trumps Handelsstreit bremst nur das chinesische Wachstum
Die USA haben auf chinesische Waren massive Zölle verhängt, um Peking zu Zugeständnissen zu bewegen. Das sorgte zwar für große Spannungen an den Märkten. Jedoch ist hier eine Annäherung absehbar. So rechnen führende US-Medien bereits jetzt mit einer zeitnahen Einigung. Für Anleger sind das positive Nachrichten, zumal China schon seit Jahren wirtschaftlich expandiert. So sagen führende Forschungsinstitute voraus, dass das Land auf dem Weg ist, die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden. ln absehbarer Zeit wird China für 30 Prozent des weltweiten BIPs verantwortlich sein.

die zehn größten Städte in China

China setzt auf zukunftsweisende Technologien
Und das Land strebt nach mehr. Die neue Seidenstraße soll durch rund 70 Länder führen und massive Infrastruktur- und Handelsprojekte nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund erscheint der aktuelle Handelskonflikt mit den USA nur als kleines, zeitlich begrenztes Störfeuer. Wenn alles nach Plan der chinesischen Führung verläuft, kontrolliert China in einigen Jahrzehnten bis zu 70 Prozent der Weltwirtschaft. Bereits jetzt kann China große Erfolge vorweisen. Ineffektive Industrien sind auf dem Rückzug, wohingegen zukunftsweisende Bereiche, wie Kl oder E-Mobility, ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Der chinesischen Gesellschaft haben die vergangenen zwanzig Jahre einen deutlichen Wohlstandsschub beschert. So haben heute bereits 50 Prozent der Bevölkerung ein jährliches Haushaltseinkommen zwischen 16.000 und 34.000 US-Dollar und die Tendenz ist weiter steigend.

Deshalb kann man sagen, dass nach den Korrekturen des vergangenen Jahres viele Experten einen sehr günstigen Zeitpunkt sehen, um in den chinesischen Kapitalmarkt zu investieren. Die Aussichten auf eine baldige Beilegung des Konfliktes mit den USA sind gut und die chinesische Wirtschaft ist nach wie vor ein globales Zugpferd. Anlegern bietet sich hier eine gute Möglichkeit, ihr Portfolio mit den Renditechancen des chinesischen Marktes aufzuwerten.

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Geldanlagen im 1. Quartal 2019 – Die Korrektur von der Korrektur und ein guter Start ins Jahr 2019

Kursschwankungen

Die Anlagemärkte sind erfolgreich in das Jahr 2019 gestartet. Aber nicht nur die positive Entwicklung sorgt bei den Anlegern für gute Stimmung. Nachdem das Jahr 2018 mit einem deutlichen Minus abgeschlossen wurde, zeigt die jüngste Erholung, dass die Ängste vor einer nachhaltigen Abwärtsphase unbegründet waren.

Märkte entwickeln sich deutlich positiv
Nachdem die Anlagemärkte im Jahr 2018 teilweise deutlich negative Ergebnisse gezeigt haben, verzeichneten sie im ersten Quartal des Jahres 2019 das Gegenteil: Nahezu alle Indizes konnten mit einem deutlichen Plus überzeugen. Der DAX Index legte wie selten in den Jahren zuvor auf Quartalsebene um rund 8 Prozent zu. Und auch der amerikanische Leitkurs S&P 500 Index war mit 12,3 Prozent sogar noch deutlicher im Plus. Eine Korrektur der Korrektur – so könnte der jüngste Aufschwung bezeichnet werden. Nicht wenige Stimmen warnten 2018 davor, dass nun eine Abwärtsphase bevorstehe. Die Anlagemärkte haben aber gezeigt, dass dem nicht so ist. Tatsächlich gibt es auch keinen echten Grund für ein Negativszenario. Die Bewertungen sind nach wie vor auf einem gesunden Niveau. Und politische Risiken werden vom Markt nicht mehr so stark wahrgenommen, wie noch im vergangenen Jahr.

Ausgewählte Märkte im Überblick

Deutsche Unternehmen sehen hierbei wieder optimistisch in die Zukunft
Laut dem Ifo-Institut hat sich die Stimmung bei den deutschen Unternehmen wieder gebessert. Der gleichnamige Index stieg im März auf 99,6 Zähler und beendete damit eine sechsmonatige Talfahrt. Zwar wollen die Experten hier noch nicht von einer stabilen Trendwende sprechen. Jedoch stellen sie auch klar, dass sie hier ein sehr gutes Vorzeichen sehen.

In den USA bleiben die Zinsen niedrig
Die amerikanische Federal Reserve System (Fed) hat deutlich gemacht, dass sie zunächst nicht an weiteren Zinsschritten fest hält. Im Jahr 2019 soll es keine Zinserhöhung geben und 2020 gegebenenfalls nur einen Zinsschritt. Gründe dafür gibt es mehrere. So verweist die Federal Reserve System (Fed) auf die Eintrübung der US-Konjunktur. Andererseits hebt sie aber hervor, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor stabil sei. Fed Chef Jerome Powells Ansicht ist sehr diplomatisch: Angesichts der Entwicklung der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte sei eine „geduldige“ Geldpolitik angemessen. An den Aktienmärkten hat diese Ankündigung keine gravierenden Kursbewegungen ausgelöst. Sorgten Powells Aussagen zunächst für ein leichtes Stirnrunzeln bei den Börsianern, überwog am Ende doch die positive Stimmung. Was in puncto Zinsen zu erwarten ist zeigt ein Blick auf die globale Ebene. Weltweit haben in den vergangenen Monaten mehr Zentralbanken ihre Zinsen gesenkt als angehoben. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die japanische Notenbank zur Bank of Japan (BoJ) halten ebenfalls von Zinserhöhungen Abstand. Führende Wirtschaftsinstitute sehen hier erst ab 2020 oder sogar, teilweise deutlich, später einen möglichen ersten Zinsschritt.

Politische Risiken
Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China haben auch im ersten Quartal 2019 für politische Unsicherheit an den Börsen gesorgt. Jedoch hat sich die Nervosität in den Analgemärkten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gelegt. Beim Handelsstreit ist zwar nicht davon auszugehen, dass Trump einen Rückzieher macht. Doch scheint eine Einigung mittlerweile mehr als nur möglich zu sein. Lediglich das Thema Brexit ist nach wie vor ungewiss. Hier wünschen sich viele Teilnehmer mehr Klarheit.

Schwellenländer interessant
Bei den Schwellenländern ist ebenfalls eine positive Entwicklung zu sehen. Gerade im asiatischen Bereich ist Optimismus angebracht. In China und Indien entwickelt sich die Binnennachfrage zunehmend positiv. Und auf der Bewertungsseite ist auch hier derzeit ein interessantes Niveau vorhanden. Interessant erscheinen auch wieder Schwellenländeranleihen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bieten sie wieder interessante Renditen. Angesichts abnehmender Spreads bei europäischen Unternehmensanleihen stellen sie wieder eine interessante Alternative dar.

Erdölpreis Entwicklung

Erdöl deutlich im Plus
Das Erdöl ist im ersten Quartal mit 25 Prozent deutlich gestiegen und liegt derzeit bei 67,1 USD (Sorte Brent). Ein Grund liegt in der Drosselung der Förderquoten seitens der OPEC. Ein weiterer Grund ist in Venezuela zu suchen. Seitdem das Land seinen sozialistischen Weg eingeschlagen hat, sind die Förderquoten stetig gesunken. Aktuell wird nur noch ein Bruchteil der eigentlich möglichen Menge gefördert.

Fazit
Angesichts der niedrigen Zinsen stehen Anleger weiterhin vor der Herausforderung, eine gut strukturierte Anlagestrategie festzulegen. Aus derzeitiger Sicht führt aktuell auch kaum ein Weg an Aktien vorbei. Die Aktienmärkte profitieren vom strukturellen Niedrigzinsumfeld, historisch niedrigen Inflationsraten und der gegebenen monetären Ausrichtung der Zentralbanken. Auch die Annahme, dass die Abwärtsphase in 2018 nicht nachhaltig sein dürfte wurde bestätigt. Und auch beim Handelskonflikt zwischen den USA und China kann man nicht von einer dramatische Eskalation ausgehen. Das sollte die Aktienmärkte weiter beruhigen.

Quartalsbericht Q1 2019

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Anlagekommentar März 2019 – Optimistische Töne im Handelsstreit sorgen für Entspannung an den Aktienmärkten

Anlagetipp

Erste Signale über ein vorzeitiges Ende der Bilanzreduktion der US-Notenbank, optimistische Töne im Handelsstreit zwischen den USA und China und die erwartete Neuauflage der langfristigen Bankenfinanzierung durch die EZB sorgen für eine größere Risikoneigung der Investoren und ließen die überwiegend schwächeren Fundamentaldaten in den Hintergrund rücken. Steigende Kurse an den Aktienmärkten und für Unternehmensanleihen waren die Folge. Während sich die Konsumgüterindustrie weiterhin recht gut entwickelt, neigt die Investitionsgüterindustrie zur Schwäche.

Entwicklung der Anlagemärkte
Die starke Marktentwicklung stützte sich vor allem auf eine verbesserte Stimmung der Investoren. Schwächere Fundamentaldaten, weitere Gewinnwarnungen und negative Quartalsberichte belasteten nur kurzfristig und auch die deutlich reduzierten Gewinnerwartungen für dieses Jahr wurden ausgeblendet. Bei den US-Konjunkturdaten war die Entwicklung gemischt: Die US-Wirtschaft hatte zwar zuletzt mit 2,6 Prozent einen robusten Zuwachs, der Arbeitsmarkt blieb weiter stark und die Stimmung der Unternehmen und Konsumenten erholte sich deutlich. Auf der anderen Seite sorgte der heftige Einbruch der Einzelhandelsumsätze, schwache Verkaufszahlen vom Häusermarkt, die kräftige Ausweitung des Haushaltsdefizits und die nachlassende Stimmung im Dienstleistungssektor für einen Kontrapunkt. So stieg der amerikanische S&P 500 Index um 3,0 Prozent und der technologielastige NASDAQ Composite Index um 3,4 Prozent.

DAX Entwicklung

Dagegen schrammte die deutsche Wirtschaft um Haaresbreite an einer Rezession vorbei und die Industrieproduktion und der Auftragseingang lagen deutlich unter den Daten vom Vorjahr. Die Eurozone bot ähnlich beunruhigende Daten. Dennoch entwickelten sich die europäischen Märkte gut. Der marktbreite STOXX Europe 600 Index verzeichnete ein Plus von 3,9 Prozent und der DAX Index kletterte um 3,1 Prozent. Lediglich der britische FTSE MIB Index bekam mit einem nur leichten Zuwachs von 1,5 Prozent das Brexit-Chaos und die erwartete Wirtschaftsschwäche, die nun auch sehr deutlich von der britischen Zentralbank Bank of England (BoE) hervorgehoben wurde, zu spüren. Auch aus China wurden schwächere Konjunkturdaten gemeldet. Der anhaltende Rückgang der Konsumenten- und Produzentenpreise und Sorgen vor deflationären Tendenzen waren Themenschwerpunkte. Dennoch legte der chinesische Aktienmarkt rasant zu, was beim SSE Composite Index für einen Zuwachs von 13,8 Prozent sorgte. Der Grund dafür lag an den Geld- und fiskalpolitischen Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung.

Für risikoreichere Anleihen engten sich die Kreditaufschläge erneut kräftig ein und sorgten für Kursgewinne. Der IBOXX-Index für US-Hochzinsanleihen stieg um 1,6 Prozent und erreichte damit einen Rekordstand, wogegen Staatsanleihen mit bester Qualität leichte Verluste verzeichneten. Bei der zehn-jährigen deutschen Bundesanleihe stieg die Rendite um drei Basispunkte auf 0,18 Prozent und die zehnjährigen US-Staatspapiere rentierten neun Basispunkte höher. Die Entscheidung der Rating-Agentur Fitch, die Bonität von Italien weiterhin als Investmentgrade einzustufen, und die fünffache Überzeichnung der neu platzierten dreißigjährigen Anleihe sorgte für Erleichterung und eine Verringerung des Kreditaufschlags.

Noch stützen die Konsumenten das Wirtschaftswachstum
Nach einer soliden Wachstumsphase im Jahr 2017 und in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2018, hat sich die Dynamik im Industriesektor weltweit sichtbar abgeschwächt. Während sich die Konsumgüterindustrie weiterhin recht gut entwickelt, da das Konsumentenvertrauen, sowohl in den USA als auch in Europa, weiterhin hoch ist, neigt die Investitionsgüterindustrie zu einer Schwächephase. Dies kann zumindest teilweise auf die anhaltenden Unsicherheiten über die künftige Höhe von U.S. Importzöllen zurückgeführt werden. Dadurch sind viele Unternehmen gezwungen, wichtige Investitionsentscheidungen aufzuschieben. Aufgrund des derzeitigen positiven Trends beim privaten Konsum, kann eine Fortsetzung des Wirtschaftswachstums erwartet werden, allerdings wird es in diesem Jahr deutlich unter dem der letzten beiden Jahre liegen. Gestützt wird der Aufschwung durch weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt, was sowohl für Europa als auch die USA gilt. Für eine weitere anhaltende Erholung des Wachstums speziell in Europa, muss sich allerdings die wirtschaftliche Dynamik verbessern. Dies würde einen Anstieg des Einkaufsmanagerindex (EMI) voraussetzen, was durch die aktuellen Daten allerdings noch nicht absehbar ist.

Deutschland - Einkaufsmanagerindex (EMI)

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Für Aktienanlagen spricht weiterhin ein fortgesetztes Wachstum der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne, insofern sich die Inflation nicht wesentlich erhöht und die wirtschaftliche Dynamik nicht deutlich nachlässt. Im Jahr 2018 war allerdings die wirtschaftliche Dynamik in Europa eindeutig nicht gegeben, da die Einkaufsmanagerindizes deutlich stärker gefallen sind, als dies zu Beginn des Jahres zu erwarten war. Die Aktienmärkte waren Anfang des Jahres 2019 günstig bewertet und sind, nach der Erholung im Januar und der anhaltenden leichten konjunkturellen Verlangsamung angemessen bewertet.

Aus den aktuellen Daten für die Eurozone kann allerdings derzeit nur auf eine anhaltende Konjunkturschwäche und damit noch keinen Wende zum Besseren hingedeutet werden. Dagegen können die U.S. Daten die Erwartungen erfüllen und es kann insgesamt von einer fortgesetzten Expansion ausgegangen werden. Es bleibt festzuhalten, dass die Szenario-Unsicherheiten vergleichsweise hoch sind. Als Risikofaktor bleiben die anhaltenden Handelsgespräche zwischen den USA und China, obwohl die diesbezügliche Nachrichtenlage derzeit insgesamt ermutigend ist. Ein Ende des Handelskonflikts wäre klar positiv, selbst wenn ein positives Ergebnis bereits weitgehend eingepreist ist. Umgekehrt wäre ein Scheitern der Gespräche und weitere Zollerhöhungen durch die USA negativ. Auch das anhaltende Bexit-Theater des britischen Parlaments, entwickelt sich immer mehr zu einem Risikofaktor.

Weiterhin sorgen die Dividendenwerte für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Als interessantes Langfristthema zur Depotbeimischung kann der Fokus auf eine „Alternde Gesellschaft“ gelegt werden und über unterschiedliche Anlagemöglichkeiten abgebildet werden. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. In diesem Umfeld sollten Unternehmensanleihen aus dem gesamten Euroraum den Vorzug bekommen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Steuerinformationen für Privatanleger

Anleger haben auch häufig steuerliche Fragen rund um die gewählten Investmentfonds. Durch die Investmentsteuerreform hat sich die Besteuerungssystematik bei Investmentfonds mit Wirkung zum 1. Januar 2018 grundlegend geändert. Wesentlich ist hierbei die Abkehr vom bisher geltenden Transparenzprinzip mit dem Ziel, die Besteuerung für Fondsanleger einfacher und nachvollziehbarer zu gestalten. Dies soll durch ein sogenanntes pauschales Besteuerungssystem bei Investmentfonds erreicht werden. Deshalb sollte sich jeder Anleger auch mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema „Investmentfonds und Steuern 2019″ für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Funktionsweise von Investmentfonds

Dort finden Sie interessante Informationen zu:

  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Abgeltungssteuer auf Fondserträge
  • Übergangsvorschriften 2017/2018
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2018
  • So füllen Sie die Anlage KAP und KAP-INV für die Einkommensteuererklärung 2018 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC

Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen

Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

Die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen hängt von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Für Einzelfragen, insbesondere unter Berücksichtigung seiner individuellen steuerlichen Situation, sollte man sich an seinen persönlichen Steuerberater wenden. Bei einer Anlageentscheidung ist auch die persönliche außersteuerliche Situation des Anlegers zu berücksichtigen.

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Anlagekommentar Februar 2019 – V-förmige Erholung der Aktienmärkte setzt sich fort

Anlagetipp

Die Aktienmärkte erholten sich schneller als erwartet und erreichten mit einem V-förmigen Kursverlauf bereits Mitte Januar wieder das Niveau vom November 2018. Nachdem der Arbeitsmarktbericht der USA für Dezember 2018 Stärke zeigen konnte und sich nicht mit den teilweise sehr pessimistischen Wirtschaftsszenarien am Markt vereinbaren ließ, zeichnete sich eine Entspannung an den Märkten ab. Unterstützt wurde dies durch vorsichtige und sanftere Töne der US- und europäischen Notenbank, sowie einem wachsenden Optimismus für eine Lösung der Handelsgespräche zwischen China und den USA. Selbst der anhaltende US-Regierungsstillstand und die Wachstumssorgen nach schwachen chinesischen Fundamentaldaten bremsten den Anstieg nur geringfügig.

Entwicklung der Anlagemärkte
Obwohl die US-Fundamentaldaten gemischt aus fielen, so führten doch US-Werte die Aufwärtsbewegung an. Der S&P 500 Index stieg 7,9 Prozent und verzeichnete damit die stärkste monatliche Erholung seit Oktober 2015. US-Technologietitel im NASDAQ Composite Index legten sogar um 9,7 Prozent zu. Unterstützend wirkte, dass das Gros der amerikanischen Unternehmen, bei der Vorlage der Quartalsergebnisse, sowohl die Zahlen als auch die Ausblicke weniger schwach ausfielen als befürchtet. Mit Begeisterung nahmen die Investoren wahr, dass Fed-Präsident Jerome Powell seine bisher geäußerte restriktivere Haltung relativierte und im Kommentar zur Notenbanksitzung im Januar 2019 wegen zunehmender globaler Wachstumsbedenken trotz starker heimischer Wirtschaft keine Referenz mehr auf „weitere graduelle Zinserhöhungen“ genommen wurde.

DAX Entwicklung

Die europäischen Aktienmärkte konnten bei nur gemischt ausfallenden Unternehmensergebnissen und Sorgen über eine Rezession in einigen EU-Ländern nicht mit dem US-Marktwachstum mithalten. Vor allem zyklische, exportorientierte Firmen spürten die Auswirkungen von Handelskonflikt und die Wachstumsverlangsamung. So setzte sich in der Eurozone der Abwärtstrend bei den Makrodaten fort und nötigte den Weltwirtschaftsfonds seine globale Wachstumsprognose zu reduzieren. Auch EZB-Präsident Mario Draghi geäußerte seine Besorgnis über die zunehmenden Wachstumsrisiken in der Eurozone, so dass die Marktteilnehmer für einen kleinen Zinsschritt im Herbst 2019 nur noch von einer Wahrscheinlichkeit von rund 20 Prozent ausgehen. Dennoch stieg der marktbreite STOXX Europe 600 Index um 6,2 Prozent, der DAX beendete den Monat mit einem Plus von 5,8 Prozent.

Der ruhigere US-Zinsausblick und der leicht schwächere Dollar halfen auch den Schwellenländerbörsen zu Kursanstiegen. Der chinesische SSE Composite Index konnte sich allerdings mit einem Anstieg um 3,6 Prozent nur am unteren Ende der großen Aktienmärkte einordnen. Denn die Stimmungsdaten aus China waren schwach. Die Exporte und Importe brachen unerwartet stark ein. Allerdings gab die chinesische Regierung probt eine Antwort: Durch die Zentralbank wurde der Reservehaltungssatz für die Kreditvergabe erneut um 1 Prozent reduziert und es wurde ein Vorschlag für ein 370 Mrd. US-Dollar schweres Paket aus Steuererleichterungen und zusätzlichen öffentlichen Ausgaben in Angriff genommen. Trotz risikofreudiger Aktieninvestoren, sanken die Renditen bei sicheren Staatsanleihen. Während die zehnjährigen US-Staatspapiere nur um 0,05 Prozent sanken, drückte die schlechte makroökonomische Situation in der Eurozone die Rendite der deutschen Staatsanleihen um fast 0,1 Prozent auf nur noch 0,15 Prozent herunter. Auch die Unternehmensanleihen in der Eurozone entwickelten sich im Rahmen der Staatspapiere.

Gesundheitswerte haben eine attraktive Zukunft
Getrieben von ungesundem Lebensstil und dessen Folgen nehmen die sogenannten Wohlstandskrankheiten weiter stark zu. Zu diesen chronischen, nicht übertragbaren Erkrankungen, zählt zum Beispiel starkes Übergewicht/Adipositias. Zum Vergleich: In den USA waren in den 1980er-Jahren unter 18 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig – inzwischen sollen aber bereits knapp 40 Prozent an Adipositas leiden. Auch das sogenannte metabolische Syndrom – eine Herzerkrankung mit den Risiko-Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Arteriosklerose – nimmt deutlich zu, mit entsprechenden Folgekosten bei Behandlungen. Diese Erkrankungen nehmen weltweit zu. In den Schwellenländern ist die Verbreitung zwar absolut noch geringer als in den Industrieländern, der prozentuale Anstieg dort ist aber in den Entwicklungsländern drastischer.

Denn solche so genannten Wohlstandskrankheiten waren vor zwei bis drei Jahrzehnten dort oft noch völlig unbekannt und undiagnostiziert. Die weltweit steigende Lebenserwartung ist nicht nur Folge einer immer besseren und aufwendigeren medizinischen Versorgung, sondern auch Auslöser von durch das Lebensalter bedingten Erkrankungen wie Demenz – mit entsprechend steigenden Gesundheitskosten. Gleichzeitig werden auch in Zukunft die Innovationen vorangetrieben. 2018 ist beispielsweise bislang das Jahr mit der höchsten Anzahl an neu zugelassenen Pharmaprodukten in den USA. Abseits von der Immun-Onkologie ist die Gentherapie ein weiterer interessanter Bereich. Es gibt bereits in den USA und der EU zugelassene Gentherapien, die teils erhebliche und erstaunliche Behandlungsoptionen ermöglichen.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Für Aktienanlagen spricht ein fortgesetztes Wachstum der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne, insofern sich die Inflation nicht wesentlich erhöht und die wirtschaftliche Dynamik nicht deutlich nachlässt. Im Jahr 2018 war allerdings die wirtschaftliche Dynamik in Europa eindeutig nicht gegeben, da die Einkaufsmanagerindizes deutlich stärker gefallen sind, als dies zu Beginn des Jahres zu erwarten war. Die Aktienmärkte waren Anfang des Jahres 2019 günstig bewertet und sind, nach der Erholung im Januar und der anhaltenden leichten konjunkturellen Verlangsamung angemessen bewertet.

Aus den aktuellen Daten für die Eurozone kann allerdings derzeit nur auf eine anhaltende Konjunkturschwäche und damit noch keinen Wende zum Besseren hingedeutet werden. Dagegen können die U.S. Daten die Erwartungen erfüllen und es kann insgesamt von einer fortgesetzten Expansion ausgegangen werden. Es bleibt festzuhalten, dass die Szenario-Unsicherheiten vergleichsweise hoch sind. Eine eventuelle deutliche Verschlechterung des U.S. Wachstums dürfte allerdings mit einer gelockerten Geldpolitik einhergehen, was die Börsen stützen würde. Zinssenkungen in Kontinentaleuropa sind kaum möglich, da die Leitzinsen in der Nähe dessen liegen, was als realistische Untergrenze angesehen werden sollte.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Als interessantes Langfristthema zur Depotbeimischung kann der Fokus auf eine „Alternde Gesellschaft“ gelegt werden und über unterschiedliche Anlagemöglichkeiten abgebildet werden. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen. In diesem Umfeld sollten Unternehmensanleihen aus dem gesamten Euroraum den Vorzug bekommen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
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Familiengeführte Unternehmen bieten klare Vorteile bei einer Investition

Familienunternehmen

Schlankes Management, kein Berichtsdruck und herausragende Führungsstile – das sind Eigenschaften, die familien- bzw. eigentümergeführten Unternehmen nachgesagt werden. Anleger können davon profitieren: Studien belegen, dass solche Unternehmen langfristig eine höhere Rendite erzielen und gleichzeitig in Krisenzeiten flexibler agieren können.

Rendite, Stabilität und Flexibilität
Familiengeführte Unternehmen können aufgrund ihrer langfristig ausgerichteten Strategie einen interessanten Renditebeitrag leisten. Insbesondere in Krisenjahren überzeugen sie durch höhere Stabilität. Die Fondsindustrie entwickelt ständig neue Ideen und Produkte, die allesamt ein Problem haben: Sie basieren auf Ländern, Branchen oder Unternehmensgrößen. Weniger Beachtung findet dagegen die Eigentümerstruktur. Dabei ist diese häufig der entscheidende Faktor für Erfolg und Stabilität.
Welche Bedeutung diese Unternehmen für die Volkswirtschaft haben, zeigen Statistiken: Rund 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind familien- bzw. eigentümergeführt. Und über 50 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in solchen Unternehmen. Doch welche Vorteile bringen solche Unternehmen aus Anlegersicht?

Dazu hilft ein Blick auf die Zahlen. Nach Erhebungen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) haben diese Unternehmen seit 2003 ihre Gewinne um 128 Prozent gesteigert, wohingegen diese Quote für DAX-Unternehmen bei knapp 100 Prozent liegt. Die Investmentbank UBS hat in einer Studie gezeigt, dass von Familien kontrollierte Unternehmen in der Regel eine bessere Wertentwicklung aufweisen und auf der Risikoseite besser abschneiden.

Was sind die Gründe dafür?
Familiengeführten Unternehmen wird ein effizienteres Management nachgesagt mit kurzen Entscheidungswegen und einer vertrauensbasierten Unternehmenskultur. Ebenso ausschlaggebend ist der längere Zeithorizont in der Geschäftspolitik. Dadurch können langfristige Investitionen leichter vorangetrieben werden, ohne dem Druck einer vierteljährlichen Berichterstattung ausgesetzt zu sein. Hinzu kommt die im Durchschnitt deutlich höhere Eigenkapitalquote. Bei familiengeführten Unternehmen liegt diese immerhin bei rund 35 Prozent. Das versetzt die Unternehmen in die Lage, Krisensituationen abzufedern und idealerweise flexibler zu agieren. Familiengeführte Unternehmen laufen häufig im Schatten großer Unternehmen. Dabei bieten sie attraktive Chancen. Für Anleger kann sich eine Beimischung in ihrem Portfolio langfristig auszahlen. Fonds mit diesem Schwerpunkt sind eine interessante Möglichkeit, von diesem Segment zu profitieren.

Mehr Informationen zu diesem Thema findet man unter Stiftung Familienunternehmen.

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Geldanlagen im 4. Quartal 2018 – Ein turbulentes Börsenjahr geht zu Ende

Kursschwankungen

Das Börsenjahr 2018 war von starken Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt. Brexit, Donald Trump, Italien, die Zinsentwicklung in den USA – das sind nur einige Themen, welche im Jahr 2018 die Anlagemärkte maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung der Anlagemärkte im Jahr 2019 ist nicht zu erwarten.

Aktienmärkte im Minus
Die leitenden Indizes haben im vierten Quartal deutlich nachgegeben. So liegt der DAX Index aktuell bei rund minus 15 Prozent. Ein Blick auf die letzten Handelstage des Jahres zeigt, wie turbulent die Kursentwicklung phasenweise war. Der DAX Index verlor allein in der letzten Handelswoche des Jahres 2,2 Prozent. Auch der amerikanische S&P 500 Index hat mit etwa 14 Prozent in der gleichen Größenordnung verloren. Der japanische NIKKEI 225 Index verlor mit rund 16 Prozent ebenfalls deutlich.

Ausgewählte Märkte im Überblick

Politische Börsen
Für das deutliche Nachgeben der Märkte gibt es zwar unterschiedliche Gründe. So hat der Zinsentscheid der zur Federal Reserve System (Fed) negative Auswirkungen auf die Börsenkurse gehabt. Eines steht jedoch fest: Die Börsen haben sich von politischen Themen leiten lassen. So hat beispielsweise Donald Trumps Ankündigung, notfalls einen Handelskonflikt mit China loszutreten für starke Nervosität gesorgt. Hinzu kommt das Vorfeld: Die von Donald Trump initiierte Steuersenkung sowie seine „America First“ Politik haben den Börsen deutlichen Auftrieb gegeben. Diese Effekte scheinen nun aber langsam zu verpuffen. Doch die Kursrückgänge haben auch eine positive Seite: Die Bewertungen haben sich deutlich verbessert!

Weitere Krisenherde waren – wie schon im gesamten Jahr 2018 – die Themen Italien, Brexit und die Schwellenländer. Die Krise mit Italien hatte sich im Jahresverlauf zugespitzt. Aufgrund der sich abzeichnenden Einigung, beziehungsweise Gesprächsbereitschaft mit der EU, dürfte dieser Unsicherheitsfaktor in 2019 allerdings abnehmen. Und auch bei den Schwellenländern zeichnet sich eine Beruhigung ab. In Brasilien haben die Neuwahlen einen positiven Effekt auf die Märkte gehabt. In China steuert die Regierung mit Konjunkturprogrammen massiv zur Konjunkturentwicklung bei. Und: Sollte die amerikanische Zentralbank die Zinsanhebung verlangsamen, würde sich das negativ auf den US-Dollar-Wechselkurs auswirken – mit positiven Effekten für die Schwellenländer. Nachwirkungen kamen und kommen aus Großbritannien. Wie geht es mit dem Thema Brexit weiter? Auch wenn eine vernünftige Lösung nach wie vor die wahrscheinlichste ist, zeigt sich, wie verunsichert die Börsen auf solche politische Situationen reagieren können.

Deutschland: Export macht nervös
In Deutschland ist die Konjunktur stabil und nahezu alle Parameter zeigen positive Ausprägungen. Die Nervosität hat daher andere Gründe. Als Exportnation hängt das Land stark von der globalen Konjunktur ab. Die gegebenen Unsicherheiten – auch wenn sie größtenteils politischer Natur waren – haben auch hier zur gestiegenen Nervosität beigetragen.

USA: Fed erhöht Zinsen
Die US-Notenbanker haben den Leitzins von 2,25 auf 2,5 Prozent angehoben. Damit vollzogen sie den vierten Zinsschritt im Jahr 2018 und lösten sich aus dem Dilemma, dass eine Nichtanhebung als Einknicken vor Donald Trump angesehen werden könnte. Gleichzeitig gab Jerome Powell auch zu verstehen: Die Wirtschaft sei robust, eine Überhitzung müsse vermieden werden. Somit wird der eingeschlagene Zinspfad auch in 2019 beibehalten – wenn auch mit Aussicht auf Verlangsamung.

Palladium Entwicklung

Rohstoffe: Erfolgsgeschichte Palladium
Palladium hat im Jahr 2018 – und hier insbesondere im vierten Quartal – deutlich zugelegt. Insbesondere die gestiegene Industrienachfrage hat hier zu einer deutlichen Preiserhöhung geführt. Über das Jahr hinweg legte Palladium um rund 19 Prozent zu. Gold konnte im ersten Halbjahr seinem Ruf als Diversifikator nicht gerecht werden. Im vierten Quartal hingegen trotzte es der allgemeinen Marktentwicklung und legte knapp 8 Prozent zu.

Erdöl: Deutliche Preiskorrekturen
Der Preis für Erdöl ist im vierten Quartal deutlich gesunken. Mit einem minus von 34,2 Prozent gab die Sorte Brent im Preis deutlich nach. Die Gründe: Es herrscht große Skepsis am Markt, ob die OPEC und ihre verbündeten Förderstaaten tatsächlich die Förderquoten nachhaltig reduzieren werden. So haben beispielsweise Russland und Saudi Arabien unterschiedliche Vorstellungen darüber, was ein erstrebenswerter Preis ist. Während die Russen bereits bei 60 USD in der Komfortzone sind, streben die Saudis einen Preis von 80 USD an. Hinzu kommt, dass aus den USA das Angebot durch das Schieferöl deutlich gestiegen ist.

Fazit
Das Börsenjahr 2018 war in seiner Entwicklung durchaus turbulent. Dabei lagen die Gründe nicht in der tatsächlichen Wirtschaftsleistung oder in der Bewertung der Aktien. Vielmehr ist 2018 ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sensibel die Märkte auf Nachrichten reagieren können. Insbesondere in einem Umfeld, das durch mehrere hintereinander auftretende Unsicherheiten geprägt ist, können Nachrichten, die ansonsten keine Auswirkungen haben, zu deutlich steigender Nervosität führen. Genau diese politisch getriebenen Börsen sind es, die 2018 starke Volatilitäten gezeigt haben: Auf Nachrichten wird überreagiert, die im Grunde attraktiven Bewertungen werden ignoriert.

Was bedeutet das für den Anleger? Nach Ansicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute ist keine extreme Abkühlung in 2019 zu erwarten. Das dürfte den Kursdruck reduzieren und neue Chancen eröffnen. Wie selten zuvor zeigt sich die Richtigkeit der folgenden Grundsätze. Erstens: Märkte schwanken naturgemäß. Anleger tun gut daran, ihren langen, ruhigen Atem zu behalten. Das freilich setzt – zweitens – eine vernünftige Diversifikation voraus.

Quartalsbericht Q4 2018

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Anlagetipp

Der Ausverkauf wurde vor allem von den negativen Konjunkturdaten aus China und einer überraschend restriktiven Haltung der US-Notenbank angetrieben. Auch die weiter wachsenden Brexit-Sorgen, die anhaltenden Geld-Westen-Proteste in Frankreich, ein enttäuschender Fahrzeugabsatz in China sowie Europa und der Shutdown in den USA verstärkten zum Jahreswechsel den Abwärtsdruck. Die US-Zinsstrukturkurve flachte schließlich immer stärker ab, was in der Vergangenheit meist als ein guter Indikator für eine bevorstehende Rezession war. Der US-Finanzminister Steven Mnuchin komplettierte das Bild dann noch mit einem ungeschickten Versuch, die Kapitalmärkte zu beruhigen, indem er die Vorstände der größten US-Banken anrief und ihnen ausreichend Liquidität zusicherte.

Entwicklung der Anlagemärkte
Trotz erster Entspannungssignale dominierten Rezessionsängste und die Enttäuschung über wenig Greifbares im Handelskonflikt und sorgten für den schlechtesten Börsenmonat seit der Finanzkrise vor 10 Jahren. Der MSCI World Index verbuchte einen Kursverlust vom 8,5 Prozent, was es in einem Dezember zuletzt in den 1930er Jahren gegeben hat. Eine Vorreiterrolle bildete der amerikanische S&P 500 Index der 9,2 Prozent verlor und wurde nur vom japanischen NIKKEI 225 Index übertrumpft, der mit 10,5 Prozent noch mehr ab gab. Trotz massiver Kritik von Präsident Trump hob die US-Notenbank gleichzeitig den Leitzins um 0,25 Prozent an. Zentral-Bankchef Jerome Powell zeigte sich von den Kapitalmarktturbulenzen unbeeindruckt und kündigte an, dass der Abbau der Anleihebestände der Federal Reserve System (Fed) wie geplant weitergeführt werden. Die Kommentare der Anlegergemeinde reichten daraufhin von mangelndem Fingerspitzengefühl bis hin zum Vorwurf der krassen Fehlentscheidung. Allerdings sahen die US-Konjunkturdaten gar nicht so schlecht aus. Die Arbeitslosenquote blieb auf einem niedrigen Wert von 3,7 Prozent, der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte sich erholen und die Industrieproduktion legte erneut deutlich zu. Auch am amerikanischen Immobilienmarkt fielen die Frühindikatoren positiv aus und boten der Fed für ihre Entscheidung eine Rückendeckung.

DAX Entwicklung

Im Euroraum waren die Makrodaten weiter auf einen Abwärtstrend ausgerichtet. Dabei sank der Ifo-Index auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Auch der Rückgang der deutschen Industrieproduktion war mit 0,5 Prozent recht deutlich. Das sorgte beim DAX Index für einen Kursrückgang von -6,2 Prozent. Beim marktbreiten europäischen STOXX Europe 600 Index war mit -5,6 Prozent der Rückgang etwas geringer. Der chinesische Aktienmarkt mit dem SSE Composite Index konnte sich mit -3,6 Prozent etwas besser halten, obwohl die Fundamentaldaten die Wachstumssorgen deutlich machen. Das Wachstum der Industrieproduktion markierte beispielsweise ein Drei-Jahres-Tief. Der Anleihemarkt entwickelte sich unterschiedlich. Bei Staatstiteln und Anleihen mit gutem Rating konnten Kursgewinne verzeichnet werden, dagegen verloren High-Yield-Anleihen und schlechtere Unternehmensqualitäten deutlich. Die Währungs- und Rohstoffmärkte waren von einer Flucht in Sicherheit geprägt: Der Goldpreis legte um 5,1 Prozent zu, der japanische Yen und Schweizer Franken werteten auf.

Ausblick auf die Weltwirtschaft im Jahr 2019
Die weltwirtschaftliche Expansion wird sich 2019 weiter fortsetzen, wenn auch langsamer als in den Jahren 2017 und 2018. Die Ursache dafür ist, das sich das Wachstum in den USA, China und Europa abschwächen wird. Da die Weltwirtschaft einer Reihe von Herausforderungen gegenüber steht, die sich im Jahr 2018 aufgebaut haben, sind die Risiken nach unten gerichtet. Während die direkten Auswirkungen der US-Zollpolitik insgesamt nicht allzu stark ins Gewicht fallen sollten, könnten die indirekten Auswirkungen in Form einer schlechten Unternehmensstimmung und einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit dafür mehr ins Gewicht fallen.

Obwohl der Industriesektor meist weniger als ein Fünftel der Wirtschaftsleistung in entwickelten Volkswirtschaften aus macht, ist er aber bedeutend für die Aktienmarktentwicklung. Im Laufe des Jahres 2018 hat sich die globale Industriekonjunktur abgekühlt. Während einige Faktoren nur temporär belastet haben, ist eine nachhaltige Belebung der Industriekonjunktur nicht zu sehen. Auch mit weiter steigenden Fed-Zinsen wird sich der US Konjunkturzyklus seinem Ende weiter nähern. Ein Rezessionsrisiko ist derzeit nicht zu erkennen, was sich aber in der zweiten Jahreshälfte von 2019 ändern könnte.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass trotz der aktuellen Kursturbulenzen in der aktuellen Situation Aktien und Unternehmensanleihen meist besser als Staatsanleihen und Fest- oder Tagesgeldern abschneiden. Denn die Wirtschaft in den USA und in Europa wächst weiterhin, die Arbeitslosenquote sinkt weiter und die Inflationsrate steigt derzeit nicht mehr so kräftig an. In Bezug zu den anstehenden Zinserhöhungen in den USA hat die Federal Reserve System (Fed) für das Jahr 2019 bereits eine Anpassung an die derzeitige abgekühlte Wirtschaftslage angekündigt. Die derzeitige Aktienkorrektur kann deshalb immer noch als Resultat von Gewinnmitnahmen eingestuft werden.

Da das weltwirtschaftliche Szenario weitgehend intakt ist und die Gewinne vorerst ihren Höhepunkt noch nicht erreichen dürften, kann die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit angesehen werden. Dennoch kann es bei Aktienkorrekturen einige Zeit dauern, bis die Korrektur durch ein ausreichendes Kaufinteresse beendet ist. Deshalb ist derzeit eine neutrale Allokation weiterhin sinnvoll. Auch die Nutzung von monatlichen Sparplänen in Aktien und Unternehmensanleihen (Cost Average Effekt) kann bei mittel- und langfristigen Anlagestrategien dafür sorgen, dass die derzeitigen Kursschwankungen zur Renditeerhöhung genutzt werden können.

Die Marktstimmung wird in den kommenden Monaten weiter durch die Trends in den Schwellenländern und der U.S. Innen- und Handelspolitik geprägt werden. Das Risiko einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch bei weiteren Einschränkungen im Handel können als begrenzt angesehen werden, da China sowohl mittels einer gelockerten Geldpolitik als auch mit steigenden Staatsausgaben gegensteuern kann. Es bleibt jedoch weiterhin bei Unsicherheiten durch die innenpolitische Brexit-Debatte in Großbritannien und deren nicht vorhersagbaren Ausgang. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass die Risiken für die Weltwirtschaft zusehends nach unten gerichtet sind.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Infrastrukturinvestment

Die Mobilität wird sich in der Zukunft wandeln. Anleger sollten sich diesen Umstand zunutze machen und ihr Portfolio entsprechend bestücken. Spezialisierte Fonds bieten hier die Gelegenheit, von diesem Thema langfristig zu profitieren. Experten sind der Meinung, dass wir kurz vor einer Mobilitätsrevolution stehen. Mehr noch: Das Thema hat Potenzial, sich zu einem großen Megatrend zu entwickeln.

Elektromobilität und autonomes Fahren wird die Fortbewegung verändern
Die Art und Weise wie wir uns fortbewegen hat sich in der Vergangenheit stark gewandelt. Insbesondere die Motorisierung brachte uns einen gewaltigen Sprung nach vorne. Nun steht der nächste Schritt unmittelbar bevor: Es ist die Elektromobilität. Schon heute sind viele Fahrzeuge elektrisch angetrieben. Was aber in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird, ist das autonome Fahren. Nicht wenige Experten sehen hier ein gewaltiges Investmentpotenzial. Dabei geht es nicht nur um die Hersteller von Autos. Die gesamte Wertschöpfungskette umfasst einen sehr weitläufigen Bereich. So gehören beispielsweise Entwickler von Software zu denjenigen Unternehmen, die von diesem Segment profitieren werden. Es ist die Software, die immer mehr Funktionen im Auto steuert, wodurch die Hardware in den Hintergrund rückt .

Autonomes Fahren schafft Arbeitsplätze

Von künstlicher Intelligenz (KI) bis Batteriehersteller – es entwickeln sich neue Wertschöpfungsketten
Ein gewaltiges Investmentpotenzial bietet beispielsweise auch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Aber auch Batteriehersteller finden sich auf der Ebene der Wertschöpfungskette wieder und damit auch Lithiumhersteller. Für Anleger ergeben sich daraus mehr als interessante Möglichkeiten, von der sich verändernden Mobilität zu profitieren. So sind beispielsweise bereits Fonds auf dem Markt, die diesen Bereich abdecken und von eben diesen Unternehmen profitieren, die entlang der Wertschöpfungskette platziert sind. Denn die Mobilität wird sich in Zukunft wandeln. Anleger können sich diesen Umstand zunutze machen und ihr Portfolio entsprechend ausrichten. Spezialisierte Fonds bieten hier die Gelegenheit, von diesem Thema langfristig zu profitieren.

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Anlageideen

Im November 2018 entspannte sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China ein wenig und die US-Zwischenwahlen brachten ein Resultat, welches von den meisten Investoren präferiert und von den Wahlforschungsinstituten vorhergesagt wurde. Den Demokraten gelang es erstmals seit 2010 wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu gewinnen. Auf der anderen Seite konnten die Republikaner allerdings ihre Mehrheit im Senat ausbauen. Auch wenn US-Präsident Donald Trump Optimismus im Handelsstreit mit China versprühte, kündigte er an, dem abschwächenden Wirtschaftswachstum entgegentreten zu wollen. Er möchte die Einkommenssteuer und die Kaufsteuer auf Automobile senken. Dies dämpfte die Sorgen der Investoren vor einer ausgeprägten Wachstumsdelle im kommenden Jahr. Allerdings hielt die Beruhigung jedoch nicht lange an, denn die politische und wirtschaftliche Nachrichtenlage verschlechterte sich in der Folgezeit zusehends.

Entwicklung der Anlagemärkte
Die Konjunkturdaten fielen weltweit enttäuschend aus. Während man sich außerhalb Amerikas in den letzten Monaten schon an schwächere Daten gewöhnt hatte, mehrten sich nun in den USA die Anzeichen, dass der Handelskrieg seinen Tribut fordert. Und auch in Europa haben die Konjunkturdaten ihren Negativtrend fortgesetzt. Im Rest der Welt sah es nicht besser aus. Die schwache internationale Nachfrage sorgte für ein negatives Wirtschaftswachstum in Japan und Chinas Makrodaten gaben mit einem schwachem Einzelhandelswachstum, einbrechenden Autoverkäufen und einer rückläufigen Wirtschaftsstimmung kein gutes Bild ab.

DAX Entwicklung

Nachdem mehrere große US-Technologiewerte mit Umsatzenttäuschungen aufwarteten, kam es dazu, das der NASDAQ Composite Index zeitweise um 6 Prozent einbrach. Der S&P 500 Index dagegen konnte aufgrund der Erholung der der Aktienmärkte im laufe des Novembers sogar mit einem ansehnlichen Plus von 1,8 Prozent aufwarten. In Europa dominierten die roten Vorzeichen und der STOXX Europe 600 Aktienindex schloss den November mit minus 1,1 Prozent ab, der deutsche DAX Index sogar einen Rückgang von 1,7 Prozent verzeichnete. Der norwegische OBX Index, der mit einer hohen Öl- und Gasindustrie Gewichtung aufwartet, führte mit minus 4,2 Prozent die europäische Verliererliste an.

Die Erholung der internationalen Aktienmärkte in der zweiten Novemberhälfte basierte hauptsächlich darauf, dass sich einige Offizielle der US-Notenbank vorsichtig hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geäußert hatten. In der Folge kam es dazu, dass die Verzinsung der zehnjährigen US-Staatsanleihen deutlich auf unter 3 Prozent sank und die Rendite der deutschen Staatsanleihen auf 0,31 Prozent mit nach unten zog. Da sich die Kreditaufschläge über alle Bonitäten aber ausweiteten, gaben die Kurse von Unternehmensanleihen kräftig nach.

Die globale Geld- und Fiskalpolitik
Für eine gute Konjunkturlage ist die Geld- und Fiskalpolitik ein wichtigster Treiber. Bei einer Straffung der Geldpolitik kommt es oft dazu, dass Konjunkturzyklen in einer Rezession enden.

Fiskalpolitik: Insgesamt hatte die Fiskalpolitik im Jahr 2018 für die Weltkonjunktur leicht positive Effekte, was vor allem auf die USA zurückzuführen ist. Der signifikante Fiskalimpuls von Steuersenkungen und höheren Verteidigungsausgaben bewirkte deshalb, dass die Wirtschaft in den USA im Jahr 2018 ihre Wachstumsdynamik beibehalten konnte, während andere Regionen an Dynamik eingebüßt haben. Dies betraf insbesondere die Wirtschaftsdaten in Europa. Während die Impulse in den USA 2019 zwar nachlassen werden, so bleiben sie dennoch positiv. Der Euroraum wird von einer weiterhin moderat positiven Fiskalpolitik profitieren.

Geldpolitik: Die Geldpolitik wird im Jahr 2019 weiter von den USA angeführt bleiben, jedoch weltweit weniger unterstützend sein. Mit allmählich positiven Realzinsen, wird sich die Fed-Politik im Jahr 2019 von wachstumsneutral auf leicht wachstumsnegativ verschieben. Im Euroraum und in Japan werden die Zinsen auf den Rekordtiefständen bleiben. Eine Unsicherheit für Europa bleibt Großbritannien im Falle eines ungeordneten Brexits. Die chinesische Regierung wird mit ihrer Geldpolitik weiterhin den konjunkturellen Abschwächungstendenzen entgegentreten. Bei den Notenbankbilanzen wird die Federal Reserve System (Fed) ihre weiter leicht reduzieren, während die Europäische Zentralbank (EZB) diese stabil halten wird.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass trotz der aktuellen Kursturbulenzen in der aktuellen Situation Aktien und Unternehmensanleihen meist besser als Staatsanleihen und Fest- oder Tagesgeldern abschneiden. Denn die Wirtschaft in den USA und in Europa wächst weiterhin, die Arbeitslosenquote sinkt weiter und die Inflationsrate steigt derzeit nicht mehr so kräftig an. In Bezug zu den anstehenden Zinserhöhungen in den USA hat die Federal Reserve System (Fed) für das Jahr 2019 bereits eine Anpassung an die derzeitige abgekühlte Wirtschaftslage angekündigt. Die derzeitige Aktienkorrektur kann deshalb immer noch als Resultat von Gewinnmitnahmen eingestuft werden.

Da das weltwirtschaftliche Szenario weitgehend intakt ist und die Gewinne vorerst ihren Höhepunkt noch nicht erreichen dürften, kann die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit angesehen werden. Dennoch kann es bei Aktienkorrekturen einige Zeit dauern, bis die Korrektur durch ein ausreichendes Kaufinteresse beendet ist. Deshalb ist derzeit eine neutrale Allokation weiterhin sinnvoll. Auch die Nutzung von monatlichen Sparplänen in Aktien und Unternehmensanleihen (Cost Average Effekt) kann bei mittel- und langfristigen Anlagestrategien dafür sorgen, dass die derzeitigen Kursschwankungen zur Renditeerhöhung genutzt werden können.

Die Marktstimmung wird in den kommenden Monaten weiter durch die Trends in den Schwellenländern und der U.S. Innen- und Handelspolitik geprägt werden. Das Risiko einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch bei weiteren Einschränkungen im Handel können als begrenzt angesehen werden, da China sowohl mittels einer gelockerten Geldpolitik als auch mit steigenden Staatsausgaben gegensteuern kann. Die Einigung in den Haushaltsstreitigkeiten zwischen der EU und Italien sorgt für positive Impulse für Europa. Es bleibt jedoch weiterhin bei Unsicherheiten durch die innenpolitische Brexit-Debatte in Großbritannien und deren nicht vorhersagbaren Ausgang. Insgesamt kann ab er festgehalten werden, dass die Risiken für die Weltwirtschaft zusehends nach unten gerichtet sind.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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