Anlagekommentar Februar 2013 – Präsidentschaftszyklus in den USA zeigt leichte Veränderungen

Die USA verzeichnet derzeit noch ein eher leichtes und verhaltenes Wachstum. Die schlimmsten Befürchtungen der so genannten „Fiskal-Klippe“ sind jedoch überwunden. Trotzdem sind es die höheren Steuern, die in den nächsten Monaten das Wachstum kurzfristig belasten werden.

Belastungen durch höhere Steuern in den USA
Insgesamt werden insgesamt 125 Milliarden mehr Steuern die USA belasten. Diese Steuerbelastungen resultieren vor allem durch die an der Quelle erhobene Lohnsteuer, die die Gehaltszahlungen und Lohnzahlungen belastet. Diese 125 Milliarden entsprechen ca. 1% des Konsums in den USA. Daher ist es zu erwarten, dass das globale Wirtschaftswachstum in der ersten Jahreshälfte schwächer ausfallen wird. In der zweiten Jahreshälfte hingegen wird der negative Konjunktureinfluss, resultierend aus den Steuererhöhungen und deren Konjunkturbelastungen, nachlassen. Auch die Konjunktur in Europa wird sich im Laufe der zweiten Jahreshälfte dann erholen und positivere Ergebnisse werden die Folge sein.

Präsidentschaftszyklus prognostiziert eine positive Aktienperformance für 2013
Der Präsidentschaftszyklus wirkt sich in einer gewissen Regelmäßigkeit auf die Aktienerträge in den USA aus. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade im ersten und auch zweiten Jahr einer Präsidentschaft ein positiver Ertrag geringer war. Im dritten und im vierten Jahr der Amtszeit wurden die Ergebnisse dann sukzessive besser als vorher.

Leichte Veränderungen prognostiziert bessere Performance
Die jüngere Vergangenheit, also die Zeit von 1985-2012, sorgte für eine leichte Veränderung dieses Schemas. In dieser Zeit zeigte gerade das erste Präsidentschaftsjahr positive Ergebnisse und eine gute Performance für die Anleger. Genau in dieser ersten Phase der Amtszeit Obamas befindet sich die USA derzeit. Aus diesem Grund sind die Chancen der Anleger auf eine gute Performance für das Jahr 2013 aussichtsreich. Zieht man die jüngste Vergangenheit (von 1985 bis heute) als Maßstab und als Indikator heran, so ist mit einer durchaus positiven Aktienperformance für das erste Amtsjahr Obamas zu rechnen. Die leichten Veränderungen im Präsidentenzyklus können sich auch in dieser Amtsperiode positiv auf die Performance der Anleger auswirken.

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