Rentenfonds sind sehr beliebt – obwohl sich die Aussichten verdüstern

Rentenfonds werden bei Anlegern momentan immer beliebter. Und das trotz der teilweise schlechten Aussichten. Besonders die sinkenden Leitzinsen setzen die Rentenfonds unter Druck.

Rentenfondsmanager haben es derzeit nicht leicht
Ein Haus zu kaufen macht momentan Sinn, denn die Leitzinsen sind sehr niedrig. An den Leitzinsen orientieren sich somit auch die entsprechenden Darlehen für einen Hauskauf. Doch Fondsmanager müssen oder wollen viel Geld anlegen. Knapp 198 Milliarden Euro werden in Deutschland von Fondsmanagern im Bereich von Rentenfonds verwaltet und für diese stellt sich die Frage: Wohin? Und um die 18 Milliarden Euro davon, werden von Fondsmanagern verwaltet, die sich auf Unternehmensanleihen spezialisiert haben.

Bei öffentlichen Anleihen große Unterschiede
Insbesondere bei den Anleihen der öffentlichen gibt es zwei unterschiedliche Seiten. Auf der einen Seite gibt es Angebote, die hohe Zinsen versprechen und ihre Kunden so locken. Spanien musste für 10 jährige Anleihen sogar zwischenzeitlich um die 7 Prozent zahlen, damit überhaupt noch Investoren darauf eingehen. Bekannt ist dieser Prozentsatz auch als Risikoprämie. Auf der anderen Seite gibt es die z.B. die Kommunalanleihen aus Finnland oder die Bundesschatzbriefe, welche zwar sicher sind, jedoch nur noch eine geringe Rendite ab werfen. Bei einer gewissen Risikobereitschaft können auch kurzlaufende Staatsanleihen in Italien und Spanien mit einem Prozentsatz von 3.65 bis 4,40 Prozent eine alternative Anlage sein.

Doch was sollen die Anleger bezüglich der Staatsanleihen machen?
Manche Anleger lassen sich von der Lage nicht abschrecken und kaufen immer noch deutsche Staatsanleihen. In dem Bereich gibt es jedoch keine verlässlichen Zahlen. Auch die Finanzagenturen, die für die Organisation der Deutschen Anleihen verantwortlich sind, können nicht sagen, wer bei den Auktionen zugreift. Zwar kommen für die Auktionen nur 39 Banken in Frage, für wen sie die Anleihen kaufen, wird jedoch nicht offen gelegt. Eins ist jedoch klar, private Anleger sind selten dabei.

Sicherheit wird mit Inflationsverlust erkauft
Deutsche Staatsanleihen können in dieser Zeit keine Sicherheiten mehr geben. Denn wenn Bundesanleihen mit einem Prozentsatz von 1,4 Prozent für zehn Jahre verzinst werden, kommt es bei einer leichten Inflation von um die 2 Prozent schon zu einem Kaufkraftverlust. Daher ist es nicht sehr verwunderlich, wenn andere Anleihen immer beliebter werden. Dazu gehören vor allen Dingen Unternehmensanleihen. Diese werden meist mit guter oder sehr guter Bonität angeboten. Durch Unternehmensanleihen wird eine größere Diversifikation als bei Euro-Staatsanleihen erreicht.

Jedoch sind auch Unternehmensanleihen kein Allheilmittel für alle denkbaren wirtschaftlichen Szenarien. Auf eine sinnvolle und der Risikobereitschaft angepasste Streuung der Anlagen sollte geachtet werden.

Den Vermögensaufbau für Kinder mit kleinen Beiträgen starten

Aus kleinen Anlagebeträgen werden am Ende einer langen Laufzeit kräftige Renditen. Wer also früh anfängt, zu sparen, kann sich auch mit kleinen monatlichen Beträgen ein stattliches Vermögen aufbauen. Viele Eltern und Großeltern legen deshalb schon ab der Geburt des Kindes einen monatlichen Sparbetrag zur Seite und legen damit den ersten Grundstein vom Vermögen der Kinder. Langfristige Vermögensanlagen mit kleinen Anlagebeträgen erwirtschaften durch den Zinseszinseffekt erstaunliche Gewinne. Legt man monatlich über zwanzig Jahre für die Kinder nur 50 Euro an, die sich mit 5 Prozent verzinsen, so steht am Ende der Laufzeit ein Betrag von 20.000 Euro.

Frühzeitiges Sparen zahlt sich langfristig aus
Neben den festverzinslichen Anlageformen können Eltern aber auch einen monatlichen Betrag in Investmentfonds anlegen. Dieses Renditemodell für die Kinder punktet mit besseren und höheren Konditionen, aber auch einem höheren Risikoanteil. Aber auch der Aktienmarkt bietet die Möglichkeit, für die Kinder eine finanzielle Basis zu schaffen. Im Durchschnitt attestieren Experten hier sieben Prozent Wachstumsrate. Auch mit kleinen Beträgen kann hier ein beträchtliches Vermögen erwirtschaftet werden, was später die Ausbildung des Nachwuchses finanzieren kann.

Klein anfangen mit der Vermögensbildung
Im Onlinebereich bieten zahlreiche Anbieter spezielle Programme für die Kleinen. Spezielle Depotangebote für Kinder ermöglichen diesen, sich aktiv an der eigenen Vermögensbildung zu beteiligen. Hier können neben klassischen Aktienfonds auch ETFs und Aktienindizies in das Depot fließen. Hier sollten allerdings die Anbieter vergleichen werden, denn die Transaktionsgebühren und Konditionen unterscheiden sich deutlich. Auch Junior-Sparpläne bieten sich an, um den Nachwuchs frühzeitig an das Sparen zu gewöhnen.

Kleine Einstiegsbeträge bilden gute Renditen
Eine weitere Möglichkeit, Vermögen für den Nachwuchs aufzubauen und deren Absicherung zu unterstützen, bietet das „Riestern für Kinder„. Bis zum Beginn der Berufsfähigkeit der Kinder kann hier schon mit einem monatlichen Beitrag von 25 Euro begonnen werden. Später können die Kinder dann vier Prozent des Bruttoeinkommes einzahlen und kommen in den Genuss der staatlichen Förderung.

Ist die Aktienanlage bei schwacher Wirtschaftsentwicklung sinnvoll?

Vieles deutet darauf hin, dass in den großen Industrieländern das Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren auch weiterhin gering ausfallen wird. Europäische Unternehmen haben derzeit mit einer geringen Auslastung zu kämpfen. Auch wenn dies teilweise den Kostendruck reduziert, ist diese Entwicklung doch insgesamt negativ zu bewerten. Unternehmenswachstum ist in einem solchen Umfeld schwer zu erreichen. Ausnahmen bilden Firmen, die einen hohen Anteil ihres Umsatzes in Wachstumsmärkten erwirtschaften. Dies gilt insbesondere für Asien.

Die Lage der einzelnen Wirtschaftsbereiche
In einem branchenspezifischen Fokus sind Unternehmen der Konsumgüterindustrie vergleichsweise gut gestellt. Der Umsatz dieser Branche wird durch eine wachsende Mittelschicht in den Emerging Markets gestützt. Dies betrifft, neben dem eigentlichen Konsumgüterbereich, auch Luxusartikel, also zum Beispiel Aktien von Unternehmen wie Coca Cola, Unilever, Nestle und Swatch. Eine weitere Wachstumsbranche ist die Medizintechnik, die unter anderem von der demografischen Entwicklung der Industrieländer profitiert. In ähnlicher Weise gilt das für den gesamten Sektor Gesundheit. Die Pharmaindustrie ist insgesamt weniger anfällig für Konjunkturschwankungen. Günstig ist auch die Lage der Technologieunternehmen, insbesondere des IT-Sektors, der von Rationalisierungsbemühungen in anderen Bereichen profitieren kann. Bei Rohstoffen und Industriewerten macht sich dagegen die schwächelnde Weltkonjunktur bemerkbar, auch wenn ein Aufschwung in den Schwellenländern entgegenwirkt. Ausgenommen sind die großen Ölkonzernen, die vom weltweit wachsenden Energiebedarf getragen werden. Bankenwerte sowie die Bereiche Telekommunikation und Versorger bilden das Schlusslicht in der Branchenübersicht. Diese Aktien leiden besonders in der europäischen Region unter einer schwachen Nachfrage. Das führt in diesen Sektoren zu Überkapazitäten und einem erhöhten Preisdruck, der die Gewinne reduziert.

Anlagestrategien in schwachem Wirtschaftsumfeld
Gerade in wachstumsschwachen Zeiten sind dividendenstarke Aktien gefragt, da sie auch ohne Kursgewinn eine Verzinsung des Kapitals bringen. Schrumpfende Unternehmensgewinne können aber auch zu Dividendenkürzungen führen. Gefährdet sind hier insbesondere Bankenwerte und Aktien aus dem Bereich Telekommunikation, aber auch Versorger. Einen vergleichsweise sicheren Hafen bilden Werte mit allgemein geringer Abhängigkeit von Konjunkturzyklen und einem hohen Cash-Flow. Zu diesen Aktien zählen, neben den bereits erwähnten Bereichen Pharma und Öl, auch Versicherungswerte.

Sind Aktien derzeit zu empfehlen?
Zusammengefasst heißt das, Aktien sind auch in der akut schwachen Wirtschaftslage eine empfehlenswerte Anlageform, allerdings ist eine konservativere Anlagestrategie angebracht. Krisenzeiten trennen die Spreu vom Weizen, die besten Chancen zu überleben haben qualitativ hochwertige Unternehmen mit hoher Wirtschaftlichkeit und geringer Schuldenlast.

Anlagekommentar August 2012 – Was Anleger in Krisenzeiten beachten sollten

Die Erdölpreise und die Preise für Agrarprodukte ließen in den vergangenen Wochen vermuten, dass durch die Inflation, die Konjunktur im nächsten Quartal ansteigt. Doch der positive Ausblick wurde durch die immer mehr ansteigenden Preise bei den Rohstoffen, insbesondere bei landwirtschaftlichen Gütern in Form von Weizen und Mais, deutlich getrübt. Ein Grund für die Preiserhöhung war die langanhaltende Dürrezeit in vielen Teilen der USA. Momentan stehen die Zeichen nicht besonders gut, dass sich die Weltkonjunktur in nächster Zeit bessern wird. Dazu kommen noch die Risiken im Europäischen Raum. Und das obwohl die Europäische Zentralbank bereits Maßnahmen geplant hat, damit die Eurozone erhalten bleibt.

Aktien und defensive Qualitätsaktien
Durch diese negativen Punkte wird das Marktumfeld generell als schwierig eingestuft. Demnach behalten viele eine defensive Positionierung bei. Auch bei den Investoren macht sich das bemerkbar, so dass schon viele Anleger in Aktien untergewichtet sind. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass die sogenannten defensiven Qualitätsaktien, die eine sichere Dividendenrendite versprechen, auch in den schwächeren Phasen eingesammelt werden sollten. Des Weiteren sind auch Aktien in den Schwellenländern wie Asien und in den Bereichen Energie vorteilhaft, zwar sind diese durch die Weltkonjunktur geschwächt, auf lange Sicht jedoch weiterhin problemlos. Die Aktien in den Bereichen des Gesundheitssektors sind von solchen konjunkturschwankungen selten betroffen und sind daher in Krisenzeiten für viele besonders interessant. So haben sich viele Aktien im Gesundheitsbereich trotz der schwachen Konjunkturphase gut gehalten.

Anleihen
Auch der Anleihenbereich sollte weiterhin nicht außer Acht gelassen werden. Das Hauptaugenmerk sollte hierbei auf Unternehmensanleihen liegen mit guter Bonität. Damit das Renditepotential jedoch bestmöglich ausgeschöpft werden kann, sollten auch Anleihen oder Wandelanleihen beim Portfolio mitbeigemischt werden.

Alternative Investments
Bei den alternativen Investments ist das Marktumfeld momentan sehr schwierig. Diese sogenannten Trends sind in vielen Bereichen des Marktes nicht stark genug ausgeprägt, damit gute Gewinne erzielt werden können. Prognosen sind sehr ebenfalls sehr schlecht auszumachen. Eine langfristige Beimischung ist jedoch zu empfehlen.

In Schwellenländern überzeugende Anlagemöglichkeiten nutzen

Sie planen eine Geldanlage und haben aufgrund der demographischen Entwicklung und den Folgen der Eurokrise keine Vorstellung, für welche Geldanlage Sie sich entscheiden sollen und ob es überhaupt sinnvoll ist, Geld anzulegen?
Schwellenländer sind hier eine optimale Wahl, da sie mit günstiger demographischer Entwicklung, zunehmender politischer Stabilität, sowie soliden Staatsfinanzen überzeugen und sich als Anlageland optimal erweisen.

Was sind Schwellenländer
Da die wenigsten Bundesbürger laut Statistik einer Umfrage im März überhaupt wissen, was Schwellenländer sind, bedarf es hier einer Aufklärung. Nur 41 Prozent der Befragten haben den Namen Schwellenländer bereits einmal gehört. Hiervon bezeichnen sich 17.1 Prozent als Kenner, die mit dem Begriff auch etwas anfangen können und ihn nicht nur vom hören oder aus der Zeitung kennen. Immerhin 58.5 Prozent wissen gar nicht, was der Begriff Schwellenländer bedeutet und es mit Emerging Markets auf sich hat.

Euro-Staatsanleihen mit geringem Risiko?
Die Schwellenländer profitieren von einer wirtschaftlich effizienten und weniger risikoreichen Entwicklung auf dem Markt wie andere Wirtschaftsnationen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Wirtschaftsmarkt hauptsächlich einen Aufschwung durch Schwellenländer erlebt.
Dessen ungeachtet gelten bei einem Großteil der Bevölkerung Euro-Staatsanleihen als weitaus sicherere Option wie Anlagemöglichkeiten in Wachstumsregionen der Welt.

Geringes Engagement in Schwellenländern
Auch wenn Investmentfonds aus diesen Ländern die Nase vorn haben, sind sehr wenig Bürger von der Sicherheit und dem geringen Risiko überzeugt. So lässt sich auch erklären, dass die Mehrheit der Anleger aufgrund mangelnder Kenntnis auf attraktive Rendite verzichtet und auf Schwellenländer als Anlageort verzichtet.
Immerhin planen 4.5 Prozent bei aktuellen Umfragen, in den kommenden Monaten eine Anlage zu tätigen und hierbei den Emerging Markets zu nutzen.

Steigendes Interesse am Wachstumsmarkt
Das Interesse für eine Investition in Schwellenländer steigt und bereits 22.9 Prozent der Anleger spekulieren bereits mit Emerging Markets. Mit erhöhter Aufklärungsarbeit der Finanzbranche wird ein stetiger Anstieg verzeichnet werden.

Welche Geldanlagen sind in der Eurokrise noch rentabel?

Nach wie vor fragen sich viele Anleger, wie sie sich auf Grund der aktuellen Euro Krise verhalten sollen und welche Geldanlagen noch eine annehmbare Rendite versprechen. Nach wie vor sind Immobilien und Unternehmensbeteiligungen attraktiv. Von allen anderen Anlageformen darf man sich offenbar unabhängig von der Höhe der geplanten Anlagesumme verabschieden.

Gold und andere Edelmetalle doch nicht krisensicher?
Das lange Zeit für absolut sicher und renditestark gehaltene Gold sowie verschiedene andere Edelmetalle ist keine wirklich gute Empfehlung, denn der Markt reagiert bei weitem nicht so, wie lange angenommen wurde. Außerdem bleiben die erwarteten Massenkäufe von Juwelieren und Schmuckherstellern aus, was einen weiteren Preisverfall nach sich zieht.

Immobilien nach wie vor eine perfekte Geldanlage?
Renditestark sind nach wie vor Immobilien und Immobilienfonds. Grundbesitz und Immobilienbesitz könnte sich also auch in der Eurokrise als wahre Goldgrube erweisen. Dies gilt auch für Unternehmensbeteiligungen oder für Beteiligungen an Immobilienprojekten. Hier spielt es auch keine Rolle, ob sich die Immobilie in der Eurozone befindet oder nicht!

Keine Wertpapiere aus der Euro-Zone!
Auf keinen Fall sollten Wertpapiere oder Anleihen aus der Eurozone erworben werden. Dies gilt auch für französische Papiere. Diese waren zwar in der Vergangenheit um einiges zinsintensiver als deutsche Anleihen besitzen aber nach wie vor ein sehr stark ansteigendes Renditerisiko.

Auf jeden Fall Ruhe bewahren!
Grundsätzlich gilt es natürlich Ruhe zu bewahren und nicht in Panik auszubrechen, allerdings sollte man regelmäßig den Markt beobachten und sich unter Umständen eine sichere Geldanlage außerhalb der EG-Zone sichern. Dabei können ebenfalls Immobilien gute Dienste leisten, so dass es sich durchaus lohnen kann – entsprechende Kaufkraft vorausgesetzt – in Ferienimmobilien und deren Vermietung zu investieren.

Regelmäßige Marktbeobachtung ist so wichtig wie nie zuvor!
Ebenfalls sind Marktbeobachtungen und Marktanalysen immens wichtig geworden. Wer also nicht auf seine gewohnten deutschen Geldanlagen verzichten möchte, sollte absolut vorsichtig sein und ruhig reagieren. Erträglich sind dabei Investitionen in die Pharmazie und die Lebensmittelindustrie, da diese weniger risikobehaftet sind.

Bundesanleihen auch keine gut Idee!
Ebenfalls keine gute Investitionsidee sind Bundesanleihen, denn diese würden bei Beruhigung der Situation sofort massiv im Kurs fallen. Beruhigt sich die Situation aber nicht, kommt es zu einer Kapitalflucht aus Deutschland und der EU.

Anlagekommentar Juli 2012 – Korrigierte Aktienmärkte und Rohstoffe

Nachdem das erste Quartal 2012 als sehr positiv bewertet wurde, insbesondere hinsichtlich Schwellenländer, Finanzwerte und zyklischer Branchen, korrigierten sowohl Aktienmärkte wie auch Rohstoffe im zweiten Quartal durch die Auswirkungen des zurückgehenden Wachstums sowie der zunehmenden Risikolage in der Eurozone. Der Euro verlor an Wert, während sich Kapitalmarktanleihen positiv entwickelt haben.

Geschwächter Euroraum und US-amerikanisches Wachstum
Im Euroraum sind mittlerweile durch die Schwächung Südeuropas auch Kernländer betroffen, so auch Deutschland. Geht man nach den sogenannten Einkaufsmanager-Indizes, anhand derer man Wirtschaftsverläufe analysieren kann, so liegt die Eurozone mittlerweile unter 50 Index-Punkten, was bedeteutet, dass sich die Euro-Mitgliedsstaaten insgesamt auf Rezessionskurs befinden. Daher entstammt auch die hohe Risikoeinschätzung, denn sowohl in kriselnden Staaten wie Italien und Spanien sind Kreditkostenverringerungen nicht abzusehen. Als positiv wird der fallende Kurs für Erdöl und Landwirtschaftsprodukte im zweiten Quartal bewertet. Der Ölpreis sank weltweit zeitweilig um 20 Prozent, was wiederum ein Mehrwachstum durch steigende Kaufkraft von 0,5 Prozent bedeutet. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Gegensatz zur Eurozone im zweiten Quartal auch weiter auf Wachstumskurs gewesen, allerdings gibt es erste Daten, die auf eine nahende Schwächung hinweisen. Für China hingegen lässt sich eine Erholungsphase nachweisen, während andere Regionen Asiens in ihrer wirtschaftlichen Dynamik verlieren, wobei allerdings die Schwellenländer als Investionsraum noch immer für Einstiegsgelegenheiten geeignet erscheinen, insbesondere hinsichtlich des künftig erwarteten Wachstums.

Unternehmens- und Staatsanleihen aus Schwellenländern im Fokus
Die Vermögensallokation ist aufgrund abschächenden Wachstums sowie generell steigender Risiken als eher defensiv einzuschätzen. Wäre der Investitionsgrad normal, dann müssten als Voraussetzungen sowohl ein verstärkt selbsttragendes Wachstum global und klar regulierte Finanzierungsbedingungen der Banken und Länder des Euroraums vorhanden sein. Allerdings haben sich defensive Branchen in den vergangenen Monaten verhältnismäßig gut entwickeln können und gelten als Investitionsoptionen auch weiterhin mehr als attraktiv. Allerdings ist sowohl bei Aktienveranlagungen und zyklischen Titeln in Europa Vorsicht geboten, auch wenn europäische Aktien als vergleichsweise günstig zu bewerten sind. Bei Qualitätsaktien sind die Chancen auch weiterhin als gut einzuschätzen, was ebenso für ausgewählte Unternehmensanleihen gilt. Insbesondere Unternehmens- und Staatsanleihen aus Schwellenländern sind auch weiter als strategisch attraktiv zu bewerten.

Die Verzerrungen am EURO-Markt bleiben bestehen

Die Schuldenkrise am Euromarkt hat ihre Vorherrschaft längst nicht abgegeben. Nach dem spanischen Finanzminister gibt es zahlreiche Probleme, die derzeit auf den internationalen Finanzmärkten auftreten. Die Bonität wird immer wieder aufs Neue herabgestuft und gleichzeitig nimmt die Staatsverschuldung kontinuierlich zu. Gerade in Spanien ist eine nachhaltige Finanzierung mit einem Zinssatz von 6 % absolut nicht möglich. Ebenso wird in Deutschland deutlich, dass die Wirtschaftsprobleme anderer EU-Länder auch auf unser Land übergreifen. So ist ein Auftragsrückgang im Mai von -1,9 % zu finden, wobei dieser Rückgang erklärt, wie auch Deutschland teil der Schuldenkrise ist. Schlechte Wirtschaftsdaten und Gewinnmitnahmen sorgten dafür, dass die 6000 Punkte-Grenze beim DAX in letzter Zeit ernsthaft in Gefahr war.

Deutschland hat dennoch die beste Bonität
Derzeit stehen Staatsanleihen für Deutschland hoch im Kurs und es lassen sich immer wieder Investoren finden. Die Rendite für zehnjährige Anleihen sind oft einem Tief von 1,2 % angesiedelt. Je höher die Rendite für europäische Länder mit Problemen sind, desto tiefer scheinen die Rendite in Deutschland. Mittlerweile ist das Problem soweit, dass Investoren sogar auf negative Verzinsungen zurückgreifen um ihre Investitionen versichern. Diese Verzerrungen bilden ein interessantes Muster, welches für Deutschland und die gesamte EU problematisch ist. So gilt Deutschland mit der geringsten Verschuldung und der stabilsten Wirtschaft als sicherer Hafen für Investoren aller Art. Gleichzeitig nimmt die Verschuldung in Spanien zu, genauso wie in Italien. Griechenland ist in einer tiefen Krise, Investoren versuchen Griechenland zu meiden und springen gleichzeitig auf Deutschland über.

Auswege sind noch nicht in Sicht
Entsprechende Rahmenbedingungen für dieses Problem sind noch nicht entworfen. Somit können Investoren problemlos auf bonitätsstarke Länder übergreifen. Ohne konkrete politische Schritte bei der Lösung der Schudenkrise in Europa, werden die deutschen Anleihen weiter auf einem tiefen Niveau bleiben.

In Krisenzeiten ist die Langzeitperspektive wichtig

Wer als Anleger einige Grundregeln und Kernsätze der Geldanlage beherzigt, wie sie beispielsweise auf www.anlage-top.de abgedruckt sind, der kann wesentlich mehr Rendite bei zugleich geringerem Risiko vereinnahmen. Die 9. Regel „Suchen Sie weltweit“ gilt dabei mehr denn je, denn eine Mindeststreuung Geldanlagen auch außerhalb des EURO-Raumes kann Ihnen eine Langzeitperspektive der Geldanlage bieten. Lesen Sie deshalb mehr über die Chancen weltweit tätiger Unternehmen und darüber, wie eine Beratung durch Olaf Kauhs Ihre Geldanlage Ziele besser denn je verwirklichen kann.

Die unterschiedlichen Konjunkturzyklen nutzen
In der ersten Juli-Woche erschreckte der Noch-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Sparer damit, dass ab dem nächsten Jahr die Bundesfinanzagentur keine festverzinslichen Wertpapiere Bundes mehr verwaltet. Die ohnehin schon mickrige Verzinsung von 0,0001 % für 2-jährige Anlagen wird somit in den Bereich einer Negativrendite gedrückt. Deshalb sollten Sie Ihre Suche nach rentierlichen Geldanlagen mit niedrigem Risiko auch auf ausländische Märkte und Investitionsmöglichkeiten ausdehnen. Dabei können Sie neben höheren Zinsen auch von der Tatsache hoher Wachstumsraten profitieren. Diese ermöglichen es, einen echten Wertzuwachs zu erzielen.

Unternehmensanleihen großer Konzerne oder Renditefonds nutzen
Dabei können Sie zwei ganz unterschiedliche Methoden anwenden, um eine höhere Rendite zu generieren. Einerseits besteht die Möglichkeit, hoch verzinsliche Unternehmen multinationaler Konzerne wie Siemens, EADS, der Bertelsmann Gruppe oder auch der Daimler AG zu kaufen. Da sich diese Transaktion aber erst ab einem bestimmten Mindestvolumen lohnt sollten Sie weltweit nach anderen Möglichkeiten suchen, hohe Renditen zu bekommen! Die Geldanlageexperten können für Sie aus einer großen Auswahl von Fonds wählen, die in Festverzinsliche unterschiedlicher Länder oder Regionen investieren. Dabei können sich die Zinsen sowie die Währungsveränderungen auf den Ertrag auswirken und eine wesentlich höhere Rendite als 0,0001 % ergeben.

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Durch Wasserkraftwerke in erneuerbare Ressourcen investieren

Investitionen in erneuerbare Ressourcen sind nicht nur eine sichere Rendite Chance, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Wasserkraftwerke und die Wasserkraft an sich bieten Ihnen als Investor optimale Chancen, eine moderne und sichere Investition zu tätigen und sich über eine ansprechende Rendite durch ständig steigendes Interesse an erneuerbaren Ressourcen zu freuen.
Mit dieser Investition wählen Sie ein Angebot, welches bereits seit 1970 mit einer jährlichen Steigerung der Beliebtheit überzeugt und so eine Investition am Wachstumsmarkt ist. Die Wasserkraft zur Gewinnung von Energie hat eine große Bedeutung erhalten und Wasserkraftwerke sind somit eine perfekte Investition für Sie, wenn Sie großen Wert auf Umweltschutz und die Nutzung der erneuerbaren Ressourcen beispielsweise Wasser legen.

In Wasserkraftwerke mit Erfolg investieren
Sie wählen mit der Investition in die Wasserkraft der Wasserkraftwerke in der Türkei nicht in einen Blindpool, sondern in geprüfte und moderne Technologie, welche vollständig identifiziert und bereits in Betrieb ist. Alle Wasserkraftwerke in die Sie investieren können, haben die Testphase bereits hinter sich und speisen nachweislich und zuverlässig mit der produzierten Wasserkraft die Energie Netze. Sie können sich mit Ihrer Investition an einer Wasserkraftwerk Gesellschaft beteiligen, die in 5 Werke investiert und so eine breit gefächerte Rendite Chance bietet. Erneuerbare Ressourcen wie die Wasserkraft sind sinnvolle und Rendite starke Investitionsmöglichkeiten. Mit einer Mindestbeteiligung von 15.000 Euro und einer festen Laufzeit über 10 Jahre, wählen Sie eine Investition mit Zukunft und Effizienz. Sie werden Teil einer Anlagegemeinschaft, welche Wasserkraft fördert und mit ihrer Investition erneuerbare Ressourcen und die natürliche Stromgewinnung fördert.

Welche Vorteile Ihnen die Energiebeteiligungen bringen
Suchten Sie bisher vergeblich nach eine modernen und gleichzeitig sicheren Investitionsmöglichkeit, die Ihnen eine hohe Rendite ermöglicht und sich so als effiziente und wirtschaftlich sinnvolle Investition auszeichnet? Dann haben Sie mit der Wasserkraft eine Möglichkeit gefunden, ökologisch und ethisch wertvoll zu investieren und die Betreiber der Wasserkraftwerke zu unterstützen. Umweltfreundliche Energien unterliegen einer stetig steigenden Tendenz und sind daher die perfekte Investition, möchte man auf einem sicheren Markt investieren und gleichzeitig für eine gute Sache eintreten.
Da alle 5 Wasserkraftwerke bereits erfolgreich in Betrieb sind und mit der erzeugten Wasserkraft Strom produzieren, investieren Sie nicht in eine Wahrscheinlichkeit, sondern in ein tatsächlich existentes Programm zur Herstellung von Strom aus erneuerbaren Ressourcen. Gerne können Sie sich über die Wasserkraftwerke und die Vorteile einer Investition unter dem Link www.anlage-top.de/index.php/sachwerte/regenerative-energiebeteiligungen/aquila-hydropowerinvest-iv.html informieren. Dort finden Sie alle Informationen zu einer umweltfreundlichen, effizienten Investition.

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