Anlagekommentar Januar 2013 – Finanzmarktausblick 2013: Stabilisierung und positive Tendenzen

Ende des vergangenen Jahres dotierten nahezu alle Anlageklassen mit einem deutlichen Plus. Dieser positive Trend wird dadurch unterstützt, dass gut positionierte Unternehmen sich trotz der wirtschaftlich schwierigen und angespannten Lage gut behaupten und entwickeln konnten. Doch solange die internationalen Volkswirtschaften weiterhin durch die staatlichen Haushaltsdefizite belastet sind, bleibt die Situation und das wirtschaftliche Handeln anspruchsvoll. Jedoch stehen die Zeichen auf Fortschritt und Stabilisierung.

Verhaltener Ausblick in Europa und den USA
Die freien Produktionskapazitäten in den verschiedenen Sektoren bieten immer noch einen sehr verhaltenen Ausblick in Europa und den USA. Auch der Industriesektor von China ist dadurch betroffen. Diese weltweit wirtschaftlich angespannte Lage deutet auf eine Inflation hin, die zudem einen geringen Kostendruck impliziert. Dieser Druck wirkt sich immer noch auf die Finanzmärkte aus und beeinflusst diesen nachhaltig.

Wachsendes mittleres Einkommenssegment in den Schwellenländern
Doch in einigen Wirtschaftsbereichen stehen die Zeichen weltweit auf Wachstum. Die
Konsumenten im mittleren Einkommenssegment nehmen gerade in den Schwellenländern weiter zu. Diese Einkommensschicht hat sich, laut Studien der OECD, in den letzten 10 Jahren verdreifacht und wird weltweit auf ca. 1700 Milliarden Menschen anwachsen. Bis zum Jahr 2030 werden über drei Milliarden Menschen weltweit zu dieser mittleren Einkommensschicht zählen: Dieser positive Trend wird ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Performance der Unternehmen in den Schwellenländern angesehen. Zusätzlich wird dieser Trend sich auf die Industrieländern auswirken, wobei ein Wachstum der Kaufkraft die Wirtschaft langfristig stärken soll.

Korrigierung in die positive Richtung: Finanzmarkt durch Stützungsmaßnahmen gestärkt
Es zeichnet sich jedoch immer noch, selbst drei Jahre nach der Schuldenkrise, keine generelle Lösung für den Bereich Europa und die Eurozone ab. Zahlreiche Länder haben versucht, die Defizite in den Budgets zu reduzieren. Dabei sind die Leistungsbilanzen der so genannten „Defizitländer“ mittlerweile auch in die positive Richtung korrigiert worden. Die Stützungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank, die mit der Ankündigung der unlimitierten Käufe der Staatsanleihen einherging, konnten den Euro stützen und verhinderten das Zusammenbrechen dieser Währung. Die FED und die EZB als wichtigste Notenbanken haben die Finanzmärkte und die Wirtschaft maximal unterstützt. Der Finanzmarkt wird in 2013 aus diesem Grund wieder mehr von den Entwicklungen des realen Finanzmarktes bestimmt sein. Statt der großen Verunsicherung wird zumindest eine kleine Stabilisierung der Finanzmärkte erwartet. Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise sollen dann nicht mehr allseits präsent sein.

Als Anleger einen hohen Augenmerk auf die Verlustverrechnung legen

Betrachtet man die Wertpapiergeschäfte in ihrer derzeitigen Lage näher, so weisen bereits viele Experten unter anderem auch der Bundesverband der deutschen Banken auf die steuerlichen Altverluste aus privaten Wertpapieren hin. Dies beruht hauptsächlich aus jener Zeit vor der eigentlichen Einführung der so umstrittenen Abgeltungssteuer aus dem Jahre 2009. Ab diesem Zeitpunkt konnten nur noch all jene Wertpapierveräußerungsgewinne verrechnet werden, die auch tatsächlich im Laufe des Jahres erzielt worden sind. Keine andere Gewinne sind dabei zulässig und verrechenbar.

Wie erfolgt eine derartige Verrechnung der Altverluste?
Möchte man seine Altverluste verrechnen so kann dies nur noch ausschließlich durch eine Einkommensteuererklärung an das zuständige Finanzamt erfolgen. Diese muss ebenfalls durch das Finanzamt bestätigt werden, denn nur über diese Finanzamt Erklärung können „Altverluste“ in der Regel prognostiziert sowie weiterhin fortgeschrieben werden. Die Jahressteuerbescheinigung muss zu diesem Zwecke vom Anleger seines Finanzamtes und seiner Bank vorgelegt werden. So können die möglichen Gewinne durch Veräußerung nach Steuerabzug eingesehen und festgehalten werden. Für das Jahr 2013 ist der Stichtag für eine derartige Veranlagung letztmalig im Jahr 2014 möglich. Demnach sollte man seine Erklärungen möglichst rasch erledigen.

Weiterer Verlauf nach dem Jahr 2013
Neigt sich das Jahr 2013 zu Ende so kann die anstehende Verrechnung von diversen Altverlusten ausschließlich durch Gewinne von folgenden Veräußerungen durchgeführt werden:

– Devisen
– Wirtschaftsgüter
– Edelmetalle
– Kunstgegenstände

Dabei ist die Spekulationsfrist von einem Jahr zu beachten. Zusätzlich beträgt die jährliche Freigrenze mindestens 600 EUR. Bei Gewinne, die aus einem Verkauf von eigengenutzten Immobilien entstanden sind, gilt eine erhöhte Spekulationsfrist mit einer Dauer von 10 Jahren. Wer nun denkt eine Verrechnung kann auch mit Dividenden oder Zinsen erfolgen der irrt. Den diese Art von Verrechnungsmöglichkeit ist gesetzlich nicht gestattet. Aus diesem Grunde sollte jeder Anleger der Altverluste abrechnen möchte, noch in diesem Jahr seine gesamte Verrechnung durchführen.

Sind Staatsanleihen für Anleger immer noch attraktiv?

Die Staats- und Finanzschuldenkrise veränderte kürzlich grundlegend die Bedingungen für Geldanlagen, so gibt es Erträge ohne Risiken kaum noch. Dafür sind heute Zinsen unter dem Inflationsniveau noch mehr verbreitet. Doch, worum geht es eigentlich bei dem Wirbel um Staatsanleihen? Für lange Zeit galten die Staatsanleihen als ein sicherer und unerschütterlicher Hafen für eine Anlage vom Privatkapital, und zwar bei stets attraktiven Renditen. Diese Annahmen wurden von der anhaltenden Krise umgestoßen, denn während sich in Amerika und Europa das Wirtschaftswachstum immer mehr verlangsamt hat, stiegen auch die Staatsschulden wegen Stabilisierung der Volkswirtschaften stark an. In der Regel gilt: Tief verschuldete Staaten sind für Investoren sehr risikoreich.

Was sind die Folgen der Inflation?
Was aber Anleger in Zeiten niedriger Zinsen wissen und besonders beachten sollten, sind die Folgen. Ein verschuldeter Staat muss auf seine Schuldverschreibungen höhere Zinsen zahlen, in dieser Situation befinden sich gerade Spanien, Griechenland, Portugal und Italien. Der Finanzhaushalt Deutschlands gilt aber als relativ robust und macht Profite von dem Sicherheitsbedürfnis der Investoren. Für den Staat ist dieses Zins-Rekordtief eigentlich gut, doch für einen Lebensversicherer sind solche Staatsanleihen ein wahres Dilema. In der Vergangenheit hatten Investoren ihr Kapital sicher und gewinnbringend angelegt, heute sind sie aber gezwungen, eine Alternative zu suchen.

Wie sicher sind Staatsanleihen heute?
Von der ganzen Situation sind auch Privatanleger betroffen, die bereits einen Teil ihres Kapitals in Staatsanleihen investiert haben. Durch niedrige Zinsen kommt es zu einer Kapitalaufzehrung, denn die Zinsen können nicht einmal die Inflation ausgleichen – und dies ist erst das eine Problem der Staatsanleihen . Ein weiteres Problem: In den letzten zwei Jahren ist der Pool sicherer Anlagen um 70 Prozent geschrumpft – also nur noch knapp ein Drittel so groß, im Vergleich zum Jahr 2010. Sogar etablierte Volkswirtschaften wie Österreich, Frankreich oder etwa die USA wurden in ihrer Bewertung herabgestuft. Auch sie gelten nicht mehr als hundertprozentig ausfallsicher. In den vergangenen Jahren wurden solche Herabstufungen zu einem wiederkehrenden Phänomen.

Lohnen sich die Staatsanleihen überhaupt noch?
Das Angebot sinkt immer weiter, und wegen der wirtschaftlichen Verunsicherung steigt die Nachfrage nach anlagesicheren Vermögenswerten. Doch wegen den steigenden Preisen von Staatsanleihen sinken die Erträge. So stellt sich vor allem für Anleger die Frage, ob die niedrigen Zinsen ihre Anlageziele noch überhaupt befriedigen können. Wie lange diese Situation noch anhalten wird, ist gerade nicht bekannt, doch die trüben Wachstumsaussichten in den USA und Europa, sowie die außergewöhnlich hohe Staatsverschuldung deuten darauf, dass dieses Phänomen keinesfalls vorübergehend ist.

Anlagetipps Dezember 2012 – Unternehmensanleihen und Aktien von Qualitätsunternehmen

Zum Jahresende ist es eine gute Idee, dass eigene Anlageportfolio zu betrachten und die Anlagen der derzeitigen Situation so anzupassen, dass man eine höchstmögliche Rendite erzielt, ohne dabei ein allzu großes Risiko einzugehen.

Was ist in der Wirtschaft zu erwarten?
Ähnlich wie schon im Jahr 2012 ist auch für das Jahr 2013 zu erwarten, dass Schuldenkrisen und Budgetdefizite die Wirtschaft auch weiterhin belasten werden. Die deutsche Notenbank sieht nur ein minimales Wachstum von 0,4 Prozent voraus, was jedoch eine Erholung gegenüber dem dritten Quartal 2012 darstellt, das mit einem Wachstum von nur 0,2 Prozent schloss. Europaweit ist besonders bei den stabileren Volkswirtschaften wie Deutschland, Finnland und Österreich ein schnellerer Aufschwung zu erwarten, während in den Krisenländern auch im Jahr 2013 die Produktion weiter schrumpfen wird.

Unternehmensanleihen als vielversprechende Anlagemöglichkeit
Vor dem Hintergrund der schwachen Weltwirtschaft sind Unternehmensanleihen auch für das Jahr 2013 eine Möglichkeit, um Geld mit geringem Risiko und guten Renditeerwartungen anzulegen. Bei der Auswahl der Unternehmen sollte man verschiedene Kriterien beachten. Zunächst einmal sollte es sich natürlich um Qualitätsunternehmen mit einer geringen Verschuldung handeln. Ebenfalls sind solche Unternehmen zu bevorzugen, deren Operationen global diversifiziert sind und die dabei einen großen Teil ihres Umsatzes in Schwellenländern verzeichnen. Ebenso garantieren starke Marken Preissetzungsmacht, was eine positive Entwicklung fördert. DWS Top Dividende ist dabei ein ausgezeichneter Fonds, der auch für das Jahr 2013 vielversprechend aussieht.

Regionale Entwicklung
Die europäischen Märkte werden zur Zeit stärker bewertet, als US Märkte. Auch asiatische Schwellenländer zeigen zur Zeit ein nennenswertes Potential. Somit steht zu erwarten, dass Anlagen wie in Fidelity European Growth und Fidelity South East Asia gegenüber den USA positive Resultate verzeichnen dürften.

Gute Anleihen wählen
Bei einer nur verhalten positiven Weltwirtschaft sollte man vertrauenswürdige Anleihen wählen, um auch für das Jahr 2013 einen Profit zu garantieren. Spängler Bond Corporate ist empfehlenswert für alle, die gute Unternehmensanleihen suchen. Spängler IQAM SparTrust M bietet solide Staatsanleihen mit mittlerer Laufzeit, die eine ideale Ergänzung für jedes Portfolio sind. Invesco Extra Income Bond bietet Unternehmensanleihen, die historisch hohe Renditen zahlen. Deshalb sind sie auch für 2013 interessant, da eine leicht positive Wirtschaftsentwicklung zu erwarten steht. Auch Invesco Emerging Markets Bond II und Wandelanleihen DWS Convertibles sind erwähnenswerte Anlagen, die Rendite versprechen.

Streuung bringt Sicherheit
Da auch langfristig mit einer problematischen Wirtschaftslage zu rechnen ist, kann man durch Streuung über verschiedene Strategien und Anlageklassen eine gewisse Sicherheit für das Portfolio schaffen. Deshalb sind auch Futures Fonds, wie Alpha Strategien Futures Fonds und AC Risk Parity 12 Fonds gute Beimischungen, die man langfristig in das Anlage Portfolio aufnehmen kann.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

Anlagekommentar Dezember 2012 – Vorweihnachtliche Ruhe an den Aktienmärkten

Ab Mitte Dezember herrscht auch an den Börsen eine vorweihnachtliche Ruhe und Besinnung. Wenn alles nach Plan gelaufen ist, wurden die gesetzten Ziele erreicht und es kommt nur noch zu geringen Schwankungen an den Börsen. Viele Marktteilnehmer nutzen diesen Zeitraum auch für das sogenannte „window dressing“. In seiner ursprünglichen Bedeutung ist der Begriff einfach eine Bezeichnung für eine Schaufensterdekoration. Im Bereich der Börsen ist dieser begriff jedoch eher negativ besetzt. Er wird immer dann verwendet, wenn etwas besser dargestellt wird, wie es eigentlich ist.

Unterschiedliche Arten des „window dressing“
Eine beliebte Methode von Investmentfonds ist es, kurz vor Jahresende noch ein paar erfolgreiche Aktien in das Portfolio zu nehmen. Im Gegenzug dazu werden verlustreiche Papiere noch kurz vor Endes Jahres abgestoßen. Auf diese Weise vermitteln die Fondsmanager den Eindruck, sie hätten das ganze Jahr über ein glückliches Händchen bei der Wahl der Aktien gehabt. Zwar sind diese Methoden der Performance nicht gerade abträglich, für Anleger bieten sich jedoch gerade im Januar gute Möglichkeiten.

Gute Spekulationsgewinne möglich
Gründe für den Verkauf von Verliereraktien sind nicht nur das window dressing, sondern vor allem auch steuerliche Überlegungen. Durch einen verlustreichen Verkauf können die Umsätze gesenkt und so die Steuerlast gesenkt werden. Auf diese Weise geraten Aktien die ohnehin schon das ganze Jahr über im Minus waren deutlich unter ihren eigentlichen Wert. Dies ist jedoch zumeist nur ein kurzfristiger Zustand, d er bereits im folgenden Januar wieder korrigiert wird. Verschiedene Studien zeigen, dass sich gerade Kursverlierer im Zeitraum von Mitte Dezember bis Ende Januar sehr gut entwickeln. Im Jahre 2012 gehören insbesondere die US-Firmen Dell und Hewlett-Packard zu den großen Verlierern. Auf dem europäischen Markt trifft dies vor allem auf die spanischen Banken sowie auch Peugeot oder die Telekom Austria zu. Wer auf einen kurzfristigen Gewinn spekuliert, sollte deshalb diese Papiere gerade jetzt etwas genauer unter die Lupe nehmen. Dabei sollte jedoch die Spekulation nicht mit einer Veranlagung verwechselt werden. Zur längerfristigen Anlage lohnen sich diese Papiere aufgrund der herrschenden Probleme nämlich nicht.

Das Ersparte sicher anlegen

Wohin mit dem Ersparten? Das fragen sich momentan sicherlich viele Menschen, wenn sie die drohende Finanzkrise auf der einen Seite und die vielen Möglichkeiten des Anlegens auf der anderen Seite sehen. Die Zinsen sind in Deutschland seit der DM-Mark-Einführung so niedrig wie nie zuvor. Was derzeit für verschiedene Anlageformen an Ertrag zu erzielen ist, zeigt die folgende Grafik.

Bundesschatzbriefe sind den Aufwand nicht mehr wert
Schaut man sich einmal die durchschnittliche Verzinsung von Bundesschatzbriefen an, so lohnt es dort auf keinen Fall, das Ersparte anzulegen. Rund ein halbes Prozent an Zinsen wird hier momentan geboten. Im Vergleich zu dem zwei Prozent der aktuellen Inflationsrate ist das ein Verlustgeschäft. Und dem noch nicht genug. Denn auch die Bundesanleihen drohen mit einem schleichenden Verlust des Geldwertes. Selbst bei längerfristigen Laufzeiten lässt sich die Inflationsrate nicht kompensieren. Rechnet man dann die Abgeltungssteuer noch hinzu, so sollte man grundsätzlich die Finger von diesen Anlagemöglichkeiten lassen.

Etwas mehr Risiko bringt höhere Gewinne
Wer einen längeren Anlagehorizont verfolgt, kann hier und da mit höheren Gewinnen rechnen. So sind Aktien und die daraus resultierende Dividende, sowie Unternehmensanleihen immer noch ein Garant für eine höhere Verzinsung. Jedoch sollte der Anlagehorizont mittel- bis langfristig ausgelegt sein. Denn niemand kann genau vorhersagen, wie sich die Märkte entwickeln. Verläuft deren Entwicklung positiv, so kann man gut mit ihnen verdienen. Verläuft sie hingegen negativ, so droht ein hoher Verlust. Es wird jedenfalls weiterhin viele Schwankungen an den Anlagemärkten geben und diese sollte man „aussitzen“ können.

Für persönliche Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Buchen Sie einfach hier Ihre persönliche Beratung oder kontaktieren Sie mich per eMail und profitieren Sie von meinen Insidererfahrungen. Es wird sich für Sie lohnen!

Kursrückgänge an Aktienmärkten bieten gute Kaufgelegenheiten

Auf dem Aktienmarkt ist es schon immer so gewesen, dass es Kursrückgänge oder Kursanstiege gibt. Viele Anleger fragen sich zu Recht, wie Sie sich in derartigen Fällen verhalten sollen. Sollten Sie lieber Ihre Aktienanlagen verkaufen, abwarten oder Kaufgelegenheiten für sich nutzen?

Im Einkauf liegt der Segen
Als kleines Beispiel möchte ich den Autofahrer und die Kraftstoffpreise nehmen. Jeder versucht möglichst günstig zu tanken und sucht im Internet nach der günstigsten Tankstelle in seinem Umkreis.
Bei der Anlage in Wertpapiere wird genau das Gegenteil gemacht. Es wird nach Anlagen gesucht die derzeit einen hohen Ertrag erbringen und investiert meistens auf einem hohen Kursniveau.
Kaufgelegenheiten sollte man wahrnehmen, wenn Kursrückgänge die Wertpapiere plagen. Als Anleger, müssen nicht eine Zeit lang warten, bis Sie in den Aktienmarkt mit einsteigen. Denn dann sind die Kurse wieder zu teuer. Andere Anleger warten erst Wochen, sogar Monate lang ab und schauen erst einmal unauffällig zu, wie die Kurse wieder ansteigen, da bisher der Markt wieder eine Weile gut gelaufen ist. Dann kommt es letztendlich wieder zu Kursrückgängen und die Medien sind voll von diesen negativen Nachrichten. Leider trauen sich nur wenige Menschen, die schlechten Nachrichten als Kaufgelegenheiten zu nehmen, wenn bereits Kursrückgänge beinahe sehnsüchtig erwartet werden.

Kursrückgänge beginnen meistens in den Nachrichten
Grundsätzlich müssen Sie wissen, sobald die Kurse ansteigen, sprechen die Medien in der Regel von einer Wirtschaftserholung und reden von guten Aussichten. Wenn allerdings Kursrückgänge zum Vorschein kommen, werden wieder einmal Gründe dafür gefunden, welche jedem Menschen bekannt ist. Auf jeden Fall sollten Sie sich von allem nicht beeinflussen lassen, sondern Ihre Strategie verfolgen. Mit Aktienfonds kann dies über einen Sparplan sehr einfach gelöst werden. Die monatlichen Investitionen passen sich automatisch den jeweiligen Kursverlauf an.

Aktien schwanken oftmals sehr stark
Wenn wir uns beispielsweise den weltweit bekannten MSCI World anschauen, ist dieser mit der Zeit immer wieder angestiegen. Natürlich gab es auch hier ab und an erhebliche Kursschwankungen. Durch die Ölkriese 1973 oder die Finanzkrise 2007, etc. wurde der MSCI World des Öfteren in die Tiefe gerissen.

Sie sollten wissen, dass Sie mit Kursrückgängen rechnen müssen, jedoch erholt sich irgendwann der Kurs auch wieder. Über einen längeren Zeitraum kann durch günstigen Einstieg und einem rechtzeitigen Ausstieg oder Umschichtung ein ansprechender Ertrag erzielt werden. Lassen Sie sich die Kaufgelegenheiten nicht entgehen!

Für Informationen, welche Anlagestategie derzeit sinnvoll sind, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Buchen Sie einfach hier Ihre persönliche Beratung oder kontaktieren Sie mich per eMail und profitieren Sie von meinen Insidererfahrungen. Es wird sich für Sie lohnen!

Anlagetipps November 2012 – Guter Anlageertrag trotz rückgängigem Wachstum

Geld sinnvoll und sicher anzulegen, ist bei der derzeitigen Marktsituation oft gar nicht so einfach. Eine schwache Ressourcenauslastung, hohe Arbeitslosigkeit und ein gebremstes Konsumverhalten sind auch heute kennzeichnend für die internationale Wirtschaftslage. Während versucht wir, Budgetdefizite auszugleichen, ist auch die Fiskalpolitik als Wachstumsbremse anzusehen. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass auch in absehbarer Zukunft die Zinsen auf ihrem tiefen Punkt verbleiben werden.

Negative Auswirkungen für Anleger
Ist man auf der Suche nach einer ertragreichen und gleichzeitig sicheren Geldanlage, so dürfte diese auch in nächster Zeit weiterhin schwer zu finden sein. Zinsen, die man bei risikofreien Anlagen erwarten darf, decken oft nicht einmal die Inflationsrate, so dass man angelegtes Geld oft noch nicht einmal vor dem Verlust der Kaufkraft schützen kann. Die geringen Zinsen auf dem Geldmarkt und bei Sparanlagen motivieren immer mehr Anleger dazu, ertragreichere Formen zu finden, um ihr Geld zu investieren. Bei der derzeitigen Marktsituation sind jedoch gewinnversprechende Transaktionen an der Börse oft mit einem großen Verlustrisiko verbunden.

Dividendenrendite von Unternehmensanleihen ausnutzen
Auch heute gibt es Wirtschaftsbereiche, die sich eines guten Wachstums erfreuen. Bei solchen Unternehmen kann man oftmals eine gute Anlagemöglichkeit finden, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen. Natürlich sollte man vorher die Bonität des Unternehmens gründlich prüfen. Solche Unternehmen haben auch in nächster Zukunft die Möglichkeit, gute Gewinne einzuwirtschaften. Dabei hilft ihnen das derzeit niedrige Zinsniveau, sowohl als auch ein niedriger Kostendruck. Somit werden die Margen auch weiterhin stabil bleiben.
Investment Grade Unternehmensanlagen aus Europa und den Vereinigten Staaten haben in letzter Zeit deutlich mehr Zuspruch gefunden und der Trend dürfte bestehen bleiben. Die Dividendenrenditen liegen in diesem Jahr deutlich über dem Mittelwert der letzten Jahre und befinden sich nun auch über den Renditen, die mit Staatsanleihen erzielt werden können. Dabei können auch in Schwellenländern interessante Anlagemöglichkeiten gefunden werden. Empfehlenswert sind grundsätzlich Anlagen in Fidelity European Growth, sowohl als auch Fidelity South East Asia und DWS Osteuropa.

Diversifizierte Anlagen sorgen für laufende Erträge
Es ist anzunehmen, dass die als risikofrei betrachteten Staatsanleihen auch in nächster Zeit nur geringe Beträge einbringen werden. Noch ist nicht abzusehen, wann dieser Trend, der von dem Versuch Staatsschulden bei einem rückläufigen Wachstum zu reduzieren gekennzeichnet ist, eine Wende findet.
Darum ist heute eine diversifizierte Anlagestrategie ratsam, bei der Bonds erstklassiger internationaler Unternehmen dafür sorgen, dass die Erträge auch weiterhin bestehen bleiben. Hier kann man auf Qualitätsaktien aus DWS Top Dividende oder auch Depotbeimischungen wie StarCapital Bondvalue UI, sowohl als auch Emerging Markets Anleihen wie Invesco Emerging Markets Bond Fund A vertrauen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.