Sind Bonds noch für die Geldanlage sinnvoll?

Bonds: Für und Wider
Staaten, aber auch Unternehmen, leihen sich Geld von Anlegern und dafür bezahlen sie Zinsen. Das galt lange Zeit als sehr sicher, denn man konnte davon ausgehen, dass die Industrienationen die Anleihen immer zurückzahlen würden. Das ist heute anders durch die Überschuldungskrise in einigen Ländern. Griechenland, Portugal und Irland z. B. kommt es bezüglich der Anleihen sehr wahrscheinlich zum Zahlungsausfall. Auch bei spanischen und italienischen Bonds könnte Ihr Geld weg sein.

Deutsche Anleihen gelten dagegen als sicher, weil Deutschland seine Schulden abbaut und wirtschaftlich nach wie vor wächst. Ein Wermutstropfen ist bei deutschen Anleihen allerdings dabei: Sie kriegen wenig Ertrag, zwischen 0,5 % und 1,8 % je nach Dauer der Anleihe. Zinspapiere aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Finnland, bringen dagegen etwas mehr. Das liegt daran, dass auch ihnen eine gute Bonität bescheinigt wird, seitens der Ratingagenturen, wie auch der Anleger.

 Anleihen nach wie vor sinnvoll
Bei allem Für und Wider gilt, dass Anleihen trotz der Krise für den Vermögensaufbau ein gutes Instrument sind. Wenn nämlich die Staaten solvent bleiben, können Sie eben die Erträge aus Ihren Anleihen präzise berechnen. Denn, wenn Sie die Anleihen bis zur Fälligkeit halten, erhalten Sie die Rendite, die Sie sich mit Ihrem Kurs beim Kauf gesichert haben. Außerdem müssen es ja nicht nur Staatsanleihen sein. Anleihen der Bundesländer oder von Förderbanken wie der staatlichen KfW bringen etwa einen halben bis einen Prozentpunkt mehr Rendite und gelten als genauso zuverlässig wie Anleihen des Bundes.

Weitere Anleihemöglichkeiten sind Bonds von Unternehmen und Anleihen von Schwellenländern. Sie haben häufig eine niedrige Verschuldung und hohe Wachstumsraten.

Fazit – sind Bonds sinnvoll?
Ja, Bonds sind für die Diversifikation des Anlagedepots weiterhin geeignet. Auch in Zeiten der Krise sind Anleihen von Staaten und Bundesländern sinnvolle Werkzeuge zum Vermögensaufbau, denn sie sind kalkulierbar. Bonds von Unternehmen und Schwellenländern bilden hierbei eine mögliche Ergänzung.

Ist die Beurteilung von Fonds mit Sharpe Ratio sinnvoll?

Fakten zeigen, dass die Sharpe Ratio durch die Volatilität ein Risiko von Fonds darstellen. Durch die Volatilität die einen Wert von Null aufweisen, kann keine positive oder negative Volatilität aufgezeigt werden. Der Markt ist von stetigen Auf- und Abwärtsphasen geprägt, und solange die Fonds stetig identisch bleiben und keine Gefahren aufzeigen, so kann von einer Differenzierung eines Fonds abgesehen werden. Wenn ein Fonds größeren Schwankungen ausgesetzt ist und trotz alle dem steigt, so kann davon ausgegangen werden, dass dieser Fonds auch mit einem hohem Risiko verbunden ist. Dies hat natürlich nur dann seine Richtigkeit, sofern die Fondswertentwicklung durch die Auf- und Abwärtsphasen vom Markt abhängig sind.

Die Portofolio Tools!
Mit den unterschiedlichsten Tools wurde eine wirkungsvolle Portfolio errichtet. Die Berechnungen gingen davon aus, dass ein Fonds der eine größere Volatilität besitzt, auch mit sehr viel Risiko verbunden ist. Die Investitionen würden sich nur dann lohnen, wenn dadurch ein größerer Ertrag ermöglicht werden kann. Es war abzusehen, dass die Sharpe Ratio die über die Zinsen erreichte Rendite hinausging, und im Vergleich zur Volatilität setzte.

Schwierigkeiten von Fonds!
Doch die Schwierigkeiten blieben nicht aus. Es wurde erkannt, dass durch die beeinflussbaren Mischfonds, Long/Short-Fonds und Multi-Asset-Fonds diverse Probleme auftreten. Die Vielzahl an Portfolio-Tools waren nicht in der Lage mit den neuen Fonds etwas anzufangen, da die Angaben der Peergroup-Resümee auf längere Zeit nicht vertrauenswürdig war. Auf der einen Seite fehlte die Geschichte, und auf der anderen Seite konnte die Klassifizierung der Fonds nicht eruiert werden. Dadurch reduzierte man die Portfolio-Tools darauf, um zu erkunden, was in der Vergangenheit besser gemacht hätte werden können. Die Sharpe Ratio ist nicht in der Lage, brauchbare Aussagen und Informationen für die Zukunft zu tätigen. Die Vergangenheit kann einfach andere Risikomerkmale als die Zukunft aufweisen, und deshalb können keine tauglichen Beurteilungen durch den Sharpe Ratio herangezogen werden.

Wenn Sie sich für Fonds interessieren, dann sollten Sie sich unbedingt von Fachleuten unterstützen lassen. Hier erhält man mit Sachverstand eine versierte Beratung.

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Bei Gold nicht einsteigen, sondern Verkaufen

Rückschläge auf dem Goldmarkt
Gold verliert derzeit einiges seines eigenen Wertes. Aktuell drohen Rückschläge bis zu 900 US-Dollar je Unze. Dieser Betrag entspricht einem Rückgang des Goldwertes von mehr als 60 Prozent. Auf diese Tatsache weist Stefan Klomfass, der Leiter des institutionelles Wertpapiergeschäft bei SEB Asset Management, mit Nachdruck hin. So sind auch in den lange vergangenen 80er und 90er Jahren die Goldpreise um gut 70 Prozent gefallen. Nun stünden die Investoren nach dem Anstieg des Goldpreises der letzten elf Jahre erneut vor einem großen Rückschlag. Es heißt, dass Gold als Kriesenwährung, wenn es historisch betrachtet wird, im Wert jeweils immer vor und während der Kriese steigt, danach aber wieder an Wert verliert. So hat die Schuldenkriese des Staates in der Europazone inzwischen zu einer Eskalation geführt, welche derzeit Maßnahmen zur Beruhigung der Lage erfordert.

Anstieg des Goldpreis sehr unwahrscheinlich
Laut Anlageexperten ist der Anstieg des Goldpreis sehr unwahrscheinlich. So zeigte ein Blick in die Vergangenheit, dass Gold in den Inflationsjahren praktisch keinerlei reale Erträge bringt und lediglich die Ängste vor Inflatatation den Goldpreis in die Höhe getrieben haben. Weiterhin spielte die Nachfrage nach verschiedensten Arten von Schmuck für den jeweils aktuellen Goldpreis keine große Rolle. Verstärkend kommt zudem hinzu, dass der Konsumanteil ab Bruttoinlandsprodukt in vielen Ländern wie beispielsweise China, kontinuierlich abnimmt.

Fallende Preise für Rohstoffe und Edelmetalle
Klomfass meint, dass die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle fallen werden, wenn eine konjunkturelle Abkühlung bevor steht. Diese Entwicklung werde zudem durch die Entwicklung auf dem Goldmarkt verstärkt. So wird Gold zunehmend von den Zentralbanken verkauft und auch seitens der börsengehandelten Exchange Traded Funds (ETFs), welche derzeit hohe Goldbestände halten, ist dies ähnlich. Schließlich werden die Goldförderer versuchen, ihr Angebot an Gold und Goldwahren zu erhöhen. 

Gold sollte verkauft werden!
Seitens der Anlageexperten der SEB AM besteht der Tipp, dass Anleger, welche Gold besitzen, dieses verkaufen sollten. Es heißt zudem, dass jeder, der die Goldhausse verpasst hat, nicht mehr in diese einsteigen sollte.

Renditechancen mit Hochzinsanleihen

Anleger besitzen stets ein gewisses Risiko im Bereich Ihres Portfolios. Dieses Risiko beruht auf den hohen Schwankungen, die auf den heimischen und internationalen Finanzmärkten zu verfolgen sind. Das globale Wachstum verschlechtert sich zunehmend und auch die Staatsschulden in den Vereinigten Staaten, sowie in Europa trüben die Stimmung beachtlich.

Voraussichtlich wird auch in der näheren Zukunft das niedrige Wirtschaftswachstum, sowie geringe Zinsen dominieren, wobei diese Probleme erst nach erfolgreichem Schuldenabbau der Eurozone und in dem Rest der Welt gelöst werden können. Aus diesem Grunde müssen sich die verschiedenen Staaten, Länder und Nationen im Bereich des Krisenmanagements deutlich mehr anstrengen, um ein positives Ergebnis erzielen zu können. Und dieses Ergebnis ist maßgebend für den weiteren Bestand eines Unternehmens.

Hochzinsenanleihen – ein wichtiger Teil für Finanztitel in verschiedenen Bereichen!
Seit dem Jahre 2008 hat sich dennoch einiges geändert, da wir uns deutlich in einer verbesserten Lage befinden, als damals. Trotz alledem ist die Zahlungsfähigkeit der Unternehmen enorm eingeschränkt. Die Finanztitel sind in der heutigen Situation das Hauptsorgekind, da diese Finanztitel auch einen wesentlichen Teil des Marktes der Hochzinsenanleihen ausmacht, ist der von Ihnen ausgegeben Einfluss sehr groß. Aufgrund des deutlich gesunkenen Wirtschaftswachstums müssen Banken Ihre Verschuldung stark senken, damit auch in Zukunft ausreichend Kapital zur Verfügung steht. Die Folge sind sogenannte Abwertungen im Finanzmarkt und so wird es wichtiger denn je, gute Hochzinsenanleihen zu finden und einen richtigen Titel zu wählen.

Verfolgen eines klaren Zieles – positive Resultate
Unternehmen müssen demnach ein klares Ziel verfolgen und trotz des niedrigen Finanzbereiches gute und vor allem positive Ergebnisse erzielen. Würden sich in näherer Zukunft weitere Schulden anhäufen, so verschlechtert sich auch die Situation der Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen beachtlich. In der weiteren Zukunft sollten vor allem Anleger auf ein effizientes Management in flexiblen Bereichen der Wirtschaft setzen um der Krise nicht erleiden zu müssen.

Risiken bei der Flucht aus dem Euro bei Fremdwährungensanlagen

Viele Anleger, die die aktuelle Diskussion um immer größere Rettungsschirme beobachten müssen, fragen sich ob es denn ein guter Rat wäre, im EURO zu bleiben. Insbesondere angesichts verdüsterter Konjunkturperspektiven und der Frage, ob es eine Rückkehr zum Pfad des Aufschwungs oder gar eine fünfte Weltwirtschaftskrise 2012 geben wird. Dennoch hat die Flucht in scheinbar sichere Währungen auch einige Nachteile.  Sehen Sie sich am besten die Risiken an, die bei einer Fremdwährungsanlage drohen:

Kursschwankungen in beide Richtungen – und schwer prognostizierbar
Wer sich Mitte November den Wechselkurs zum Schweizer Franken ansieht, der beobachtet eine Wertsteigerung des Schweizer Frankens in den letzten drei Jahren von insgesamt ca. 22 % und somit einen zusätzlichen Wechselkursgewinn von knapp über 7 % pro Jahr. Hat der Anleger also vor drei Jahren 1.000 Euro einbezahlt, so bekommt er nach Abzug der Umtauschgebühren einen Substanzwert von knapp 1.200 Euro und die aufgelaufenen Zinsen ausgezahlt. Dennoch ist eine Geldanlage in einer Fremdwährung nicht immer vorteilhaft, selbst wenn die Fremdwährung an sich solide ist.

Wer beispielsweise Ende 2008 in Schweizer Franken investierte und die Auszahlung im Sommer 2009 verlangte, der erlitt einen Währungsverlust. Noch deutlicher wird dieses Währungsrisiko beim US Dollar, der aufgrund der dortigen Staatsschuldenkrise und der Subprime-Krise langfristig stark an Substanz eingebüßt hat. Während von 9 Jahren noch knapp über 1,10 Euro pro 1 US Dollar bezahlt worden sind, bekäme der Anleger jetzt nur mehr knapp 0,74 Euro pro US Dollar und die aufgelaufenen Zinsen zurück. Insofern hängen die Schwankungen der Währungen nicht von der Größe der Volkswirtschaft oder des Landes ab, sondern von der relativen wirtschaftlichen Entwicklung. da diese immer mehr von externen Faktoren abhängt, ist eine Geldanlage in Fremdwährung sehr risikobehaftet.

Als Spekulations- und Risikoanteil geeignet
Deshalb ist die Anlage in Fremdwährungen keinesfalls für die Anlage oder das Ansparen der privaten Altersvorsorge geeignet. Vielmehr ergibt sich hierbei ein Spekulationsmoment, ähnlich dem der Aktienanlage. Deshalb sollte der Anleger – wenn überhaupt – nur in einem kleineren Rahmen Fremdwährungsengagements eingehen.

Zudem könnte insbesondere der langfristig orientierte Anleger an verschiedene Szenarien in der EURO Zone denken: Es ist sowohl die Schaffung eines stärkeren „Nord EURO“, als auch die Wiedereinführung nationaler Währungen denkbar. Wer da in einem starken Wirtschaftsraum wie Deutschland investiert hat, der kann Wertsteigerungen erfahren und muss nur ein geringes Abwertungsrisiko tragen.

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Immer noch raue See für Schiffsfonds

Die Schifffahrt befindet sich in einer heftigen Krise und mit ihr auch die Schiffsfonds. Hohe Energiepreise und äußerst zurückhaltendes Agieren der Schiffsbanken machen es der Branche derzeit nicht leicht. Deutlich ist auch die Zurückhaltung der privaten Anleger spürbar. Die Schiffsfonds geraten in gefährliches Fahrwasser mit verheerenden Folgen. Eine Reihe von Fondsinsolvenzen in diesem Jahr lässt die Branche aufschrecken. Es ist schwierig für neue Investoren zu guten und werthaltigen Angeboten zugelangen.

Dabei scheint die Lage objektiv gar nicht einmal so schlecht auszusehen. Nach Angaben von Clarkson Research soll sich der Containerumschlag in diesem und dem nächsten Jahr um knapp 10% erhöhen. Dies sind durchaus Zahlen, die positiv klingen. Leider steht dem jedoch auch ein gestiegenes Angebot bei den Schiffen, Tanken und Massengutsfrachtern (sogenannten Bulkern) entgegen. Laut dem aktuellen FHH Report stieg die Anzahl der Tanker um 4% und die der Bulker gar um 6%. Das Flottenwachstum wird bis Ende 2012 weiter ansteigen und somit dem eigentlich positiven Anstieg des Welthandelsaufkommens entgegenwirken.

Die Charterraten verlaufen ebenfalls wechselhaft. Während Containerschiffe bis 4400 Container deutliche Zuwachsraten verzeichnen konnten, sieht die Lage bei den Tankern und Bulkern nach wie vor sehr kritisch aus. Die Raten liegen um knapp 40% unter dem Mittelwert der letzten 5 Jahre, wie der Schiffsanalyst Michael Niefünd zu berichten weiß. Bei den Bulkern liegt dieser Wert noch viel schlimmer bei etwa 50% unter dem Fünfjahresniveau. Das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist stark gestört.

Die Experten gehen bis zum Jahr 2013 von keiner deutlichen Entspannung des Marktes aus. Die Branche wird es weiterhin schwer haben. Eine Besserung ist erst dann zu erwarten wenn die stetige Angebotssteigerung bei den Tankschiffen und Bulkern nachlässt.

Diese eher ungünstigen Zahlen verursachen eine deutliche Zurückhaltung der Investoren. Die Analysten erwarten eine Änderung des Anlegerverhaltens erst dann, wenn die Branche wieder durch positive Schlagzeilen glänzen kann. Wann dies sein wird, bleibt abzuwarten.

Dennoch sollte man den Schiffmarkt nicht aus den Augen verlieren. Wie an der Börse sollte man investieren, wenn es gute Einstiegsmöglichkeiten gibt. Deshalb ist es entscheidend, durch eine kluge Auswahl und breite Streuung verschiedener Schiffsbereiche, die Sicherheit nachhaltig zu erhöhen und regelmäßige Ausschüttungen zu gewährleisten.

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Sinnvolle Streuung von Anlagegeldern

Geldanlagen sind für die Bundesbürger in den letzten Jahren ein zunehmend interessantes Thema geworden. Da abzusehen ist, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreichen wird, um im Ruhestand über die Runden zu kommen, ist heute fast jeder Bürger im erwerbsfähigen Alter darauf bedacht, eine zusätzliche Absicherung zu schaffen. Die Frage ist heute nur, auf welche Weise man anlegen soll. Während im europäischen Alltag heute eine Krise die nächste ablöst, verliert man allmählich das Zutrauen in jede Art von Investitionen. Trotzdem ist man praktisch gezwungen, irgendetwas zu unternehmen. Schließlich will man im Alter nicht den Kindern zur Last fallen müssen, sondern lieber den Ruhestand aus vollen Zügen genießen.

Falls man kein eigenes Haus besitzt, kann auch eine Baufinanzierung eine intelligente Anlage sein. Hat man nämlich im Rentenalter ein eigenes Haus, in dem man wohnen kann, so entfallen Mietkosten und es verbleibt ein viel größerer Teil der Miete, um davon zu leben. Baufinanzierungen können heute auch im Rahmen der Riester Förderung erhalten werden, vorausgesetzt, das man selbst in der Immobilie wohnt.

Bei der Baufinanzierung erhält man also einen Sachwert, der im Alter entweder veräußert, oder auch zum Wohnen benutzt werden kann.

Sucht man zusätzlich noch nach Kapitalanlagen, so ist es nach Meinung der Experten am besten, in einen Investmetfonds zu investieren. Das beinhaltet wesentlich weniger Risiken als der direkte Ankauf von Aktien.
Natürlich ist für den Rentensparer auch jede Art des Riester Sparens attraktiv. Hier erhält man zusätzlich zu Zinsen und Renditen noch eine staatliche Förderung und außerdem die Möglichkeit zu steuerlichen Vorteilen. Hier mögen also die Vorteile wenigstens zum teil die Inflation wett machen, so dass unter dem Strich doch noch ein guter Zugewinn der Anlage zu verzeichnen ist.

Betriebliche Rentenvorsorge kennzeichnet sich dadurch, dass der Einzelne sehr wenig Einfluss auf die Anlagestrategie des Betriebs nehmen kann. Dafür werden oft aber günstige Gruppentarife ausgehandelt und die Verzinsung bei Sparanlagen kann wesentlich attraktiver sein, als bei einem individuell abgeschlossenen Vertrag.

Wenn Sparer die Kräfte bündeln

Wenn man in letzter Zeit den Spar- und Festgeldkontenmarkt betrachtet, so stellt man mehr und mehr fest, dass unzählige Anleger stets auf der Jagd nach den besten und höchsten Prozentsätzen sind. Besser wäre jedoch eine Alternative, die langfristig sich damit beschäftigt, das Vermögen bis zu einem hohen Alter zu vermehren und somit der Altersvorsorge einen höheren Stellenwert schenkt.

Steigende Zinsen im Bereich der Tages- und Festgeldkonten steigert bei vielen Menschen das Gemüt erheblich, und so kann man seit nun längerer Zeit einen ständigen Wechsel der Banken beobachten. In Fachkreisen nennt man diesen Wechsel auch, „Tagesgeld Hopping“. Natürlich erreicht man mit einem möglichen Prozentpunkt mehr geringe erhöhte Zinsen, jedoch wäre es von absolut sinnvollerer Natur sich über langfristige Geldanlagen höhere Gedanken zu machen.

Vor allem die Altersvorsorge sollte in unseren heutigen Kreisen eine wichtige Bedeutung haben, so sorgen Fonds für eine gute Demokratie auf den nationalen und internationalen Märkten. Investmentfonds zum Beispiel beteiligen Anleger prozentual an einen unternehmerischen Gewinn und sorgt langfristig für Geldanlagen. Fonds im Allgemeinen bündeln die gesamten Kräfte der Anlegerschaft und sorgen so für eine ausgeglichene Demokratie im Bereich der Märkte. Wer heute in Fonds setzt, kann zum späteren Zeitpunkt seine sinkende und möglicherweise sehr geringe Rente entgegenwirken und sich so eine gute Alterszeit sichern.

Vor allem Investmentfonds sollten für alle offen sein, sodass die Verbraucher auch Nutzen daraus ziehen können. Diese Fonds sind auch eine sehr sichere und eine sehr stark überwachte Anlagemöglichkeit, die so eine sehr hohe Garantie und Sicherheit bietet. Im Grunde gilt in der heutigen Zeit, je besser der Mensch für seine Zukunft vorgesorgt hat, desto weniger wird der Staatshaushalt belastet und Förderungen können möglicherweise auch in Zukunft gewährt werden. Auch aus diesem Grunde unterstützt der Staat private Altersvorsorge in jeglicher Hinsicht.

Wald- und Agrarinvestments-Interessant, aber nicht risikolos

Agrarland und Holz sind solide Sachwerte, die insbesondere in unruhigen Wirtschaftslagen für Anleger in den Fokus geraten. Zwar sind auch diese Arten von Investments – wie alle anderen auch – immer mit einem finanziellen Risiko verbunden. Die Daten für Holz sind und bleiben gut. Holz, welches nachhaltig erwirtschaftet wird, vermeidet Kahlschlag und schafft wichtige Lebensräume, teilweise (gerade auch in tropischen Regenwäldern) werden artgefährdete Pflanzen und Tiere gerade auf diese Weise betont geschützt. Jeder, der in Holz investiert, fährt somit gut – und schützt die Umwelt. Gerade dies liegt in der Verantwortung der gegenwärtigen Generation.

Doch bei den Investitionen in Agrarland sind bestimmte Kontexte zu berücksichtigen. Statistisch gesehen, steigert sich die Bevölkerungsanzahl der Welt um 220.000 täglich. Hochrechnungen lassen vermuten, dass im Jahre 2050 rund 70 Prozent mehr Nahrungsmittel produziert werden müssen, um der dann um 2,3 Millionen Personen gewachsenen Bevölkerungsanzahl gerecht zu werden. Der Bedarf nach Wohnraum grenzt die Ackerflächen in ihrer Dimension ein, jedoch Zucker und Weizen werden stetig stärker nachgefragt.

Bei allen Bemühungen, die Folgen des Klimawandels noch in der gegenwärtigen Generation in seinem Schaden zu begrenzen, lässt sich beobachten, dass die Gesamtfläche aller landwirtschaftlich erschlossenen Anbaugebiete um die Hälfte verringert hat. Dies zum Teil, weil die Umweltverschmutzung selbst einen schädlichen Einfluss auf Ernteflächen ausübt – ebenso jedoch, weil nicht überall dem Klimawandel entgegenzuwirken ist. So erwartet man bis zum Jahr 2020 eine weitere Halbierung der Gesamtzahl aller Ackerflächen – sollte sich der bisherige Verlauf auch weiterhin fortsetzen. Ebenso die Schwellenländer, die aufstreben, sorgen für eine wachsende Nachfrage nach Rohstoffen aus der Agrarwirtschaft – Beispiel: Sojabohnen. Chinas Ernte hier wird zu 60 Prozent international exportiert – und in hohem Maße auch als Futtermittel verwendet. Gleichzeitig jedoch begann die Ernte bereits 2011 wegen bedenklicher Wetterphänomene (Hitzerekorde) zurückzugehen. Insofern ist der Agrarmarkt für Geldanlagen insgesamt risikoreicher als der Holzmarkt – letzterer bleibt auch langfristig stabil und verspricht Gewinne.

Schwankenden Börsen erfolgreich trotzen

Den Privatanleger hält von einem neuen Anstieg vor allem eins ab: Das ständige Auf und Ab, das an den Kapitalmärkten herrscht. Denn natürlich weiß man nie, was geschehen wird. In dieser volatilen Marktphase ergeben sich drei Strategien für die Anlage sinnvoll, welche selbst in den hohen Schwankungen der Kurse recht aussichtsreich erscheinen.

Dazu zählen zunächst globale Strategien zu Anleihen. Viele wissen inzwischen, dass man sich nicht mehr auf Staatsanleihen verlassen sollte, da diese vielmehr in der Anlageklasse Anleihen einen viel höheren Anteil zum insgesamten Risiko beitragen, als es noch vor einiger Zeit der Fall gewesen war. Während die Anleihen beim Staat im letzten Jahr noch durchschnittlich einen Zuwachs an Wert um etwa 3,6 Prozent brachten, konnten Anleihen der Unternehmen mit Invest Grade Status etwa 7,3 Prozent zulegen. Hochzinsanleihen konnten sogar um etwa 15,3 Prozent zulegen. Eine globale Anleihensstrategie, die aus diesen Assetklassen besteht, kann daher die größten Chancen zur Rendite bringen und somit auch die Risiken der Verluste weitgehend minimieren.

Zu beachten ist außerdem, dass die Risikostreuung viel wichtiger als je zuvor ist. Eine zu hohe Übergewichtung der einzelnen Assetklasse sollte man gerade wegen der Schwankungen möglichst vermeiden. Wenn man auf vergangene Jahre zurück blickt, so lässt sich schnell feststellen, dass sich vor allem Rohstoffe bei Stagflation sehr gut entwickeln. Dagegen profitieren Anleihen eher in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Die Effizienz des Portfolios wird ebenso durch strategische Diversifikation von verschiedenen Anlageklassen hinweg erhöht. Diese optimiert die Gewichtungen je nach der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ein anderes Stichwort sind dividendenstarke Aktien. Wer Geld gut anlegen möchte, sollte jetzt umdenken. Aktien sollte man vor allem wegen des gesamten Ertrags und ihrer Dividenden jetzt richtig planen. Die Erträge, die sich aus Aktien ergeben, liegen eindeutig über dem Durchschnitt aus den letzten Jahren. Auch geringe Dividenden können einiges zum Kapitalzuwachs beitragen, was sich durch den Zinseszins ergibt.

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