Anlagekommentar November 2012 – Aktienmärkte und Konjunktur entwickeln sich konträr

Betrachtet man sich die jüngsten Statistiken, so finden sich erste Anzeichen für eine leichte Stabilisierung der Weltwirtschaft. Insbesondere die beiden größten Volkswirtschaften USA und China geben Grund zur Hoffnung. So weisen die neuesten Wirtschaftsdaten auf eine steigende Nachfrage der Konsumenten hin und auch der amerikanische Arbeitsmarkt zeigte sich zuletzt etwas erholt. Allerdings machte der an der Ostküste wütende Hurrikan „Sandy“ einen Großteil des im 4. Quartal erzielten Wachstums wieder zunichte. In China scheint sich dagegen das Wirtschaftswachstum derzeit wieder auf die gewohnten Werte einzupendeln.

Wirtschaftskrise in Europa hält an
Was die Eurozone betrifft, deutet nach wie vor alles auf eine leichte Rezession hin. Dies hat zur Folge, dass Europa nur einen geringen Beitrag zum weltweiten Wirtschaftswachstum leisten kann. Kommt es zu einem Wachstum bei der Weltwirtschaft, so liegt dies in erster Linie an den Schwellenländern. Diese werden im kommenden Jahr für etwa 80 Prozent des Wirtschaftswachstums verantwortlich sein. Den restlichen Teil steuert die U.S. Wirtschaft bei.

Steigende Aktienmärkte trotz Wirtschaftskrise
Wenn Wirtschaftsexperten von einer nahenden Rezession sprechen, so drückt dies normalerweise auch die Aktienkurse. Um so überraschender ist es, dass die europäischen Börsen derzeit im hohen einstelligen Bereich zulegen. Als Anleger sollten Sie sich jedoch nicht von den aktuell steigenden Aktienkursen blenden lasse. Diese dürften zu einem großen Teil der expansiven Geldpolitik der Notenbanken geschuldet sein. Auf Dauer wird dies kaum ausreichend sein, um für einen breiten Aufschwung an den Börsen zu sorgen. Allerdings profitieren die Börsen derzeit von den sehr geringen Zinsen, die es beispielsweise bei den Festgeldern gibt. Diese führen viele Anleger wieder zu Aktien, sodass sich zumindest für qualitativ hochwertige Papiere ein gewisses Potenzial ergibt. So zeigten sich insbesondere die Aktien der Deutschen Bank und Allianz im 3. Quartal sehr stabil.

Konjunkturelle Wende nicht in Sicht
Für die nächsten Monate ist trotz einiger positiver Anzeichen kein größerer Kursaufschwung zu erwarten. So sind die USA nach der Präsidentenwahl erst einmal damit beschäftigt, sich auf ein bestimmtes Steuer- und Ausgabenprogramm zu einigen. Dabei belastet der unsichere Ausgang der Verhandlungen auch die amerikanische Wirtschaft. Selbst wenn sich die beiden Parteien bis zum Ende des Jahres einigen, werden sich wirtschaftliche Auswirkungen kaum vermeiden lassen. Auch in Europa sind im Moment keine besonderen Anzeichen für eine Besserung in Sicht. Einzig die deutsche Wirtschaft war bisher in der Lage der Krise zu trotzen. Allerdings gibt es auch hier erste Anzeichen auf eine Abschwächung. Einzig die chinesische Wirtschaft dürfte auch in Zukunft ihr durchschnittliches Wirtschaftswachstum zwischen 7 und 8 Prozent beibehalten können.

Anlagemöglichkeiten in allen Schwellenländern

In den letzten Jahren zeigten die Schwellenländer, wie zum Beispiel: Brasilien und / oder China ein überaus starkes Wachstum auf. Derzeit hat sich die Angelegenheit ein wenig abgeschwächt und es ist ein effektvoller Trend sichtbar. Wer von solch einer Entwicklung partizipieren möchte, haben Anleger unterschiedliche Möglichkeiten dazu:

Aktien oder Renten
Bevor sich ein Anleger für eine der beiden Anlagenklassen entscheidet, sollte dieser sich die Frage stellen, inwieweit er bereit ist, in das persönliche Risiko hineinzusteigen. Wertpapieranlagen in Bezug in Aktien unterliegen erfahrungsgemäß größeren Schwankungen als bei Anleihen. Darüber hinaus weisen Anlagen in den Schwellenländern stärkere Schwankungen auf als im Vergleich zu deutschen Wertpapieren, welche außerdem einem Fremdwährungsrisiko unterliegen. Infolgedessen sollten Investierungen in dieser Region immer nur als Zusetzung im Management angesehen werden.

Die richtige Mischung macht es möglich
Wer in Schwellenländern investieren möchte, sollte auf jeden Fall nahe am Ort des Geschehens sein, um frühzeitig alle Veränderungen wahrnehmen zu können. In der Regel ist es für viele Anleger die Nähe nicht immer einfach. Die bekannten Risiken des Direktengagements sind bezüglich der Wertentwicklung der Investition ziemlich deutlich beeinflusst. Hierbei ist es empfehlenswert, dass der Anleger sich für eine fächerartige Investitionsbasis auswählt. Zu diesem Zweck eignen sich ausreichend verwaltete Fonds, welche die Anleger global in allen Schwellenländern investieren können.

positive volkswirtschaftliche Entwicklung ist keine Garantie für Kursgewinne
Für kurze Zeit sind Aktienmärkte, speziell bei den Schwellenländern, nicht nur von der zeitweiligen volkswirtschaftlichen Entwicklung beeinflussbar. Sie sind sicher sehr stark von den Zahlungsbewegungen weltweiter Investoren abhängig. Wenn beispielsweise die Risikoabneigung weltweit ansteigt, können Währungsmittel aus risikoreichen Anlagen abgezogen und inzwischen in dem Geldmarkt lokalisiert werden. Sobald sich das Umfeld beruhigt und daraufhin die Risikoabneigung wieder sinkt, kommt eine gewisse Neigung zu gegensätzlichen Trend zustande. Ausschlaggebend ist zwar nicht nur die Suche nach dem optimalen Einstiegsmoment als die dauerhafte Taktik. Der positive Wirtschaftstrend kann sich erst dauerhaft auswirken, wenn die Wertentwicklung als verzögert sichtbar wird. Der Anleger sollte ein Anlagehorizont von bestenfalls 5 Jahren haben, um in das Segment investieren zu können.

Wie können Sie Ihr Geld wegen der Zinsflaute absichern?

Die Zinsen für Ihr Sparbuch und für Ihr Sparguthaben liegen heutzutage eindeutig unter der Inflation. Mithilfe eines fächerartigen Veranlagungs-Mix haben Sie die Möglichkeit minimal den Wertverlust verhindern zu können. Nachfolgend wird dargelegt, worauf es wirklich ankommt:

Dem Weltspartag am 30. Oktober 2012 sehen viele heimische Sparer mit gemischten Gefühlen entgegen. Da zum Einen die Zeiten der hohen Zinsen sowie die Abgeltung der Teuerungsrate vorbei ist, haben zum Anderen die österreichischen Bewohner nach ihrem Finanzcrash 2008/2009 die Lust auf gewagte – und deswegen höher verzinste – Anlageformen allesamt vergangen. Bisher gilt der Grundsatz: „keinen hohen Ertrag ohne hohes Wagnis“. Dieses Risiko ist allerdings bei allen unterschiedlichen Veranlagungen variabel ausgeprägt. In der jetzigen Zeit bieten Aktien sehr gute Chancen. Natürlich können diese sich demnächst wieder in einer anderen Richtung entwickeln und bewegen, ohne dass erklärbare Gründe vorhanden sein müssen. Bei Anleihen mit fixen Zinsen, beispielsweise, wagt man den Ausfall der Schuldnerzahlung sowie die Kursrückgänge, sofern das Zinsniveau während der Laufzeit ansteigt. Gold hingegen wird nicht verzinst. Gold besteht nur aus der Wertsteigerung, birgt allerdings das Risiko zur Dollarwährung.

Nun kommt sicherlich bei Ihnen die Frage auf, welche Möglichkeiten Sie haben, aus Ihrem Investment auszusteigen, im Falle Sie Geld benötigen. Das ist vor allem bei Sachwerten, wie zum Beispiel Immobilien, ziemlich schwer:

Anleihen
Staatsanleihen sind trotz niedriger Zinsen sehr gefragt. Profis geben preis, dass Staatsanleihen als sicher gelten, allerdings zwei Ratschlägen befolgen werden sollten:
1. Wenn Sie zu Staatsanleihen zurückgreifen möchten, sind inflationsgeschützte Anleihen aus Deutschland oder aus Frankreich empfehlenswert.
2. Nicht nur Staatsanleihen in Euro nehmen (Es gibt nichts Verwerfliches gegen Kronen, Dollar oder Öre usw. zu sagen).

Bei Unternehmensanleihen haben Sie die Unsicherheit, wann ein Unternehmen in die Insolvenz gehen kann. Sobald der Anleihemarkt ausgetrocknet ist, haben Sie kaum noch die Chance Ihre Anleihen wieder verkaufen zu können.

Sparbuch
Die derzeitige Inflationsrate liegt bei 2,7 %und bringt daher eine negative Realverzinsung mit sich. Ihr Geld hat dadurch weniger Wert. Trotz allem können Sie jederzeit auf Ihr Geld zugreifen, wann auch immer Ihnen danach ist. Wenn Sie Ihr Geld längerfristig anlegen möchten und deshalb nicht benötigt, können Sie einen Teil Ihres Geldes in gebundene Kapitalsparbücher oder in einem Bausparvertrag anlegen. Die Rendite hingegen bleibt dabei bescheiden. Angesichts der staatlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro gilt diese Sparform als sehr sicher.

Aktien
In den vergangenen Jahren ging die Aktiennachfrage enorm zurück. Wenn Sie sich für Aktien entscheiden, können Sie von vielen Vorteilen profitieren. Aktien sind inflationsgeschützt. Warum auch nicht einmal Aktienfonds ausprobieren?

Immobilien
Immobilien sind auch heute noch als dauerhaftes Investment anzusehen, welche sich allerdings erst nach 10 Jahren wertvoll sind. Sie sind enorm nachgefragt und notfalls leichter verkaufbar. Zwar sind die Grund-und-Boden-Preise zuletzt angestiegen, möglicherweise geben sie unter Umständen in naher Zukunft nach.

Wenn Sie allerdings in anderen Sachwerten, wie zum Beispiel: Kunst oder Antiquitäten investieren möchten, sollten Sie in diesem Bereich auskennen, da ansonsten größte Verlustgefahr besteht.

Gold
Gold hat sich als Gewinner der vergangenen Krisenjahre herausgestellt. Der Griff zum Edelmetall stellt sich heutzutage als sehr lohnenswert heraus. Sie, als Goldanleger, sollten allerdings darauf achten, dass das Edelmetall keine Zinsen einbringt und ferner ein Währungsrisiko besteht. Gewinnbringend ist Gold nur wegen der Sicherheit. Viele Goldanleger sehen das Edelmetall als Versicherung an und nicht als eine spekulative Anlageform.

Aktienanlage – Ist der Einstiegszeitpunkt wichtig?

Wenn an den Börsenmärkten schwierige Zeiten anstehen, so befinden sich viele Anleger in höchster Sorge. Denn die Frage, wann und wo man nun Ein- und Austreten soll wird verstärkt in den Raum gestellt. Verschiedene Aktien Indizes zeigen jedoch, dass je länger die Aktien gehalten werden, desto mehr Einfluss auf den Einstiegszeitpunkt in Bezug auf die Wertenwicklung gewonnen wird. Sollten Sie zum Beispiel in eine Aktie der MSCI Germany Index, bereits an irgendeinem wahllosen Tag anno 1982 investiert haben, könnte die Aktie 30 Jahre später eine Rendite von etwa 6,80 Prozent erreichen. Wenn Sie jenen Zeitpunkt des niedrigsten Marktstandes gewählt hätten, wäre Ihre Rendite auch nur gering höher, bei etwa 6,96 Prozent gewesen. Viele Experten erklären bereits dieses Phänomen.

Präzise Verfolgung der Aktien
Wenn Sie sich entscheiden in eine Aktie zu investieren, sollten Sie sich von den verschiedenen Kursständen nicht irritieren lassen. In der Regel sind die gravierendsten und größten Kursunterschiede in den ersten Tagen zu beobachten. Im Normalfall tritt diese Situation immer direkt nach Kursrückgang auf. Sollten Sie nun zu schnell verkaufen können Sie hohe Gewinnspannen verpassen. Ein guter Tipp hierbei ist, täglich die Indexe zu verfolgen und Ruhe zu bewahren. In schwanken Börsenzeiten können hohe Kurssprünge durch mögliche Notenbanken hervorgerufen werden. Ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis ist hingegen viel besser und attraktiver für Anleger.

Auch für andere Indizes anwendbar
Am Beispiel des MSCI Germany Preis Index konnten Sie die hohe Renditensteigerung erkennen. Nun dieses Phänomen ist auch bei vielen anderen gängigen Indizes zu beobachten. Ein weiteres Beispiel hierfür wäre der MSCI US Price Index. All jene die auch hier 1982 am niedrigsten Stand investierten konnten eine Rendite von 8,99 Prozentpunkten erreichen. All jene die einen beliebigen Zeitpunkt wählten, hatten es ebenfalls auf 8,75 Prozent geschafft. Als Anleger können Sie also vielfach profitieren, Sie müssen nur genau wissen WIE!

Anlagekommentar Oktober 2012 – EZB-Wertpapierkäufe bringt Entlastung mit Risiken

Enorm hohe und weiter steigende Staatsverschuldungen sowie enorme Differenzen bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit sind Ursache der Finanz- und der Eurokrise. Dazu kommt, dass eine ausgleichende zentralstaatliche Geldpolitik, welche die vorhandenen Geldressourcen auch zugunsten wirtschaftlich und strukturell schwacher Länder steuert, gänzlich fehlt. Erschwerend kommt hinzu, dass es durch die festen Wechselkurse, welche durch die einheitliche Währung, den Euro vorgegeben ist, es enorm schwierig ist, die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig die Staatsverschuldung abzubauen. Da sich im Gegenteil zu Rezessionen Staatsschulden nur sehr selten im Lauf der Zeit von selbst abbauen, werden politische Entscheidungen benötigt.

Staatsanleihenkauf durch die EZB gewährt Krisenländern neue Liquidität
Obwohl Experten sich mittlerweile darüber einig sind, dass nur eine Kombination aus Wirtschaftswachstum, Haushaltsdisziplin sowie fiskalischer Integration langfristig den Euro vor dem Zerfall bewahren kann. Solange jedoch keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, müssen eine ganze Reihe von Ländern und Banken weiterhin zusätzlich finanziell unterstützt werden. Mittlerweile sieht es so aus, als ob nur noch die Europäische Zentralbank (EZB) dazu fähig ist, den Euro vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Banken stellt die EZB seit geraumer Zeit nahezu in der Höhe unbefristete Liquidität zur Verfügung und der neue Krisenfonds der Eurozone (ESM) ist ebenfalls dazu befähigt, Banken mit zusätzlichem Eigenkapital zu stärken.

Die EZB – die Retterin des Euro?
Während die Mittel der restlichen Länder der Eurozone und der IWF-Hilfspakete bisher ausreichend waren, um die für die kleineren Länder der Eurozone benötigte Liquidität wieder zu verbessern, sind diese nicht ausreichend um Länder wie Italien und Spanien mit den dringend für die Liquidität benötigten Geldern zu unterstützen. Stattdessen werden die Reform- und Sparprogramme der Krisenländer vom ESM kontrolliert, welcher zusätzlich Staatsanleihen auf dem Primärmarkt aufkauft. Die EZB dagegen kauft dagegen nahezu unbegrenzte Mengen Staatsanleihen der Krisenländer auf dem Sekundärmarkt und senkt so den Liquiditätsbedarf der Krisenländer bedeutend.

Die EZB hat versichert, dass die zusätzliche Liquidität, welche die betroffenen Länder durch den Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB erhalten zu sterilisieren, sodass es nicht erneut zu einer Inflation kommt. Gelöst werden dadurch aber die Probleme nicht, im Gegenteil, das Handeln der EZB reduziert sogar den Druck auf die Politik, eine dauerhafte Lösung zu finden. Als Anleger sollten Sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass durch die bisher beschlossenen Maßnahmen der Euro wieder sicherer wird. Nur wenn sich die Mitgliedsstaaten der Eurozone auch politisch zu einer Union zusammenschließen, kann der Euro dauerhaft gerettet werden. Die Voraussetzungen dafür sind aber leider zurzeit alles andere als gut.

Anleihen gegen Aktien – ein Renditevergleich

In der heutigen Zeit existiert viel Unsicherheit, wenn es um das Thema Geld anlegen geht. Wirtschaftskrisen, Inflation und die Euro- Krise verunsichern die Anleger. Wer sich aber gut informiert, ist mit einer vernünftigen Anlage immer noch gut beraten.

Vor- und Nachteile von Aktien
Mit Aktien handeln oder auch in Aktien investieren, birgt immer ein gewisses Risiko. Innerhalb eines Tages können diese stark fallen oder ansteigen. Bei einem guten Händchen, lassen sich erhebliche Gewinne erzielen. Nur wer sich auf dem Aktienmarkt gut auskennt, sollte sich darauf einlassen. Ist das nicht der Fall, dann unbedingt Jemanden suchen, der Sie ausführlich informieren und beraten kann. Aufgrund des höheren Risikos und der starken Schwankungen, werden die Anleger mit höheren Renditen als bei Anleihen belohnt. Am Markt wird dies als Risikoprämie bezeichnet.

Anleihen- das geringere Risiko
Wer sein Geld in Anleihen anlegt, ist nicht den großen Schwankungen ausgesetzt. Sie gehören genau wie Aktien zu den großen Anlageklassen und stellen Schuldverschreibungen dar. Die Kursschwankungen unterliegen im Wesentlichen den Erwartungen des Marktes, mit Sicht auf den zukünftigen Zins. Da das Risiko von Wertverlusten nicht so hoch wie bei Aktien ist, fällt die Rendite in der Regel nicht so hoch aus.

Die Entwicklung der letzten Jahre
In Deutschland, Japan und Italien sind die Renditen von Aktien in der letzten Jahren schlechter ausgefallen als die von Anleihen. Die Erfahrung sagt allerdings, dass wer langfristig investiert, als Aktienanleger größeren Renditen als bei Anleihen einstreicht. Die Risikoprämie sollte bei effizienten Märkten positiv ausfallen. Daher raten Experten trotzdem zum Kauf von Aktien.

Egal, ob Sie sich für Aktien oder Anleihen entscheiden, einiges sollten Sie bedenken. Existieren zu viele Anleger, die gleich denken und handeln wie Sie, verliert jede Methode und jedes Timing die Wirkung. Also offen sein für Neues und nicht der breiten Masse folgen. Beobachten Sie den Markt und kaufen Sie, wenn die Aktien unten sind und die Tendenz oder Prognose aber nach oben zeigt. Lassen Sie sich beraten, damit Sie den höchstmöglichen Gewinn erzielen.

Bei offenen Immobilienfonds neue Regeln ab 2013

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat Ende September diesen Jahres darauf hingewiesen, dass bei der Anlageklasse der offenen Immobilienfonds ab Beginn des neuen Jahres andere Kündigungs- und Mindesthaltefristen zu beachten sind. Diese Neuerung betrifft insbesondere institutionelle Anleger ab einem Anlagevolumen von 30.000 Euro.

Anleger investieren weniger häufig in offene Immobilienfonds
In Deutschland ist die Anlageklasse der offenen Immobilienfonds mit einem Anlagevolumen von über 80 Mrd. Euro beträchtlich. Durch die Turbulenzen am Kapitalmarkt und im Zuge der Euro-Schuldenkrise, hat die Attraktivität der Fonds bei den Anlegern zwar nachgelassen, dennoch stecken nach wie vor enorme Summen in der einst sehr beliebten Anlageform. Obwohl viele Fondsmanager in den letzten Jahren das Handtuch werfen mussten und viele Fonds mittlerweile aufgelöst wurden, besteht für den Anleger noch immer die Möglichkeit in offene Immobilienfonds zu investieren. Bereits kleine Geldbeträge reichen aus, um in eine Vielzahl von Immobilien zu investieren. Die Fondsmanger investieren mit einer breiten Streuung zum Großteil in gewerblich genutzte Immobilien. Beim Erwerb darf keines der Grundstücke 15% des Fondsvolumens übersteigen. Die Liquiditätsreserve darf die 5%-Grenze zu keinem Zeitpunkt unterschreiten.

Für Anlagevolumen bis zu 30.000 Euro bleibt alles beim Alten
Die neue Regelung tritt ab 2013 in Kraft und betrifft die Kündigungsfrist und die Mindesthaltedauer. Möchte ein Anleger zukünftig Anteile veräußern, muss er dies mindestens zwölf Monate zuvor ankündigen. Neuanleger sind zudem verpflichtet, ihre Anteile mindestens zwei Jahre vor Veräußerung zu halten. Sollten Ihr Anteil an einem offenen Immobilienfonds die Grenze von 30.000 Euro nicht überschreiten, wird sich für Sie nichts ändern. Dieser Regelung zufolge, können sie jedes Kalenderhalbjahr Anteile im Wert von maximal 30.000 Euro ohne jegliche Einschränkung veräußern.

Institutionelle Anleger müssen sich ab 2013 auf neue Kündigungsfristen und Mindesthaltedauern bei offenen Immobilienfonds einrichten. Für Kleinanleger bis zu einer Anlagesumme von 30.000 Euro bleibt hingegen alles beim Alten.

Wie man erfolgreich in Schiffsfonds investiert

Sie spielen mit dem Gedanken in Schiffe zu investieren und so eine sichere Anlage zu generieren? Lassen Sie sich von Meldungen in Zeiten der Finanzkrise nicht abschrecken und nutzen die Möglichkeit, durch Investitionen in Schiffe attraktive Renditen zu erhalten und kein Verlustgeschäft zu machen. Einige Anbieter von Schiffsfonds sind frustriert, da derzeit nur negative Schlagzeilen die Runde machen und Anleger nicht nur Geld verlieren, sondern sogar Geld nachschießen und so für den Erhalt des Fonds sorgen müssen.

Breit gestreut in Schiffe investieren verhindert eine Pleite
Schiffe die weltweit günstigsten, ökologisch sehr günstige und schnelle Transportmittel auch bei großen Transportgütern und Mengen. Da ein Verzicht auf Importgüter, aber auch auf den Export eigener Landesprodukte nie zur Sprache kommen wird, werden Schiffe immer die Weltmeere beherrschen und im Transport eine sehr wichtige Rolle spielen.
Natürlich hat die Finanzkrise auch den Transport auf dem Meer ergriffen und gerade Anleger leiden, die nur in Fonds einzelner Schiffe investiert haben. Wer eine Investition in unterschiedliche Schiffe anstrebt und so seine Anlage breit gefächert streut, wird auch in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht von fehlenden Zinsen oder gar einem Verlust der Anlage erschüttert.
Durch das Wirtschaftswachstum in Ländern wie China oder Indien nimmt der Handel auch in Krisenzeiten zu und das Transportmittel Schiff bietet eine gute Anlageform in Fonds.

Mit der richtigen Investition Rendite erzielen
In mehrere Schiffe unterschiedlicher Größe und Art zu investieren ist sinnvoll und schließt das Risiko aus, welches bei einer Investition in nur ein Schiff präsent wäre. Die Vielfalt der Möglichkeiten überzeugt und mit einer konkreten und gewinnoptimierenden Beratung können Sie als Anleger profitieren und Ihre Anlage weit in einen sicheren Weltmarkt streuen.
Diese Möglichkeit bietet sich Ihnen, wenn Sie sich bei der Anlage in Schiffe auf sogenannte Portfolio-Anlagen konzentrieren und eine breite Streuung Ihrer Anlage wählen. Schiffe in unterschiedlichen Größen und Arten, sowie das perfekte Fondsmanagement sorgen dafür, das Ihre Anlage garantiert eine ansprechende Rendite abwirft und Sie mit Effizienz überzeugen wird.
Auf http://www.anlage-top.de/index.php/sachwerte/schiffsbeteiligungen/maritime-opportunity-portfolio.html finden Sie eine interssante Anlagemöglichkeiten und können zahlreiche Vorteile mit Ihrer Portfolio-Anlage erzielen. Sie sind an vielen Schiffen beteiligt und haben somit keinen Verlust, wenn ein Fonds vorübergehend an Wert verliert. Auch bei niedrigen Charterraten lassen sich aufgrund der günstigen Ankaufpreise hohe Renditen erzielen und man ist als Anleger auf der sicheren Seite. Die von Ihnen erhaltenen Erträge sind durch die Tonnagesteuer größtenteils steuerfrei und ermöglichen Ihnen eine aktive Vorsorge für den Lebensabend.

Wie sinnvoll ist die finanzielle Repression für den Schuldenabbau?

Als finanzielle Repression wird eine eine Maßnahme von Staat und Notenbank bezeichnet, welche die Verzinsung von Staatsanleihen niedrig hält und weiterführend dafür sorgt, dass Staatsanleihen gekauft werden und die Gläubiger ausreichend Staatsanleihen in Form von Schuldtiteln kaufen. Derzeit hat die finanzielle Repression in Europa an Bedeutung gewonnen und es wird versucht, auf diesem Wege die Geldmittel Stabilität zu erhalten und nicht nur den Euro, sondern auch die Vereinigung Europa zu retten. Der ausreichende Effekt stellt sich natürlich nicht umgehend ein, sondern ebenso wie bei staatlichen Sparmaßnahmen in einem Zeitfenster, welches einige Jahre in Anspruch nehmen wird.

Was Anleger in der aktuellen Zeit beachten sollten
Aufgrund der finanziellen Repression liegen die Bonitätskriterien derzeit enorm niedrig und niedrige Renditen sinken weiter, wobei der Anleger ansprechende Kursgewinne erzielen kann. Für eine langfristige Anlage ist es ratsam, sich auf Länder mit einer möglichst geringen Manipulation der Zinsen zu entscheiden, um so auf lange Sicht einen Gewinn zu erzielen.
Auch bei Unternehmensanleihen sollen die Zinsen weiterhin niedrig bleiben. Es wird aber in Folge durch die finanzielle Repression auch erwartet, dass das Wachstum nur langsam, vergleichbar mit der Nachkriegszeit erfolgt. Die Rendite von soliden Unternehmen ist daher sehr gering und kann auch dauerhaft sehr niedrig bleiben.

Die Schlussfolgerungen auf dem Aktienmarkt
Die finanzielle Repression geht auch am Aktienmarkt nicht spurlos vorbei und nimmt maßgeblichen Einfluss. In vergangenen Modellen war es keine Seltenheit, dass in Zeiten in denen die finanzielle Repression gewährt wurde, Kurse an der Börse stiegen und eine positive Entwicklung der Werte aufwiesen. Doch besteht hierfür keine Garantie und es ist nicht charakteristisch, dass auch in diesem Fall eine Wertsteigerung an der Börse erfolgen muss.
Alternative Anlagen werden hingegen der Staatsanleihen mit einer Transaktionssteuer versehen, welche die Attraktivität und Akzeptanz auf dem Aktienmarkt schmälert und sich für Anleger keinesfalls als positive Folge der Situation erweist.

Anlagekommentar September 2012 – Vorfreude auf geöffnete Geldschleusen

Es bleibt spannend, denn nach einem eher schwächelnden zweiten Quartal 2012 wurde im Juli und August ein kräftiger Aufschwung vermerkt. Dafür sind einige Faktoren verantwortlich. Die Erwartung geht in Richtung einer expansiven Notenbankpolitik in Europa und den USA. Diese verläuft nach außen zunächst jedoch zögerlich, die Konjunkturdaten bleiben weltweit schwach, und die Risiken im Aktienbereich sind sogar noch gestiegen. Globale Qualitätstitel mit einer guten DWS Top Dividende plus Emerging Markets Aktien stellen sich als gute Strategie dar, die das Chancen-Risikoverhältnis im Bereich der Aktien sozusagen ausgleicht.

Es geht aufwärts – oder?
In puncto Anleihen wirken sich die Niedrigzinsen negativ aus, und wer renditeorientiert ist, wird eher gewarnt sein. Unternehmensanleihen stellen in gewissem Umfang eine Art Ausgleich dar. Die Differenz, die bezüglich der Unternehmensanleihen mit einem BBB-Rating verus sicherer Staatsanleihen zu beobachten ist, ist aber eine attraktive Größe. In der vorliegenden Grafik werden die Kreditaufschläge von Moody’s Baa Unternehmensanleihen in Relation zu US-Staatsanleihen gezeigt. Deutlich erkennbar: Sie befinden sich oberhalb des Durchschnittswerts, der in den letzten 30 Jahren verzeichnet wurde. Zu interpretieren ist dies als ein Aufwärtstrend für Unternehmensanleihen, wenn sich die Weltwirtschaft weiterhin positiv entwickelt.

Noch mehr gute Nachrichten?
Die DWS Convertibles und Emerging Markets Anleihen kann man als aussichtsreich bezeichnen. Gut als Depotbeimischungen geeignet sind hochverzinsliche Unternehmensanleihen. Es empfiehlt sich allerdings eine gut gestreute Veranlagung, um mögliche Ausfälle zu kompensieren. Zu nennen wäre als ein Fonds mit gutem Chance-Risikoverhältnis der Invesco Extra Income Bond Fonds, ein Fonds, der auf High Yield Anleihen in den Klassen BB und B setzt, was ihm zu einer extrem guten Performance verhalf. Hochverzinsliche Unternehmensanleihen sind Aktien vergleichbar im Renditepotential und den Kursschwankungen; sie stellen in einem Umfeld schwachen Wachstums eine Alternative zu den Aktien dar. Man kann davon ausgehen, dass ihre Performance in den nächsten 3-6 Jahren berechenbarer sein wird als Aktien, Hochzinsanleihen sind schließlich gekennzeichnet durch eine begrenzte Restlaufzeit. Wenn der Emittent am Laufzeitende noch liquide ist, kann die Anleihe ordnungsgemäß getilgt werden.

Die richtige Wahl
Einzeltitelveranlagungen in hochverzinsliche Unternehmensanleihen scheinen problematisch, da ein beträchtliches Ausfallrisiko hier beobachtet wird. Die Risikostreuung ist beim Kauf einzelner Anleihen nicht gegeben. Der Invesco Extra Income Bond Fonds weist Anleihen von über 100 Emittenten auf und kann Zahlungsausfälle durch sein Prinzip der breiten Risikostreuung gut abpuffern.