Mit Nachhaltigkeit sein Geld sauber anlegen

ökologische Investments

Wenn es um nachhaltige bzw. ökologische Investments geht, sind diese nach wie vor ein Nischenthema. Als Anleger hat man aber gute Gründe, sich mit diesem Thema stärker zu befassen. Wer sein Geld nachhaltig investieren möchte tut dies, um ethisch und nachhaltig einwandfrei anzulegen. Doch was genau bedeutet Nachhaltigkeit? Auch wenn dieser Begriff nicht eindeutig definiert ist, gibt es mittlerweile objektive und nachvollziehbare Kriterien.

Als Anleger steht man einem großen, unübersichtlichen Angebot gegenüber
Fondsanbieter setzen häufig feste Kriterien ein. So sollen bestimmte Kategorien wie Rüstung oder Tabak ausgeschlossen werden. Aber auch Kinderarbeit gehört in der Regel zu den Ausschluss Kriterien. Interessant ist jedoch eine andere Ebene der Nachhaltigkeitsbetrachtung. Hierbei geht es um die Unternehmen selbst und um die Frage, wie nachhaltig ihr Geschäftsmodell und ihr Agieren sind. Die Beurteilung übernehmen häufig Analysehäuser oder Ratingagenturen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. Die Überlegung dahinter: Neben der moralischen gibt es auch die finanzielle Seite. So können nachhaltig agierende Unternehmen langfristig einen Vorteil haben – auch auf der Risikoseite. Eine Studie der Harvard University zeigte, dass sich der Börsenwert von Firmen mit einem hohen Nachhaltigkeitswert langfristig besser entwickelt als bei solchen Firmen, die hier einen geringen Wert aufweisen.

Interesse an nachhaltigen Geldanlagen

Für eine ökologisch und ethisch korrekte Investition, muss man die Produkte an seinen Prinzipien messen
Fondsanbieter haben diese Chancen erkannt und bieten verschiedene Konzepte an, auch wenn nicht jedes sinnvoll ist. Fonds die nach dem „Best in Class“-Prinzip verfahren, investieren in die jeweils „besten“ Unternehmen. Das Manko: Nur weil ein Unternehmen beispielsweise nach ökologischen Kriterien besser ist als andere, ist es objektiv gesehen nicht zwingend wirklich ökologisch. Deutlich sinnvoller sind Konzepte, die nach strengen Kriterien arbeiten. Dazu gehört beispielsweise das Thema „Katholisches Investment“. Anders als der Name es suggeriert, geht es hier nicht um katholische Werte im strengen Sinn. Bei diesem Konzept stehen solche Werte im Fokus, die einen hohen Nachhaltigkeitswert haben und kirchlichen Wertevorstellungen nicht im Weg stehen

Fazit:
Das Thema Nachhaltigkeit ist in den vergangenen Jahren langsam aber stetig aus seinen Kinderschuhen gewachsen. Durch strengere und objektivierbare Kriterien ist es möglich, hier in Fonds zu investieren, die einen hohen Nachhaltigkeitsgrad aufweisen. Anleger haben dabei langfristig gute Chancen, ihr Portfolio attraktiver zu gestalten.

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