Die Deutschen sind Weltmeister im Sparen…

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…aber nicht im Anlegen!

Es ist kein Geheimnis, dass die deutschen Anleger als risikolose Aktienmuffel gelten. Die Deutsche Bundesbank belegt dies in der aktuellen repräsentativen Studie zur Vermögensentwicklung für die deutschen Privathaushalte. Trotz guten Entwicklungen an den Finanzmärkten während der letzten Jahre bleiben immer mehr Anleger dem Spar- und Girokonto in großem Maße treu. Doch wer sein Geld lieber auf Sparkonten lagert, verpasst die Möglichkeit ein Vermögen aufzubauen.

Mit Spar- oder Girokonto kein Vermögenszuwachs
Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid  im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband, ist ein möglichst geringes Verlustrisiko für 83 Prozent der Befragten das entscheidende Auswahlkriterium bei der Kapitalanlage. Die Zurückhaltung bei der breiten Masse der Bevölkerung hat ihren Preis und scheint ein Grund für die steigende ungleiche Vermögensverteilung in der Gesellschaft zu sein. Die Deutsche Bundesbank kommt in einer Studie auf die Erkenntnis: Wer sein Geld lieber aufs Spar- oder Girokonto lagert, partizipiert nicht am Vermögenszuwachs in Deutschland.

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Anlage in Wertpapieren bringt Vermögenszuwächse
Nahezu jeder Haushalt hält eine Form von Finanzvermögen. Zwischen 2010 und 2014 ist der Anteil an Sparkonten zwar um 6 Prozent gefallen, aber gleichzeitig stieg auch der durchschnittliche Wert der Sparkonten an. Auch der Anteil festverzinslicher Versicherungsprodukte wie Lebensversicherungen ist nach wie vor gefragt und seit 2010 konstant. Während des gleichen Zeitraumes konnte der DAX bis zu 70 Prozent an Wert zunehmen und viele Anleger parkten ihr Geld lieber zu niedrigen Zinsen. Es zeigt sich das der Anteil von Haushalten die Aktien halten mit zehn Prozent äußerst gering ist. Der Anteil von Haushalten die Fonds besitzen ging von 2010 bis 2014 sogar von 17 % auf 13 % zurück. In den obersten Einkommensgruppen blieb der Aktienanteil bei 32 %, weshalb ohnehin schon vermögendere Haushalte überproportionale Vermögenszuwächse erzielen konnten. Es zeichnet sich auch ezeichnet in klarer Trend bei Haushalten mit geringem Vermögen ab. Anstatt das angesparte Kapital in den Kapitalmärkten anzulegen, stieg der Konsum für beispielsweise Autos nach dem Motto „Konsum statt Investition“ deutlich an.

Information ist wichtig
Mit der Studie der Deutschen Bundesbank wird wieder deutlich, dass der Kapitalmarkt für viele Haushalte nicht greifbar ist. Das Vermögen wird nicht geldpolitischen Veränderungen angepasst oder umgeschichtet. Das folgende eBook klärt in verständlicher Form über die aktuellen Chancen und Ereignisse auf.

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Die Studie „Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2014“ kann über den folgenden Link als pdf-Datei heruntergeladen werden.
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