Die drei Regeln der Kapitalanlagen

Ertrag

Wer sein Kapital anlegen möchte, hat dazu viele Angebote. Es gibt die eher klassischen Formen der verzinsten Geldanlage wie Schatzbriefe, Tagesgeld oder Spareinlagen. Dann besteht die Möglichkeit der strukturierten Finanzprodukte wie die in letzter Zeit etwas in Kritik geratenen Hedgefonds. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich an Unternehmen oder Gütern mittels Aktien oder Fonds zu beteiligen.
Eine Form, die sich gerade heute immer größerer Beliebtheit erfreut ist die Investition in Roh- und Sachwerte wie Edelsteine, Gold oder Immobilien.

Leider sind nicht immer Qualität, Herkunft und Preiswürdigkeit der Produkte auf den ersten Blick zu erkennen. Auch die Ansprüche der Anleger sind grundverschieden, sehen die Einen in ihren Kapitalanlagen ein Hobby und versuchen auch gern exotische Produkte, sind die Anderen zufrieden, wenn sie sich nicht weiter um ihr Kapital kümmern müssen als nötig.

Eine sehr beliebte Möglichkeit ist der Erwerb von Wohneigentum, oft zur Eigennutzung. Aber eine Wohnung oder ein Haus ist auch eine Kapitalanlage, man kann Wohneigentum auch zum vermieten erwerben. Auch Immobilienfonds stellen eine Möglichkeit dar, in Wohneigentum zu investieren. Immobilien gelten als langfristig sicherer als reine Finanzanlangen, aber man sollte bedenken, dass auch sie einer gewissen Wertschwankung unterliegen.

Für was man sich aber im Endeffekt entscheidet, für alle Anleger gelten drei alte, leider gern verdrängte Grundsätze.
Zum ersten sollte man nur in Produkte investieren, die man versteht und die Risiken kalkulieren kann.
Zum zweiten sollte man nie übersehen, dass nur durch in Kaufnahme eines hohen Risikos auch hohe Renditen angestrebt werden können.
Zum dritten sollten Kapitalanlagen nicht nur aus steuerlichen Aspekten gewählt werden. Die Anlage sollte als allererstes für sich allein einen wirtschaftlichen Sinn ergeben, ehe die steuerlichen Vorteile bedacht werden können.

Investmentfonds sind eine beliebte Alternative für Menschen, die ihr Kapital nicht selbst verwalten möchten. Aber gerade hier lohnt es sich sehr, genau hinzuschauen.

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Steuerliche Besonderheiten bei ausländischen Fonds

In Deutschland aber auch im Rest von Europa ist die Geldanlage mithilfe offener Investmentfonds eine sehr beliebte Unternehmung. Somit sind Sie in der Lage mit geringen Geldbeträge einen ziemlich hohen Diversifikationsgrad des Portfolios zu erreichen. In den meisten Fällen handelt es sich bei derartigen Fonds nicht um inländische Fonds, welche man sehr leicht und schnell anhand einer eigenen Länderkennzeichnung ersehen kann. Meist handelt es sich um Fonds aus den Ländern wie zum Beispiel, der Schweiz, Luxemburg oder auch den Cayman Inseln.

Thesaurierende Fonds erweisen deutschen Anlegern meist eine sehr hohe steuerliche Begünstigung, da keine Ausschüttung von Erträgen vorgesehen sind. Auch wenn diese Fonds keine Erträge an die Anleger auszahlen, so werden jährliche steuerliche Zuflüsse einbezogen. Zusammengesetzt wird dieser Betrag von erwirtschafteten Dividenden und Zinsen der einzelnen Fonds. Jedoch wir der realisierende Kursgewinn nicht mit einbezogen. Somit ist eine Steuer (Abgeltungssteuer) in eine Höhe von 25 Prozent und manchmal auch Kirchensteuer zu entrichten.

Die Einnahmen müssen jährlich in der Steuererklärung deklariert werden, wobei der Stichtag für diese Tätigkeit der 31. Mai im folgenden Jahr ist. Die Fondsgesellschaft hilft Ihnen bei dieser Erklärung, welche Ihnen die benötigten Zahlen mitteilen wird. Eine Steuer, welche aus einem fiktiven Zufluss kommt müssen auf einer anderen Geldquelle aufgebracht und bezahlt werden, sodass die Liquidität nicht an den Sparer bezahlt wird.

Desweiteren sollten Sie jene Besonderheit beachten, die beim Verkauf von Anteilen der ausländischen Fonds besteht. Wenn eine Gutschrift durch eine inländische Bank verzeichnet wird, muss die sogenannte Abgeltungssteuer nochmal abgeführt werden. Jedoch besteht dann für Sie die Möglichkeit sich die doppelt gezahlte Steuer Abgabe mithilfe einer Steuererklärung wieder zurückzuholen. Behalten Sie aus diesem Grund alle Steuererklärungen der vergangenen Jahre auf, um einen Nachweis für das Finanzamt zu besitzen.

Am besten helfen Ihnen Anlage- beziehungsweise Steuerberater weiter, an denen Sie sich wenden können, wenn weitere Fragen und Themen in Bezug Ihrer privaten Vermögensverwaltung auftauchen.

Investmentfonds sind vor Insolvenz geschützt

Investmentfonds erfreuen sich bei den Bundesbürgern größter Beliebtheit. Im Durchschnitt hat jeder Bundesbürger ungefähr 8.000 Euro in Investmentfonds angelegt, insgesamt beträgt das Investment der Bürger in der Bundesrepublik Deutschland in diese Fonds mehr als 600 Milliarden Euro. Viele Bundesbürger bevorzugen diese Form der Geldanlage, beispielsweise als Vorsorge fürs Alter, weil bereits mit kleinen Geldbeträgen in Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und viele weitere investiert werden kann. Unter den verschiedenen Möglichkeiten die Ihnen zur Verfügung stehen, Ihre finanziellen Ziele zu erreichen, ist ein Investmentfond besonders gut als Kapitalanlage geeignet, denn Investmentfonds kombinieren eine attraktive Verzinsung mit hoher Sicherheit. In Investmentfonds können Sie kurz-, mittel- oder langfristig investieren.

Wenn auch Sie ein Investment in einen Fonds getätigt haben, haben Sie sich sicher schon die Frage gestellt, was mit Ihrem angelegten Kapital geschieht, falls die Investmentgesellschaft oder die Depotbank Insolvenz anmelden muss. Darüber müssen Sie sich als Anleger nicht den Kopf zerbrechen, denn Investmentfonds zählen zu den gesetzlich geschützten Sondervermögen.

Dies bedeutet, dass Ihr getätigtes Investment in den betroffenen Fonds nicht in die Insolvenzmasse eingerechnet werden, sondern als eigenständiges Investment voll erhalten bleibt.Im Insolvenzfall erhält die Depotbank das Recht, die Investmentfonds zu verwalten. Es liegt bei der Depotbank, ob diese die Investmentfonds abwickelt und das von Ihnen bis dahin getätigte Investment an Sie auszahlt oder ob die Depotbank die Investmentfonds an eine andere Kapitalanlagegesellschaft überträgt. Zu Ihrer und der Sicherheit der anderen Anleger, die ein Investment in den Fond eingezahlt haben, benötigt die Depotbank um die Fonds übertragen zu dürfen, die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, abgekürzt BaFin. Sollte der Fall eintreten, dass die Depotbank Insolvenz anmelden muss ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen berechtigt, einen Wechsel des Instituts anzuordnen. Es spielt keine Rolle, welcher dieser Fälle eintritt.Als Anleger in einen Investmentfonds können Sie über Ihr bisher getätigtes Investment in Form von Fondsanteilen selbst verfügen.

ETF Fonds stehen unter starker Kritik

Der Finanzstabiltiätsrat warnt vor ETF Fonds, da diese nur sehr wenig transparent sind und immer komplexer werden. Die Finanzmärkte könnten durch diese Produkte stärkeren Risiken ausgesetzt sein.
Allerdings ist in dem siebenseitigen Papier nicht die Rede von der Gefährdung der Anleger, sondern vielmehr geht es um die Komplexität und Transparenz.

Selbstverständlich kann diese Stellungnahme durch den Finanzstabilitätsrat auch zu Fehldeutungen führen. Vielmehr sollte der Verbraucher mehr über diese Produkte aufgeklärt werden.

Viele haben schon von diesen ETFs gehört, wissen aber nicht wie diese funktionieren. Daher kennen die Anleger auch nicht die Vorteile von diesen Anlagen. Die Funktionsweise ist sehr einfach zu verstehen. Der Exchancge Traded Fund ist im Grunde nichts anderes als eine Art Indexfonds, der den Index wiedergibt.
In diesem Index wird der Anlagewert wie bei einem Barometer angezeigt. Einfacher ausgedrückt es ist eine Zusammenfassung einzelner Anlagen.
Der DAX ist ein Beispiel für einen Index. Steigt der DAX, so zeigt auch der DAX-ETF. Dies gilt auch wenn der DAX fällt.

Bei einem ETF Fonds kann auch der Kleinanleger profitieren, denn er ist auch für kleineres Kapital zu erwerben.
Bei Entstehung der ETF Fonds orientierte sich dieser an die bekannten Aktienindizes. In den vergangenen Jahren ist die Branche aber immer häufiger von diesem simplen Muster abgewichen.
Verschieden Häuser bieten sogar schon Wetten auf fallende Kurse an.
Der FSB warnt ausdrücklich vor Fonds die spekualtionen anbieten oder vor zu geringer Liquidität. Der Rat sieht hier die Gefahr der fehlenden Transparenz und der Bonität.

Aber solange sich der ETF Fonds an den bekannten und stabilen deutschen Aktienmärkten wie z. B. der DAX orientiert, ist die Einlage der Anleger sicher.

Geld gewinnbringend anlegen

Den richtigen Zeitpunkt für eine Einmalanlage von Ersparnissen in Fonds zu wählen, hat zwar eine Einwirkung auf den Anlageerfolg, ist aber nicht zwingend für einen ertragreichen Kapitalaufbau. Wichtiger als das Timing sind die richtige Fondsauswahl, Gelassenheit, Disziplin sowie Ausdaür beim Sparen sowie niedrige Gebühren. Doch welche Erfolgsregeln dienen der Beschleunigung des Vermögensaufbaus?

In jungen Jahren mit dem Sparen beginnen

Mit dem Sparen sollte bereits so früh wie möglich begonnen werden, denn dann ist es machbar, dass mit einem kleinen regelmäßigen monatlichen Sparbeträgen kontinuierlich ein Vermögen aufgebaut werden kann.Attraktive Zinsen lassen das Vermögen Jahr für Jahr wachsen. Wird der Vermögensaufbau stattdessen hinauszögert, muss später mehr Geld in den Kapitalaufbau investiert werden. Dazu ein Beispiel: Eine 30 Jahre alte Person spart monatlich 100 Euro in einen Aktienfonds. Bei einen jährlichen Ertrag von beispielsweise sieben Prozent wird so bis zum Erreichen des 60. Lebensjahr Kapital in Höhe von 117.650 Euro aufgebaut.Eine Person, die bereits 40 Jahre alt ist, erzielt nur einen Kapitalaufbau von 51.060 Euro. Um den gleichen Kapitalaufbau wie des Dreißigjährigen zu erzielen, ist es für ihn notwendig, monatlich 230 Euro anzulegen.

Regelmäßiges Sparen zahlt sich aus

Wichtige Erfolgsfaktoren beim Kapitalaufbau sind Risikobereitschaft, die geschickte Auswahl der richtigen Fonds sowie die Spardauer. Der Kapitalaufbau klappt nicht von heute auf morgen, daher müssen Anleger Ausdauer und Disziplin mitbringen. Werden die monatlichen Sparraten für den Fonds ab und zu ausgesetzt, verringert sich nicht nur der zu erwartende Ertrag. Zusätzlich kann es dann noch passieren, dass die Anlage zu einem ganz besonders ungünstigen Kaufzeitpunkt erfolgt. Niemand kann vorhersagen wann genau Aktienkurse steigen oder fallen. Lange Laufzeiten beim Kapitalaufbau durch Fonds gleichen vorübergehende Kursschwankungen aus und stabilisieren die Durchschnittserträge. Langfristig gesehen erzielen Anlagen in Aktienfonds gegenüber Bundesanleihen oder anderen festverzinzlichen Papieren einen wesentlichen Renditevorsprung.

Bei der Auswahl des für Sie richtigen Fonds sollten Sie auch unbedingt auf die Gebühren achten. Eine unabhängige Beratung, die nicht von Produkt und Verkauf abhängigen Beratern durchgeführt wird, ist zu empfehlen.

Mit Fonds Eigenkapital für Wohneigentum ansparen

Geldvermögen

Wer sich seinen Traum vom Haus oder einer Eigentumswohnung leisten möchte, muss sich zuerst Gedanken über die Finanzierung machen. Je früher dass geschieht, umso besser. Der wichtigste Aspekt ist die effektive Ansparung von Eigenkapital. Effektiv bedeutet in diesem Sinne, mit möglichst geringem Aufwand relativ zügig Kapital aufbauen. Fonds können hier eine herausragende Rolle spielen, da sie oftmals viel größere Renditen erzielen können als herkömmliche Baufinanzierungskonzepte. Wer viel Eigenkapital aufweisen kann, hat bei der restlichen Finanzierung durch Kredite größere Spielräume bei der Verwirklichung seiner Ziele.

Eine interessante Möglichkeit erfolgreich Kapital anzusparen sind Fonds
Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Fonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und viele weitere. Wie wählt man da den Richtigen aus? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zunächst muss man sich Gedanken darüber machen, welches Ziel Sie erreichen möchten, auch die eigene Risikobereitschaft sollte bei der Auswahl des Fonds berücksichtigt werden.

Sparplanentwicklung

Ideal für den Vermögensaufbau ist es, über einen längeren Zeitraum gleichmäßig Beträge anzusparen
Zu einem hilft da der Zinseszinseffekt, bei Fonds gilt es aber auch zu beachten, dass die Wertentwicklung auch mal negativ sein kann. Hier ist es gerade vorteilhafter, in monatlichen Beträgen anzusparen. Haben Sie einen größeren Betrag auf einmal eingezahlt, nimmt das gesamte Kapital an dem Wertverlust teil, sparen Sie jedoch in kleineren regelmäßigen Beträgen, verliert nur das derzeit angesparte Eigenkapital. Da Sie bei Fonds Anteile erwerben, werden diese bei Kursverlusten auch günstiger. Ihre monatlichen Einzahlungen erwerben nun die Anteile des Fonds preiswerter. Wenn sich dann die Kurse wieder erholen, haben Sie somit auch noch den Vorteil, eine Zeit lang die Fonds Anteile günstiger erworben zu haben.

Bei der Auswahl des für Sie richtigen Fonds sollten Sie auch unbedingt auf die Gebühren achten. Eine unabhängige Beratung, die nicht von Produkt und Verkauf abhängigen Beratern durchgeführt wird, ist zu empfehlen.

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