ETF Fonds stehen unter starker Kritik

Der Finanzstabiltiätsrat warnt vor ETF Fonds, da diese nur sehr wenig transparent sind und immer komplexer werden. Die Finanzmärkte könnten durch diese Produkte stärkeren Risiken ausgesetzt sein.
Allerdings ist in dem siebenseitigen Papier nicht die Rede von der Gefährdung der Anleger, sondern vielmehr geht es um die Komplexität und Transparenz.

Selbstverständlich kann diese Stellungnahme durch den Finanzstabilitätsrat auch zu Fehldeutungen führen. Vielmehr sollte der Verbraucher mehr über diese Produkte aufgeklärt werden.

Viele haben schon von diesen ETFs gehört, wissen aber nicht wie diese funktionieren. Daher kennen die Anleger auch nicht die Vorteile von diesen Anlagen. Die Funktionsweise ist sehr einfach zu verstehen. Der Exchancge Traded Fund ist im Grunde nichts anderes als eine Art Indexfonds, der den Index wiedergibt.
In diesem Index wird der Anlagewert wie bei einem Barometer angezeigt. Einfacher ausgedrückt es ist eine Zusammenfassung einzelner Anlagen.
Der DAX ist ein Beispiel für einen Index. Steigt der DAX, so zeigt auch der DAX-ETF. Dies gilt auch wenn der DAX fällt.

Bei einem ETF Fonds kann auch der Kleinanleger profitieren, denn er ist auch für kleineres Kapital zu erwerben.
Bei Entstehung der ETF Fonds orientierte sich dieser an die bekannten Aktienindizes. In den vergangenen Jahren ist die Branche aber immer häufiger von diesem simplen Muster abgewichen.
Verschieden Häuser bieten sogar schon Wetten auf fallende Kurse an.
Der FSB warnt ausdrücklich vor Fonds die spekualtionen anbieten oder vor zu geringer Liquidität. Der Rat sieht hier die Gefahr der fehlenden Transparenz und der Bonität.

Aber solange sich der ETF Fonds an den bekannten und stabilen deutschen Aktienmärkten wie z. B. der DAX orientiert, ist die Einlage der Anleger sicher.

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