Schwellenländeranlagen gewinnen an Bedeutung

Banken und Investmentgesellschaften suchen für die Menschen ständig nach neuen Geldanlagemöglichkeiten und Produktideen. Durch ständige Verbesserung des Investmentprozesses können sie noch besser beraten und Werte schaffen. Dabei rücken aus Sicht der Banken die „Emerging Markets“ – also Schwellenländer zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Lesen Sie am besten nach, wodurch sich Anlagen in Schwellenländern auszeichnen und was sie von Anlagen in Europa unterscheidet!

Hohe Wachstumsdynamik, keine gesättigten Märkte
Bei allen Schwellenländern ist eine bisher ungebrochene Dynamik zu beobachten. Dafür gibt es mehrere Gründe: Eine durchschnittlich jüngere Bevölkerung ist wirtschaftlich aktiver und dynamischer, ein Fachkräftemangel – wie in Europa befürchtet – ist nicht zu erwarten. Zudem sind die Märkte weniger gesättigt, viele Errungenschaften der Mittelschicht müssen erst erarbeitet werden. Die bekanntesten Beispiele für Länder auf dem Wachstumspfad sind Indien, Südafrika, die südostasiatischen Tigerstaaten sowie Mexiko und erstaunlicherweise auch China. In allen Fällen befinden sich diese Länder auf dem direkten Weg von einer agrarisch oder dem Bergbau geprägten Wirtschaftsordnung hin zu einem modernen Industriestaat – ganz unabhängig von der politischen Verfassung. Investoren finden dort eine große Differenz der Einkommen zwischen Niedriglöhnern, Mittelstand und den oberen Prozenten der Bevölkerung. Dies macht die Länder sowohl als Produktionsstandorte sowie auch als Absatzmärkte attraktiv für Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau bis hin zur Etablierung moderner Handelsformen.

Attraktiv für Investments
Damit sind die Voraussetzungen für hoch rentierliche Investments innerhalb des Rahmens einer sich entwickelnden Volkswirtschaft gegeben. Die Sprachbarriere sowie einige kulturelle Besonderheiten sollten für den Anleger ausschlaggebend sein, kein Direktinvestment vorzunehmen. Stattdessen empfiehlt sich die Investition in ein Bündel aus Aktien, am Besten gemanagt innerhalb eines Aktienfonds. Insbesondere auch im Hinblick auf die beinahe Null Zinsen, die deutsche Staatsanleihen im Moment abwerfen.

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